Politische Mathematik der pauschalen Zuschussgewährung

Nachfolgend wird folgende Formel erklärt:

x+y = x+z mit 0<= z <= y

Dabei steht x für die Ausgaben, die für ein Projekt notwendig sind bzw. zur Verfügung stehen und von einem Fördergeber an einen Fördernehmer gezahlt werden.  y sei nun der Zuschuss der von einem Dritten pauschal als weiteren Fördergeber an den vorgenannten Fördergeber für das Projekt an geleistet werden. Die Zahlung eines Förderbetrags an einen Fördergeber bewirkt in der politischen Mathematik nicht, dass der gesamte Zuschuss für das Projekt x+y beträgt.

Die Summe der Beträge x des Fördergebers 1, der von Fördergeber 2 einen Zuschuss in Höhe von y erhält, beträgt maximal x+y. Genauer wird er beschrieben mit

x+z mit 0<= z <= y

Hier beschreibt z einen Wert zwischen 0 und maximal dem von Fördergeber 2 gewährten Zuschuss. Betrachten wir zum Verständnis die Extreme z=0 und z=y.

z=0: Fördergeber 1 nimmt den pauschal gewährten Zuschuss von Fördergeber 2, belegt dass er entsprechend aUSgaben, also die Förderung, vorgenommen hat, und ‚gut‘ ist. Der Zuschuss von Fördergeber 2 hat kein mehr an Ausgaben für den bestimmten Zweck ergeben. Allein die Kassenlage bzw. das Vermögen von  Fördergeber 1 hat sich verbessert.

z=y: Fördergeber 1 nimmt den Zuschuss von Fördergeber 2 und leitet ihn  vollständig an den oder die Zuschussgeber weiter. Kassenlage bzw. Vermögen für Fördergeber 1 verändert sich nicht. Er leitet das Geld nur weiter.

Liegt z zwischen 0 und y bleibt nur ein Teil des Zuschusses von Fördergeber 2 bein Fördergeber 1 hängen. Der Zuschuss von Fördergeber 2 hat also Mehrausgaben stimuliert. Nur im Extremfall z=0 wurde überhaupt keine Mehrausgabe erzielt, kein Projekt am Ende gefördert.

Findet sich das so in der Realität?

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