Bochumer Jäger bekommen gutes Zeugnis für gemeinnützige Arbeit

„Die Stadt Bochum hat den Bochumer Jägern ein gutes Zeugnis für ihre ehrenamtlich Leistung ausgestellt“, erklärt Ratsmitglied Dirk Schmidt (CDU) anlässlich der Beantwortung einer Anfrage zur Bedeutung der Jagd in Bochum. „Ohne die Arbeit der Bochumer Jäger müssten Berufsjäger beschäftigt werden und die Stadt Bochum liefe Gefahr, Landwirten Schäden an ihren Kulturen zu ersetzen. Einen Verbiss gibt es nicht nur an Blumen auf Friedhöfen, sondern auch auf Feldern.

In der Verwaltungsmitteilung Nr. 20151321 zählt die Stadtverwaltung die Leistungen der Jäger auf:
„Die Bochumer Jagdpächter sorgen durch eine intensive Bejagung von Kaninchen und Tauben dafür, dass nach Möglichkeit keine Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen entstehen. Auch eine Bejagung von befriedeten Bezirken ist mittels einer beschränkten Jagderlaubnis auf Friedhöfen, in Park- und Sportanlagen etc. möglich. Darüber hinaus werden sie in Maßnahmen der Prävention und Bekämpfung von Tierseuchen (Vogelgrippe, Tollwut etc.) eingebunden. Jäger, die als Wildschadenschätzer berufen wurden, fertigen gutachterliche Stellungnahmen bei entstandenen Wildschäden. Die Bochumer Jäger wirken ferner im Jagdbeirat sowie im Prüfungsausschuss für die von der unteren Jagdbehörde jährlich durch zu führenden Jägerprüfung mit.“

Die CDU-Fraktion verweist darauf, dass ohne die freiwillige, ehrenamtliche Mithilfe von Jägern, die Stadt verpflichtet wäre, einige Leistungen entgeltlich selber vorzunehmen. Dazu gehört die Bekämpfung der Tollwut und anderen Tierseuchen sowie die Entsorgung von Tierkörpern nach Wildunfällen. Diese erfolgen in Bochum zuletzt ausschließlich mit Rehen.

„Den Jägern im Stadtgebiet ist ebenso zu danken wie den ehrenamtlichen Aktiven in Sportvereinen und bei den Löschzügen der freiwilligen Feuerwehren. Ohne ihre Arbeit müsste die Stadt Bochum hier deutlich mehr Geld ausgeben. Das wären so hohe Summen, dass dies nur durch deutlich höhere Steuern finanziert werden könnte. Die Jäger engagieren sich für das Gemeinwohl der Bochumer“, so Dirk Schmidt abschließend.

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