Stadtverwaltung Bochum: Windradmast wird abgerissen!

Bochum-Gerthe/Castrop-Rauxel – Das in unzulässiger Weise errichtete Windrad an der Stadtgrenze Bochum zu Castrop-Rauxel wird abgerissen. Anderslautende Nachrichten, wie sie sich auch heute zu Überlegungen in der Bochumer Lokalausgabe der RuhrNachrichten finden, sind falsch.

Auf Nachfrage von Roland Mitschke (CDU) nach geplanten Folgenutzungen antwortete Stadtdirektor Paul Aschenbrenner (SPD) dazu im Rat: „Die Stadt wird den Mast abreißen [lassen].“

Die Bearbeitung des Vorgangs des Abriss liegt übrigens wieder beim gemeinsamen Umweltamt der Städte Bochum, Dortmund und Hagen in Hagen. Ruhig verhalten sich die Grünen, die die Errichtung des Windrades haben wollten und die Erfolge bereits in Kommunalwahlprogrammen feierten. Der am Ende aus Steuerheldern zu bedienende Schadensersatzanspruch der Eigentümer wird mit mehr als 1,5 Mio. € veranschlagt.
Siehe auch Beitrag „Grüne Windkrafteuporie verursacht Millionenschaden„.

5 Gedanken zu „Stadtverwaltung Bochum: Windradmast wird abgerissen!“

  1. Gemessen am momentanen Weltgeschehen ist das der absolute Skandal. Laßt den Turm stehen, leitet ein neues Verfahren ein und baut endlich das Windrad.

  2. @Heinz Eberhard:
    Sehe ich auch so. 30 Meter Abstand bei dieser Größe von Anlage würden eh nicht Optich auffallen. Aber solchen Menschen ist unter anderem zu verdanken, das der Fortschritt gebremmst wird. AKW´s und Kohle wollen die nicht, Erneuerbare Energien schon, aber nicht vor der eigenen Tür. Sicherlich kann ich auch verstehen dass es nicht gerade ein „Hingucker“ ist, aber besser wie jede Alternative die uns zur verfügung steht. Ich bin bestimmt kein „Grüner“ aber um unseren Kindern und Kindeskindern wegen, ist jede Erneuerbare Energiequelle Gold wert. Unsere Nachkommen werden da, hoffe ich doch, anders denken, als jene welche, die mit Scheuklappen durch diese Welt gehen und nur auf ihre Vorzüge achten.

  3. ich hoffe nur das die 1,5 Millionen Euro die der Abriss des wWndrages kostet auf die umgelegt werden die da gegen waren,also die Anwohner das wäre eine gerechte Lösung

  4. @Ingo

    Das ist ein merkwürdiges Verständnis von Gerechtigkeit und Rechtsstaat. Etwa den Grünen beigetreten?
    Das würde bedeuten: Diejenigen, die geschädigt wurden, müssen selber die Kosten tragen, dass der rechtsmäßige Zustand wieder hergestellt wird?

    Wie wäre es damit: Ich klaue ihren Flachbildfernseher und als gerechte Lösung kaufen sie sich auf eigene Kosten einen neuen.

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