Gänsereiten im Südpark

Die Gans ist tot! – Pro Gänsereiten, kontra Petition

Seit ein paar Tagen bis Wochen gehen auf politischen Email-Adressen in Bochum wieder Protest-Emails gegen das Wattenscheider Gänsereiten ein. Kämpfer für Tierrechte wettern auf change.org gegen die Verletzung der Würde toter Gänse. Diese werden vom jeweiligen Gänsereiterkönig und seiner Königin später Gäste serviert und verspeist. Abgelehnt wird jedoch, dass vorher einem alten Brauch folgend der Kopf dieser Gänse von Reitern in einem Spiel abgerissen wird. Eine Botschaft: Die Gans ist bereits tot! Es handelt sich streng genommen um ein Lebensmittel, nicht (mehr) um ein Lebewesen.

Und was da alles vorgeworfen wird: Kinder müssten geschützt werden vor ermordeten Gänsen und diesem brutalen Kriegsspiel. Scharfe Polemik schäumt mit entgegen bei der Lektüre der Petition.

Ich will gegen diese ‚Argumente‘ gar nicht mehr anschreiben. Die Radikalisierung von Tierrechtlern und manchem Veganer ist so stark, dass Argumente nichts ausrichten. Die Gans wurde aus einem vernünftigen Grund getötet, denn sie wird gegessen. Schmerzen werden der Gans auch nicht mehr zugefügt, denn sie ist tot. Bleibt der Aspekt der Würde des Tieres. Nunja. Die Gänsereitertradition scheint mir nicht würdelos. Und ich bezweifel die Würde eines toten Tieres, wenngleich Mitgeschöpf des Menschen, mit der Würde des Menschen – Beispiel in Artikel 1 des Grundgesetzes geschützt – gleichzusetzen. Tiere dienen der Nahrung des Menschen! So. Aber wer wettert da eigentlich?

Wer ist Sandra Lück?

Ich habe mal recherchiert, wer „Sandra Lück, Essen“ ist, die als Verantwortliche für die Petition angegeben wird. Leider ist das nicht so leicht erkenntlich, da Sandra Lück Zugriff auf Informationen nur beschränkt zusätzlich macht: „Dieses Mitglied teilt Informationen über seine Aktivitäten ausschließlich mit seinen Bekannten“, heißt es auf change.org. Da muss mal unter das ‚Mäntelchen‘ der vermeintlichen Anonymität geschaut werden.

Es gibt in Essen aber eine bekannte und im Internet recherchierbare Tierrechtaktivistin namens Sandra Lück, die in Essen für die Firma „Xact the voice company GmbH“ als Team-Leiterin arbeitet. Darüber schmunzel ich, da es sich um ein Call Center handelt. Diese Branche hat für mich nicht die beste Reputation. Ich denke, dass wird diese „Sandra Lück“ sein.

Dazu passt dann, dass Sandra Lück geborene Steinhaus aus Essen laut Facebook-Eintrag Aktivistin der Kleinpartei „Tierschutzpartei“ ist. Aha, da liegt eine politische Aktion vor, was den Bürgerprotest besser werten lässt.

Das linksradikale Portal bo-alternativ.de kündigt für Rosenmontag, den 16. Feburar 2015 ab 12 Uhr eine Demonstration gegen das Gänsereiten am S-Bahnhof Höntrop an. Die Wortwahl zeigt eine Nähe zu den Texten der Petition.

16 Gedanken zu „Die Gans ist tot! – Pro Gänsereiten, kontra Petition“

  1. Also ist es nach ihrer Ansicht vollkommen in Ordnung einer bereits toten Gans den Kopf abzureissen?!
    Ich persönlich halte diesen *Brauch* für überholt.
    Laut ihrer Aussage ist die Gans ja nun ein Lebensmittel. Ich habe schon im Kindesalter gelernt, dass man mit Essen nicht spielt.
    Und zu der Frage wer Sandra Lück ist, sie ist eine junge Frau die ihr Herz am rechten Fkeck trägt. Und sich unermüdlich für die armen gequälten Seelen einsetzt. Es sollte viel mehr Menschen wie Sandra geben und weniger von denen die Tierquälerei als *Brauch* verharmlosen.

  2. Ich habe mit dem Gänsereiten nichts am Hut, aber mich nervt dieses Theater um ne tote Gans. Und zum Thema Frau Lück, naja, wer als Tierschützer einen Marilyn Manson, der bekannterweise bei seinen Auftritten alles mögliche mit Tieren anstellt ( egal ob Tod oder Lebend ), als eine Inspirierende Person empfindet, nimmt den Tierschutz wohl nicht ganz so ernst.

  3. @Michael Ahrens
    Ich glaube, Sie sind einer urbanen Legende aufgesessen.. Dass Marilyn Manson Tiere in seinen Konzerten quäle soll meines Wissens so eine Legende sein, die sei Mitte der 1990er Jahre im Internet kursiere. Es gibt auch per Google Dementi zu dieser Geschichte zu finden.

  4. Das Tier ist Tod! Frau Lück hetzt hier zur Gewalt gegen Kinder! Da die Demos immer ausarten und Kindern Angst machen. Zudem Anfeindungen gegen Eltern der Kinder entstehen und auch das den Kindern Angst macht. Gänsereiten gehört zu Wattenscheid wie Mayo zu Pommes! Animal Peace hat es vor Jahren nicht geschafft dann wird eine Callcenter Mutti mit ihrem Schwarzen Mopp das auch nicht hin bekommen! Von den 50000 Unterzeichnern der Petition wissen 49000 nicht mal wo Wattenscheid ist. Und von den übrigen 1000 sind 950 nur auf Krawall aus!

  5. Last die Tradition,das Tier ist TOD…es spurt keinen Schmrz mehr…

    Gegen alles ein witum einlegen,aber selber Tiere Essen…

  6. Ich möchte hier mal gar nicht so genau auf den obigen Text eingehen, da ich mich dann nur darüber aufregen müsste, dass individuelle Gegebenheiten wie der eigene Arbeitsplatz etwas über die moralischen Urteilsfähigkeiten aussagen soll.

    Also nur ein kurzer Kommentar: Mal abgesehen davon, dass viele Menschen sicherlich die Gans nur als Lebensmittel und weniger als Lebewesen sehen (worüber ich nun auch keine Diskussion anfangen möchte), stimmt es natürlich, dass sie bereits tot ist und keine Schmerzen mehr empfindet. Ich frage mich jedoch, was wir für eine Message aussenden, wenn wir diese Bilder unseren Kindern zumuten. Sie sind brutal und schrecklich anzusehen (da soll sich noch einmal jemand von den Anwesenden darüber aufregen, dass Kinder brutale „Ballerspiele“ zocken) und es würde mich nicht wundern, wenn sie doch bei dem einen oder anderen Kind Albträume auslösen. Und wenn nicht? Ja, macht es das denn besser? Bedeutet das nicht, dass die Kinder schon so abgestumpft sind, dass es ihnen nichts mehr ausmacht mitanzusehen wie einem echten Tier (egal, ob tot oder lebendig) der Kopf brutal abgerissen wird? Ist es nicht das, was zum Beispiel bei den FSK Angaben von Filmen eine Rolle spielt? Aber in real ist es in Ordnung?
    Meiner Ansicht nach sollten Kinder soetwas nicht sehen. Außerdem sehe ich es als eines der höchsten Güter der Erziehung an, dass Kinder Respekt lernen. Respekt vorm Leben, Respekt vor Nahrungsmitteln, die wertvoll und nicht selbstverständlich sind und den Respekt davor, dass für ihr Essen ein Lebewesen gestorben ist.

  7. Ganz einfache Lösung, Frau Schnell1
    Wenn Sie besorgt sehen, was Ihre Kinder da sehen, dann gehen Sie einfach nicht dahin. So einfach ist das mit der Freiheit.

  8. Würde ich nie machen. Leider sind nicht alle Eltern so fürsorglich. Aber wegen soetwas gibt es ja nunmal den staatlichen Jugendschutz. Ihrer Aussage nach, wären dann ja jegliche gesetzlichen Regelungen überflüssig. Wie beispielsweise Altersbeschränkungen und Verbote.

  9. Da ich der Meinung bin, das Kinder das ruhig sehen dürfen und sollen, wenn keine besonderen Gründe dagegen sprechen, teile ich Ihre Meinung nicht.

  10. Es war um einiges leichter meiner kleinen Tochter zu erklären was Bräuche sind und wieso man eine Gans auf diese Weise für den Verzehr zubereitet. Als kurz vor Weihnachten zu erklären wieso ein alter Mann in Lumpen neben dem Weihnachtsmarkt friert, statt mit den anderen zu fröhlich zu sein.

    Na, jedem die seinige Weltanschauung.

    Und um es zu erwähnen, sie empfand (wie auch ich) die eher dunkel gekleideten Menschen mit ihren Pfeifen beänstigend. Nicht die blauen Kittel oder eine kopflose Gans.

  11. Sehr geehrter Herr Schmidt,

    ich kann ihre Meinung keineswegs verstehen.

    Steht im Jugendschutzgesetz nicht, das Kinder vor der Darstellung von Gewalt gegen Tiere (Als Antispezisist meine ich mit dem Ausdruck „Tiere“, Menschen und Tiere gleichermaßen)geschützt werden müssen, da dies traumatisch und abstumpfend wirken kann?

    Die Gans wurde zwar vorher schon getötet, jedoch bleibt die Tatsache, dass die Gänsereiter ein grausames „Spiel“ an einem toten Lebewesen durchführen.

    Ihre Argumentation, dass die tote Gans ein Lebensmittel ist und ihr keine Schmerzen mehr zugeführt werden und diese danach verzehrt wird, zählt in diesem Fall nicht, da die Gans noch sichtlich als Lebewesen zu erkennen ist und somit, die Gewalt gegen ein Lebewesen als Spektakel und als gerechtfertigt dargestellt wird.

    Dadurch wird den Kindern beigebracht, dass Gewalt gegen jegliche Art von Lebewesen, gerechtfertigt ist, wodurch diese später weniger Skrupel haben könnten, so eine Tat selber durchzuführen, an einem evtl. noch lebendem Lebewesen!

    Auch befinden sich Kinder erst in einer Findungsphase wodurch ihnen, durch die Teilnahme an solch einem blutigem „Spektakel“, die Gewaltbereitschaft positiv dargestellt wird und dies auch Abstumpfend gegenüber Gewalt gegen lebende und tote Individuen wirkt.

    Zudem werden durch diese „Tradition“ Kinder zur Gewalt gegen Lebewesen erzogen, da Erwachsene eine gewisse Vorbildfunktion haben, was ebenfalls, übergreifend, nicht mit dem Jugendschutzgesetz vereinbar ist.

    (Alle bis hier genannten Argumente sind wissenschaftlich belegt!)

    Zudem wiegt das Argument der Grausamkeit und Darstellung von Gewalt gegenüber Lebewesen schwerer, als das der Tradition.

    Wenn wir jede alte Tradition beibehalten, so sinnlos manche auch sind, dann gäbe es heute noch die Steinigung und die Hexenverbrennung in Deutschland!

    Man muss Traditionen auch Aufgeben können oder Traditionen auf die Zeit, in der wir leben, wo so ein „Spektakel“ ethisch und moralisch nicht mehr vertretbar ist, anpassen.

    Wäre es so schwer, für die Gänsereiter in Bochum, auf eine Attrappe umzusteigen, nach dem sich sämtliche andere Gänsereitervereinigungen schon dazu bereit erklärt haben? (Und die anderen essen trotzdem später eine Gans, nur nutzen sie für das „Reiten“ eine Attrappe aufgrund oben genannter Argumente)

    Ich könnte jetzt noch mit dem Argument kommen, was wäre wenn man einen toten Menschen, wie die Gans, aufhängen würde und bei diesem versuchen würde den Kopf abzureißen, jedoch werden sie, der als Spezisist, wahrscheinlich nicht versteht, dass jedes Lebewesen ein Recht auf sein Leben und auch angemessenen Umgang mit dem Kadaver hat und Fleisch nur noch aus Konsum konsumiert wird (Ja, man könnte die ganze Welt vegetarisch und vegan ernähren, dann würden viel weniger Menschen hungern und der Treibhaus Effekt wäre auch reduziert, da nicht mehr riesige Anbauflächen für Mastfutter angelegt werden, wo man eigentlich Nahrungsmittel für Menschen anbauen könnte, dies ist extrem in Drittwelt Ländern zu sehen und Regenwald nicht mehr, für Viehweiden abgeholzt wird, was den Treibhaus Effekt fördert, ect. [Ganz zu schweigen von weiteren Ökologischen Aspekten] Man kann niemanden vorschreiben, wie er sich zu ernähren hat, jedoch kann man ihm aufmerksam machen, auf globale Zusammenhänge mit der Ernährung und was es für Auswirkungen hätte auf Ökologisch Produziertes Fleisch zurückzugreifen oder ganz auf Fleisch zu Verzichten, jedoch schweife ich ab.), sagen, dass das was ganz anderes wäre.

    Jedoch ist dem nicht so! Alle Lebewesen sind Tiere! Ein Mensch ist ein Tier genauso wie eine Gans! Alle sind Spezies und keine Spezies darf sich über die andere Erheben, nur weil sie sich als höher Entwickelt ansieht. (Siehe z.B. Nationalismus mit der Idee der Herrenrasse, fast die gleiche Ideologie, wie die Spezisisten haben, nur das dort ein Unterschied zwischen Menschen gemacht wird, statt zwischen den Spezies.)
    Somit könnte man ,übergreifend, auch sagen, dass das Gänsereiten Rassismus gegen Tiere lehrt und verherrlicht!

    Ich könnte ihnen noch ein Dutzend andere Argumente gegen das Gänsereiten aufzählen, die ihre Argumente um weiten überwiegen, jedoch würde dies den Rahmen, des Textes, sprengen.

    Falls sie Interesse haben, würde ich mich aber zu einer Debatte mit ihnen, über das Gänsereiten, bereit erklären.

    Denn viel zu viele Menschen beharren auf ihrer Meinung und blenden die Argumente, der Gegenseite komplett aus, was für eine objektive Meinung hinderlich ist.

    Sehr oft gibt es Beispiele, dass Gänsereiter, Jäger ect. nicht bereit sind einen Dialog zu führen und entgegen aller Argumente, die die eigenen überwiegen, ihre „Tradition“ fortführen.

    Ich höre mir immer erst beide Seiten an und bilde dann mir eine Objektive Meinung!

    Denn erst sollte man einen Dialog mit der Gegenseite suchen und dann kann man entscheiden, wie man zu einer Sache steht!

    M.f.G.

    M.Born

  12. @Christian Stiebel: Beachten sie bitte meinen vorherigen Post!

    Zu ihrem Beispiel mit dem Weihnachtsmarkt, kann ich ihnen sagen, dass viele der Demo Teilnehmer sich auch gegen Globale Armut, Kapitalismus, Repression, Umweltverschmutzung und ähnlichen Themen angagieren!

    Außerdem, wenn sie der Meinung sind, man solle erst was gegen Armut in DE unternehmen, dann laden sie doch den Obdachlosen, den sie auf dem Weihnachtsmarkt gesehen haben, zu sich, zu einem Essen ein oder Spenden sie ihm eine warme Decke ect.! (Jeder Versuch des einzelnen es besser zu machen, bewirkt schon viel!)

    Nicht groß reden und über andere herziehen, was verbessert werden müsse, selber HANDELN!
    Erst wenn sie selber nachweisen können, dass sie es besser machen, dürfen sie dies von anderen fordern und über die Personen die dies nicht machen herziehen!

    Und zu der eher dunklen Kleidung der Demo Teilnehmer, kann ich ihnen sagen, viele der Demo Teilnehmer sind Aktivisten oder Links/Grün Angehörige. Da wir auf einer Demonstration fotografiert und gefilmt werden und dies anschließen öffentlich für jeden zur Schau gestellt wird und dies Arbeitgeber oder Rechtsradikale/Andersdenkende sehen könnten (Es gab schon genug Übergriffe von Rechtsradikalen, Gänsereitern, Jägern, auf Protestierende Aktivisten während oder nach der Demo) und dadurch es zu einer Kündigung (durch Arbeitgeber, wegen anderer Anschauungen) oder gewalttätigen Übergriffen (durch anders Denkende) führen kann ist es logischerweise nachvollziehbar, dass man weniger erkannt werden möchte, nach und auf der Demo und sich daher versucht, auf der Demo, legal zu „Vermummen“ durch dunkle Kleidung und Sonnenbrillen ect.

    Die Pfeifen sind ein Mittel um Verabscheuung gegen das Gänsereiten zu verdeutlichen und um den Umzug zu stören (Also damit die Gänsreiter sichtlich gestört von uns sind und ihr handeln überdenken, da sie merken, dass ihr „Hobby“ doch nicht so anerkannt wird, wie sie es gerne hätten)

    Rückfragen können sie gerne stellen.

    M.f.G.

    M.Born

  13. Die Ansicht zur Anonymität teile ich nicht. Ich will wissen, wer da was sagt oder für was demonstriert. Sonst ist das wertlos. Ich habe die Teilnehmehr auch fotografiert, weil ich alle Transparente fotografiert habe. So auch in einem Vorjahr.

    Eine Recherche ergab, dass die Demonstranten zum großen Teil Vegetarier sind, oder sogar Veganer?

  14. Da stimme ich ihnen voll und ganz zu!

    Man sollte auch die Personen erkennen, damit man weiß, was für eine Gruppierung/Person das ist.

    Vor allem auf solch einer Demo, wo alles meist friedlich verläuft, braucht man sich nicht anonymisieren. Da bin ich ganz auf ihrer Seite! Denn wenn man eine Meinung vertritt, dann vertritt man sie auch nur, wenn man sich zu dieser auch öffentlich bekennen kann.

    Es gab bei der Demonstration zwei Gruppierungen. Zum einen die Mahnwache (Die standen direkt an der Kreuzung) und zum anderen die Tierbefreier e.V. – Ich kann natürlich nur aus Sicht der Demonstranten der Demo von den Tierbefreiern sprechen, aber da kann ich bestätigen, dass alle Personen die Teilgenommen haben, jegliche Tierausbeutung ablehnen und Veganer sind.
    Wie dies auf Seiten der Gruppierung von der Mahnwache aussieht kann ich nicht sagen und ich möchte über diese auch deshalb nicht urteilen.

  15. Sehr geehrter Herr Schmidt,

    ich habe vor ein paar Tagen eine E-Mail von Change.org mit dem Hinweis auf die von Ihnen besprochene Petition erhalten. Diese ist wohl immer noch aktuell.
    Nach gründlichem Studium derselben habe ich mich entschlossen, diese nicht zu unterstützen.
    Der Grund liegt aber NICHT darin, daß ich das sog. Gänsereiten gutheiße. Er liegt vielmehr darin, daß in der Petition folgendes geschrieben steht:

    „Dabei wird eine zuvor ermordete Gans…“

    Ich bin selbst Tierschützer, liebe Tiere und bin mit Tieren aufgewachsen. Ich töte sogar ungern Mücken.
    Aber wenn jemand – wie auch in anderen Petitionen geschehen – etwas von „ermorden“ von Tieren
    schreibt, dann kann ich diese Person nicht ernst nehmen.

    Tiere kann man grundsätzlich nicht ermorden, sondern nur töten. Dies hat nichts mit deren Intelligenz
    oder ähnlichem zu tun, sondern liegt einfach daran, daß es eben Tiere und keine Menschen sind.

    Tiere darf man keinesfalls vermenschlichen, auch wenn uns das manchmal schwerfällt. Ich kann mich
    da gar nicht ausnehmen.

    Auch machen sich üblicherweise nur radikal-fanatische Tierschützer eine Wortwahl von wegen
    „ermorden“, „Tiermord“ u. ä. zu eigen…. und nach Ihren Recherchen (danke dafür, war sehr erhellend) handelt es sich bei besagter Dame wohl um eine solche, oder sie steht diesen Kreisen zumindest nahe. Über meine eigene Recherche, wer die besagte Dame eigentlich ist, bin ich übrigens auch diese Ihre Seite gelangt. 🙂

    Mit freundlichen Grüßen,

    C. D.

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