Thomas Eiskirch (SPD) wahrscheinlich OB von Bochum, aber nur wahrscheinlich

Wahlprognose von BOB-Wahl zur Bochumer Oberbürgermeisterwahl 2015
Wahlprognose von BOB-Wahl zur Bochumer Oberbürgermeisterwahl 2015
Nach dem der SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in der ersten Runde der Oberbürgermeisterwahlen in Bochum unter 40 % landete, zeichnet sich einer Umfrage des Projekts BOB-Wahl jetzt auch ein knapper Ausgang bei der Stichwahl in Bochum ab. Das wäre nicht das erste mal, das es so knapp wird. Es würde aber reichen, denn mit 52,6 % wären mehr als 47,4 % für Klaus Franz (CDU).

Die Autoren des Projekt BOB-Wahl, darunter der Autor dieses Blogs, kommen aber auch zu dem Resultat, dass ein Wahlsieg von Thomas Eiskirch auf keinen Fall schon sicher ist. Die Kandidaten liegen in der Umfrage zu nahe beieinander. Auch wenn etwa 70 % auch davon ausgehen, dass Thomas Eiskirch (SPD) am Sonntag gewinnt, so ist er nur Favorit. 30 % sehen es anders. Und da dürfte die Chance für Klaus Franz stecken. Es kommt massiv auf die Wahlbeteiligung an.

Ein Unterschied fällt beim Gewichtungsprozess, mit dem BOB-Wahl die Prognose erstellt, gleich auf. Im Rahmen der Gewichtung wird ein zu geringer Anteil an weiblichen und an älteren Teilnehmern an der Umfrage von BOB-Wahl ausgeglichen. Doch wer geht am Sonntag wählen? Welche Prozesse sind es? Es ist nicht anzunehmen, dass Ältere und Junge in gleichen Umfang zur Wahl gehen oder eben nicht. Wer erreicht wen?

Hinzu kommen Erwartungshaltungen, wie sich die Wähler der immerhin 10 weiteren, jetzt ausgeschiedenen Kandidaten verhalten. Hierzu gibt es Erwartungshaltungen, aber eben auch nur diese.

Es wird ein spannender Sonntag, selbst wenn viele der Teilnehmer der Studie mit einem erneuten Sieg für die SPD rechnen. Schau’n wir mal.

Details zum Umfrage-Ergebnis gibt es ab Samstag auf bob-wahl.de

BOB-Wahl

BOB-Wahl ist ein Projekt der drei Blogs Pottblog, Ruhrbarone und Schmidts-Katze. Die Autoren haben in den Monaten Juli, August und September Teilnehmer eines Panels befragt, zu denen sich Bochumer Internetnutzer in den Monaten Mai und Juni freiwillig gemeldet hatten.

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