Nafris – Profiling ist in Ordnung

Die Kölner Silvesternacht des Vorjahres hat in Wikipedia einen eigenen Eintrag:

In der Silvesternacht 2015/2016 kam es in Köln im Bereich Hauptbahnhof und Kölner Dom zu zahlreichen sexuellen Übergriffen auf Frauen durch Gruppen junger Männer vornehmlich aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum. […]
Von den 183 Beschuldigten galten 55 als Marokkaner, 53 als Algerier, 22 als Iraker, 14 als Syrer und 14 als Deutsche

Es gab viel Kritik am Polizeieinsatz, der diese massive Ballung an Übergriffen nicht verhindern konnte. Darauf wurde reagiert mit einer Verstärkung der eingesetzten Beamten und Kontrollen. So wurde genau eine Personengruppe vorab kontrolliert: Junge Männer, die vermuten lassen, dass sie aus Nordafrika stammen. Wenn diese in Gruppen in Richtung Köln anzutreffen sind, dann hat das schon seine Berechtigung.

Hätte die Polizei hingegen diese Gruppen nicht kontrolliert, dann hätte es erhebliche Kritik nach erneuten Übergriffen gegeben.

Kritik kommt nun von der Vorsitzenden der Grünen in Deutschland, Simone Peters. Natürlich können die Grünen nicht verstehen, dass Personen allein aufgrund ihres Aussehen – zum Beispiel als Nordafrikaner – kontrolliert werden. Anlass sollen nur individuelles Verhaltens oder eine konkrete Gefahrenlagen sein.

Ja, genau das! Nordafrikanische aussehen junge Männer, die in Gruppe in Richtung Domplatte reisen …. Das beschreibt Verhalten und Gefahrenlage angesichts der Übergriffe in der vorherigen Silvesternacht.

Die Grünen verschließen die Augen

Wo ist das Problem der Grünen? Sie wollen nicht wahrhaben, dass manche Formen von Kriminalität sich bei einigen Gruppen häuft. Und solche Gruppen sind auch unter Ausländern zu finden. Es passt den Grünen nicht ins Weltbild.

Achtung! Oft wird falsch geschlossen, dass Ausländer krimineller sind als Deutsche. In den Statistiken werden ebenso Ausländer erfasst, die sich nicht dauerhaft in Deutschland aufhalten. Zum Teil reisen einige Kriminelle nur für die Taten an, zum Beispiel Einbruchsdiebstähle. Weiterhin sind andere Parameter wie soziales Umfeld zu betrachten.

Die Polizei hat in Köln ihren Job gemacht

Zusammengefasst: Die Polizei hat in Köln ihren Job gemacht. Im Vorjahr dominierte eine bestimmte, soziologisch bestimmbare Gruppe unter den Tatverdächtigen. Diese wurde nun verstärkt kontrolliert. Der Erfolg ist keine Wiederholung der vorherigen Kölner Silvesternacht. Bedauerlich ist für den Einzelnen, falls er ins Profile der Beamten passte und völlig unschuldig ist. Das sind in der Regel die meisten der Kontrollierten.

Ich hab schon mal ins Profil der Polizei gepasst: Männlich, Mitte 20 in Frankfurt/Oder unterwegs zu sein, als dort noch die „EU-Außengrenze“ zu Polen war. Kontrolliert wurde ich, weil ich vermutlich des Schmuggels von Zigaretten verdächtig war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.