Schild für Schwimmbrücke Dahlhausen

Entscheidung über Schließung der Schwimmbrücke verschoben

Die Bochumer Stadtverwaltung hat die Entscheidung über eine Schließung der Schwimmbrücke in Bochum-Dahlhausen auf die Jahresmitte 2016 verschoben. Das geht aus zwei Mitteilungen hervor, die jetzt dem städtischen Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur zu seiner Sitzung am 19. Januar 2016 übersandt wurden. Hier hätte bisher eine Entscheidung über den Verwaltungsvorschlag, die Brücke zu schließen, fallen sollen.

Die Stadtverwaltung will jetzt erst den Ideenwettbewerb zur Schwimmbrücke abwarten. Mitte 2016 sollen die Vorschläge verwaltungsseitig in Zusammenarbeit mit der Polizei bewertet werden. Dann soll es eine neue Vorlage für die Stadtbezirksvertretung Bochum-Südwest und den für Verkehrsfragen zuständigen städtischen Ausschuss geben.

Schild für Schwimmbrücke Dahlhausen
Schild in Bochum-Linden mit Hinweis auf Einschränkungen

Schwimmbrücke Dahlhausen muss offen bleiben! – 4.000+ Unterzeichner

Die Online-Petition „Schwimmbrücke Dahlhausen muss offen bleiben!“ endet an diesem Wochenende. Sie wird mehr als 4.000 Unterzeichner erhalten haben, was die Erwartungen des Initiators mit 200 % übererfüllt. Wie zahlreiche Presseberichte ist das ein Beleg für das große Interesse der Bevölkerung in Bochum, Essen und Hattingen am Bestehenbleiben dieser Verkehrsverbindung. Ein entfallen würde lange, teure und umweltschädliche Umwege erforderlich machen.

In der ergänzten Verwaltungsmitteilung 20153075/1 heißt es jetzt am Ende neu:

Ergänzung:

Am 24.11.2015 und am 15.12.2015 wurde die Beschlussvorlage im Rahmen der Anhörung in der Bezirksvertretung Südwest beraten.

In diesem Zusammenhang wurde nochmals ein Ideenwettbewerb ausgerufen. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die bis zu einem Brückenneubau die Brücke dauerhaft vor einer Überlastung schützt und gleichzeitig immer einen freien Abfluss des Verkehrs vom Bahnübergang gewährleistet. Nach Abschluss des Ideenwettbewerbs wird die Verwaltung eine neue Beschlussvorlage vorlegen.

Diese Entscheidung war auf großen Druck der CDU in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest zustande gekommen. Auch die Bezirksvertretung Essen-Ruhrhalbinsel hat sich mehrfach mit dem Thema befasst. Außergewöhnlich war der Auftritt des Bezirksbürgermeisters der Essener Ruhrhalbinsel, Manfred Kuhmichel (CDU), der auf Einladung der Bezirksvertretung SÜdwest zu dieser im Dezember sprach. Ein Zeichen interkommunaler Zusammenarbeit mitten im Ruhrgebiet, denn da liegt diese wichtige Brückenverbindung.

In einer Zwischenmitteilung auf eine Anfrage von CDU-Ratsmitglied Dirk Schmidt (Nr. 20153368) wird auf den neuen Termin zur Entscheidungsfindung (Mitte 2016) hingewiesen.

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