GEO spezial Ruhrgebiet … endlich

GEO mag AA Berlin

Da halte ich es in den Händen: Das Geo special Ruhrgebiet. Das Bild zeigt mich im Auswärtigen Amt in Berlin, direkt nachdem ich es im dortigen Kiosk gekauft habe. Welch passender unpassender Ort dafür! Das ist kein Remake eines anderen Reisemagzins fürs Ruhrgebiet, sondern das erste Magazin zur Metropole Ruhr.2010   –  Darauf habe ich lange gewartet. Und ich bin recht zufrieden mit dem Magazin, teile die Kritik der Rheinischen Pest daran nicht. Es ist schwierg das Neue der Industriekultur zu präsentieren.

Was heißt das denn, dass zum Kulturhauptstadtjahr ein GEO specical zur Metropole Ruhr samt CD – und wahlweise DVD – erscheint? Das heißt, dass die Region deutschlandweit, ja im gesamten deutschsprachigen Raum, als Reiseziel wahrgenommen werden wird.  Klar, dass ist nur eine bestimmte Schicht an Reisefreudingen. Gleich auf Seite 3 findet sich eine Anzeige von „Swarovski Optik“, die hochpreisige Ferngläser u.a. für die Jagd anbieten. Das Magazin zeigt nicht ein völlig anderes Ruhrgebiet, sondern ein neues. Etwas dass aus dem altindustriellen Montangregion geboren wurde. Die Bilder und Botschaften gefallen mir.

Zudem hat das Magazin den richtigen Verbreitungshorizont. Dieser ist nicht auf die Kulturhauptstadt selber beschränkt. Anlässlich der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) hatte ich bemängelt, dass an der „Ruhr-Rezeption“ zwecks Hotel-Buchung nur 3 Hotels aus Essen vertreten waren, von denen eines noch gar nicht gebaut war. Nehme ich jetzt das Reisemagazin Ruhr zur Hand, herausgegeben von der Ruhr-Touristik (RTG) und auch auf der dem GEO spezial beiliegenden CD als PDF-Datei enthalten, dann sehe ich da ein umfangreiches Angebot, aus dem eine Reise zusammengestellt werden kann. Von so etwas für Besucher von außerhalb der Region benötigen wir hier mehr.

Kulturhauptstadt sein heißt, ein neues Images transportieren, Besuch von außerhalb interessieren und akquirieren und keine NO-GO-Area zu sein. Ich erinner mich an zwei Praktikanten, die das Ruhrgebiet wenig kannten, bevor sie ihr Praktikum bei mir im Bür antraten. Einer davon war mal durch Duisburg gefahren. Das muss ein Ende haben. So wie man auch mal in Frankfurt war, muss man auch mal in Ruhr gewesen sein. Ich schleppe Praktikanten von auswärts dann immer auf Zollverein, zum Nordsternpark und anschließend auf die Halde Hoheward. Das verändert ihre Sicht auf die Region.

Jens Matheuszik hat einmal verlinkt, welche Artikel aus dem GEO special Ruhrgebiet online zu finden sind.

Ein Gedanke zu „GEO spezial Ruhrgebiet … endlich“

  1. Man muss anscheinend nach Berlin fahren, um dieses Special zu erhalten. Ich habe es im gesamten Ruhrgebiet bisher nicht geschafft, diese Geo-Ausgabe zu erwerben. Selbst in sehr gut ausgestatteten Läden, die auch diverse andere Geo-Ausgaben hatten.

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