Loren aus Holz

Loren aus Holz am Kunstzentrum WAT

Drei Loren aus Holz haben mich nachdenklich gestimmt. Diese werden anlässlich einer Ausstellung des Kunstzentrums Wattenscheid an der Lohrheidestraße gezeigt. Am Samstagnachmittag wurde die Ausstellung von 40 Werken eröffne. Die drei Holzloren sind Teil der 79. Ausstellung des Kunst- und Galeriehauses des IBKK Kunstzentrums.

Loren aus Holz
Loren aus Holz, vor dem Kunstzentrum WAT

Was so nachdenklich macht? Das Kunstzentrum steht auf der ehemaligen Zeche Holland, nutzt dessen Gebäude. Die mit starker Ruhrgebiets-Symbolik behafteten Loren wurden von Peter Dembon und Annette Lingeman-Schubert im 5./5. Semester Bildhauerei geschaffen. Sie sind aus Holz und stellen nach meiner Erkenntnis einer zeitliche Reihenfolge dar. Aber ihre Ladung habe ich mal ausgeblendet. Da stehen auf einer ehemaligen Zeche drei hölzerne Loren.

Mit hölzernen Loren hat es eigentlich mal angefangen, sogar mit hölzernen Schienen. Auf diesen wurden beispielsweise im Lottental die Kohle einst hinunter zur Ruhr gezogen. Holz ist also das ursprüngliche Material für die Loren, die auch Hunde genannt wurden. Und über die darstellende Kunst, Bilderhauerei in Holz – nicht Stein – kommen hölzerne Loren wieder zurück. Nur anders. Der Kreis schließt sich. Strukturwandel.

Ein paar schlichte Gedanke zur Ausstellungseröffnung.

Die Werke haben mir diesmal sehr gefallen. Sie waren für mich gegenständlicher und zitierten mir bekannte Dinge. Peter Lustigs Löwenzahn wurden verarbeitete, Züge, Wolken, demografischer Wandel u. v m.

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