Verkaufsstellen für Fahrkarten in Bochum und Herne bleiben erhalten

„Zum nächsten Fahrplanwechsel übernimmt die Firma Transdev den Verkauf von VRR-Fahrscheinen. Daher wird es einige Veränderungen an den Bahnhöfen in der Region geben.“, berichtet Dirk Schmidt (CDU) nach Gesprächen beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). „Die gute Nachricht ist: Es bleibt an den Bahnhöfen in Bochum, Herne und Wanne-Eickel dabei, dass am Standort sowohl Fahrscheine für den Fernverkehr der Deutschen Bahn als auch VRR-Fahrscheine gekauft werden können. Der neue Betreiber hat sich mit dem VRR geeinigt, auch diese Leistung zu übernehmen. In Bochum macht die Bahn es weiter.“, so Dirk Schmidt.

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Vollsperrung Dorstener Straße stadteinwärts

Zum Sommerende erwarten die Bochumer viele Baustellen. In Bochum-Mitte wird es heftig.

Poststraße, Tenthoffstraße, Wasserstraße und Probleme mit Tempo 30 auf der Herner Straße. Der Straßenverkehr in Bochum-Mitte ist schwierig. Die nächste Beeinträchtigung kommt jetzt direkt nach den Sommerferien: Ab 2. September 2019 wird für zwei Monate die DB-Brücke am Bahnhof Präsident repariert.

Die Folge ist eine Vollsperrung für den Verkehr stadteinwärts. Stadtauswärts dürfen Pkw noch unter dem Baugerüst passieren. Die Bauarbeiten fallen genau in die Zeit zwischen den verkehrsärmeren Schulferien.

Ärgerlich, dass sich im Rathaus bemüht wird, Baustellen zeitlich abzustimmen. Nur hat es hier mal nicht geklappt. Es scheint, dass im Herbst auch noch an der Tenthoffstraße gebuddelt wird.

Bochumer Stadtrat für mehr Gemeinsamkeit bei Nahverkehrsplanung im Ruhrgebiet

Der Bochumer Stadtrat hat bereits zu Weihnachten 2017 einen neuen Nahverkehrsplan verabschiedet – einstimmig. Damit werden tiefgreifende Veränderungen beschlossen, die mit dem Fahrplanwechsel im Dezember umgesetzt werden. In Bochum werden Bus und Bahn in einem Rhythmus von 15 oder 30 Minuten fahre. Das ist eine der Änderungen. Auf einigen Strecken ergibt sich durch Überlagerung sogar ein 7 1/2-Minuten- Takt. Das passt ins System, den die S-Bahn wird von VRR zum gleichen Termin auf eben diesen Takt umgestellt.

Der VRR sagt, dass er hierdurch mehr befördern könne und rechnet mit 20 bis 40 % mehr Fahrgästen für die S1. Ähnliches hofft die Stadt Bochun und die BoGeStra, die 8% mehr Leistung erbringt. Mit zusätzlichen Bussen und Fahrern.

Aber diesen Wechsel machen nicht alle Nachbarstädte mit. Das führt zu Brüche. Einige Buslinien enden daher zu manchen Zeiten an der Stadtgrenze, so der 390er. Eine Lösung für die Straßenbahnlinie 306 von Bochum Hbf nach Wanne-Eickel Hbf ist noch nicht gefunden. Auch an anderen Stellen gibt es gerade Diskussionen um neue Grenzen im Nahverkehr, so zwischen Duisburg und Mülheim an der Ruhr.

Weniger Brüche durch zeitgleiche Planerstellungen

Der Stadtrat in Bochum schlägt nun vor, die Planerstellung zumindest zeitlich zur harmonisieren. Einstimmig. Problem kommen zustande, dass die Kommunen zu anderen Zeitpunkten ihre Nahverkehrspläne neuaufstellen. Das produziert Brüche und ständige Anpassungen an Beschlüsse der Nachbarn. Nahverkehr über Stadtgrenzen gibt es häufig an der Ruhr. Da muss ein Weg gefunden werden zur Koordination. Ruhr ist nicht Wien mit abgehängtem Umland.

Aber wir brauchen in Ruhr mehr als nur eine zeitliche Koordination.

BoGeStra erhält 104,6 Mio. € für Stadtbahnsanierung

Große Freude macht sich breit nach der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung ‚Kommunale Schiene‘ zwischen Land und 15 Verkehrsunternehmen. Die CDU-geführte Landesregierung kommt ihrem Versprechen nach und verpflichtet sich, eine Milliarde Euro für Erneuerungs­investitionen zu geben. Damit soll das Netz der Straßenbahnen und Stadtbahnen erneuert werden“, erläutert Dirk Schmidt, Mitglied im Verwaltungsrat des VRR und Ratsmitglied in Bochum.

Förderprogram Kommunale Schiene: Erneuerung des Stadt- und Straßenbahnnetzes

Mit der am Montag in Herne vor der Ruhrkonferenz erfolgten Unterzeichnung sind auch die Zahlen konkret, die in den nächsten Jahren fließen werden. Demnach erhält die BoGeStra bis 2031 die Summe von insgesamt 104,6 Mio. €. „Die Städte werden durch diese Hilfe bei der Sanierung gerade maroder Stadtbahnen erheblich entlastet. Die Landesregierung lässt die Kommunen nicht allein.
Für die CDU ist bei diesem Programm aber auch wichtig, dass nicht einfach eine Sanierung bezahlt wird. Wie erwarten von dem Programm auch ein ‚Upgrade‘. Wir erwarten, das alles auf den heutigen Stand der Technik gebracht wird. Die Chancen der Digitalisierung sind zu nutzen“, so Dirk Schmidt weiter.

Erneuerungsbedarf von 2,6 Mrd bei Stadtbahnen, Gleisen, Haltestellen

Im März des Jahres war ein Gutachten des Landesverkehrsministeriums zum Erneuerungsbedarf an Schienen in den Städten des Landes öffentlich geworden. Nach den von der Landesregierung ermittelten Zahlen beträgt der Erneuerungsbedarf bis 2031 insgesamt 2,6 Milliarden Euro. Das Land übernimmt damit jetzt 38 % der Kosten. In der Rahmenvereinbarung heißt es weiterhin dazu, dass das Land „einen zügigen Maßnahmebeginn erwartet.“

Kein Müllverbot auf Monte Schlacko

Der Bochumer Stadrat hat heute ein Grillverbot auf Monte Schlacko in Wattenscheid abgelehnt. Im Stadgarten ist Grillen verboten.

Mit der Entscheidung endet eine Diskussion, die mit Anträgen von CDU und UWG/ Freie Bürger bereits in der Bezirksvertretung Wattenscheid im Mai begonnen hatte.

Für den Ümminger See in Bochum-Laer wurde ein Grillverbot beschlossen. Von diesem Verbot wird eine Teilfläche ausgenommen.

Oliver Buschmann (Bündnis’90/ Die Grünen) begründete die ungleiche Behandlung damit, dass auf Monte Schlacko keine große Anzahl von Menschen außerhalbs von Wattenscheid grillen würden. Am Ümminger See wurde ein regionaler Tourismus erkannt, wo die Menschen zum Grillen hinpilgerten.

U35 – Weiterbau nach Langendreer doch realisierbar

Vor drei Jahren fand die Idee ein Ende: Die Weiterführung der U35 von der Haltestelle Hustadt nach Langendreer zur Unterstraße. Hier sollte ein Verknüpfung mit weiteren Linien erfolgen, um die Strecke zwischen Ruhr-Universität und Hauptbahnhof zu entlasten. Und um den Stadtteil Langendreer besser gen Uni anzubinden.

Ursächlich war der Rechenfehler eines Ingenierbüros. Die Maßnahme galt als volkswirtschaftlich nicht rentabel.

Tempora mutantur

Allerdings habe sich Annahmen geändert, ändern sich derzeit Programme. Klimaschutz und Umweltschutz beeinflussen neuer Beurteilungen. Man stelle sich vor, Bochum würde den Klimanotstand ausrufen. Was würde dann investiert, um auch nach 2030 einen Beitrag zur Reduktion von emittierten Treibhausgs zu erreichen? Mehr Leute, die den Nahverkehrs nutzen.

Petition: Schluss mit Tempo 30 auf der Herner Straße

In nur 4 Tagen von Montag bis Freitag kamen bereits 10 % aller Unterschriften zusammen. Werden sollen es mal 1.200, die sich gegen Tempo 30 auf der Herner Straße in Bochum aussprechen.

Das Tempo 30 ist von der Stadtverwaltung zur Verhinderung eines (Diesel-)Fahrverbots verhängt worden. Es trifft auf breite Ablehnung bei den Bürgern. Die Wirkung ist umstritten. Bei geringerer Geschwindigkeit wird mehr Benzin verbraucht und ist auch der Stickstoff-Ausstoß höher.

Hilfreich ist aber die Verdrängung des Verkehr. Der staut sich dann nicht nur auf der Herner Straße, sondern trägt die Probleme in benachbarte Quartiere, durch die Schleichwege gesucht werden.

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VRR: Keine Förderung des Wendens der 306/316 an der Stadtgrenze

Nach monatelanger Debatte hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) am Donnerstag sich gegen eine Förderung des Baus einer Gleiswechselanlage an der Stadtgrenze von Bochum zu Herne ausgesprochen. Hier soll nach Vorstellungen der Stadt Herne zukünftig ein Taktsprung erfolgen. Während in Bochum die Linien 306 und 316 das Bochumer Teilstück alle 7 ½ Minuten bedienen, soll dies in Herne nur alle 15 Minuten erfolgen. Für diese Einsparung müsste die Bahnen an der Stadtgrenze wenden.

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VRR soll sich wieder um regionale Schnellbusse kümmern

Einst hatte der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sich um Schnellbusse in der Region gekümmert. Dabei ging es um Standard und Linienführung. Die Aufgabe war nicht mehr vorangetrieben worden. CDU, Grüne und SPD im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr haben nun die Verwaltung beauftragt, den Bedarf zu prüfen. Den sehen die Parteien, die in den Gremien des VRR vertreten sind. In einem ersten Schritt sollen mögliche Verbindungen identifiziert werden, die in Ausbauplänen benannt werden, aber derzeit nicht als Schienenverbindung o. ä. realisiert werden können.

„Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr verfügt grundsätzlich über die Kompetenz, Buslinien von regionaler Bedeutung einzurichten. Allerdings hat er von dieser Möglichkeit nur wenig bis keinen Gebrauch gemacht“, erläutert Frank Heidenreich (CDU) den Beschluss der VRR-Gremien am letzten Donnerstag. „Zuletzt haben wir beschlossen die Regionalbahn 37 in eine Buslinien umzuwandeln, die auch regional finanziert wird. Dadurch können wir auf der Strecke des liebevoll Entenfang-Expresses genannten Zuges ein besseres und deutlich preiswerteres Busangebot realisieren. An anderer Stellen hoffen wir, vorhandene Bedarfe überhaupt erst einmal abzudecken.“

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VRR intensiviert Befassung mit Digitalisierung

Die politischen Gruppierungen im Verwaltungsrat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR haben sich darauf verständigt, eine Arbeitsgruppe „Digitales“ einzurichten. In enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung soll der Informationsaustausch zwischen Verwaltung und Politik verstetigt werden und eine detailliertere Berichterstattung erreicht werden. Ziel soll unter anderem sein, Denkanstöße zu IT-Projekten und -bedarfen zu geben, und ein frühzeitiges Erkennen einer Befassung in den weiteren Gremien zu ermöglichen.

„Derzeit erarbeitet der VRR einen neuen eTarif, der zukünftig über eine App verwendet werden kann. Dies wirft viele Fragen hinsichtlich des digitalen Gesichts auf, mit dem der VRR als Dienstleister auftrit. Und das nicht nur den Verkehrsunternehmen, sondern auch anderen Nutzern und den Fahrgästen gegenüber. Wir als CDU haben erkannt, dass die Verkehrsdaten des VRR vielfältig genutzt werden können“, erläutert Frank Heidenreich (CDU) den Beschluss von Donnerstag dieser Woche. „Dabei haben wir aus Problemen aus der vorherigen VRR App gelernt, dass wir uns auch politisch viel intensiver um die Digitalisierung befassen müssen. Es geht halt nicht nur um den elektronischen Verkauf von Fahrscheinen und einen Internetauftritt“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU im VRR abschließend.

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Anwohnerparken P9 Schauspielhaus

In vielen Häuserblöcken in der Bochumer Innenstadt gibt es mehr Fahrzeuge als Parkplätze. Auch außerhalb des Gleisdreiecks im Ehrenfeld ist das so. Und da wundere ich mich, weshalb das Parkhaus P9 nie überfüllt ist. Als ich am Dienstag dort parkte gab es mindestens eine Vorstellung im Schauspielhaus. Der Theatertarif für 4 € kam zum Einsatz, auch wenn ich selber gar nicht ins Theater wollte. Einen Parkplatz habe ich den Straßen rundherum vergeblich gesucht.

Bereits auf der zweiten Parkebene ist es recht leer. Ich parke auf der Dritten, wo all die verhüllten Oldtimer stehen. Aber auch eine Porsche steht sich die Reifen platt. Laut Kennzeichen darf er nur von April bis Oktober im öffentlichen Straßenraum bewegt werden.

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Grünes Artefakt: Neugestaltung Grummer Teiche

Es mag sein, dass die Grummer Teich in Bochum ein naturnaher Park sind. Von extensiver Pflege spricht mancher, wenn möglichst für die Pflege einer Grünanlage ausgeben wird. Auf einer Informationsveranstaltung verwies ein Bürger darauf, dass die Teiche früher einmal alle 10 Jahre gereinigt worden seien. Ist das das Problem? Mangelnde Pflege?

Glaube ich einem Ökologen, der auf dieser Veranstaltung vortrug, dann ist der Grummer Bach ökologisch minderwertig. Wie minderwertig ist aber umstritten mit den Bürgern. Die finden sehr wohl Nistplätze für den Eisvogel und Wasserflöhe. Der Ökologe will den Bach „ökologisch aufwerten“, auch ästhetisch könne einiges verbessert werden.

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