Karikatur: Hier demonstrieren die 20 RuhrKunstMuseen für den Erhalt des Kunstmuseums Bochum

Bei der Diskussion über eine Schließung des Kunstmuseums Bochum ist Debatte ganz auf "Ganz oder gar nicht" verkürzt. Und da ein Schließen ja das Ende des Abendlandes wäre, geht das nicht. Kooperation oder andere Modelle des Betriebs werden nicht mehr überlegt. Das gilt für Kooperationen mit den übrigen Bochumer Museen in städtischer oder universitärer Trägerschaft, wie auch für den Verbund der 20 RuhrKunstMuseen. Offenbar geht Kunst verloren, wenn ein Museumsgebäude weniger in der Metropole Ruhr betrieben wird. Nehmen die Direktoren an, dass die Kunst aus Bochum dann verkauft wird, verbrannt wird oder in einem großen Loch verschwindet? Dann irren sie.

Es gibt auch die Chance, die Arbeit dort am Stadtpark oder anderswo zu konzentrieren. Meine Kritik an der derzeitigen Diskussion habe ich vorläufig in eine Karikatur gefasst.

Hier mein Kommentar zu WAZ-Beitrag „Kunstmuseum Bochum droht das Aus – Schaden fürs Revier“ (26.01.2012)

„Ich frag mich, wo denn die Kooperationsdebatte (gen andere Kommunen oder Institutionen) bleibt. Wenn von 20 Häusern im Verbund der RuhrKunstMuseen 1 schließt, dann bleiben 19 über. Verschwindet mit dem Gebäude und dem Betrieb der Inhalte oder wandert in andere Häuser? Gibt es da keine Lösung?

Bei der Diskussion um BoSy/Konzerthaus/Haus der Musik ist doch auch immer die regionale Kooperation da. Hier funktioniert sie nur zwecks Abwehr einer Spardebatte.“

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