Technik einer Verleihstation und Technik in einem Leihrad

BYKE – Innovative Konkurrenz für metropolradruhr

Neue Systeme zur Ausleihe von Fahrrädern kommen in die Städte:

  • Neben metropolradruhr, gibt es in Essen jetzt BYKE, in Oberhausen LIDL-Bike
  • Die neuen Systeme arbeiten stationslos; die Ausleihtechnik steckt im Rad.
  • BYKE erfordert die Nutzung einer App in einem Smartphone mit Bluetooth. Die Ausleihe und Rückgabe ist sekundenschnell und einfach einfach möglich.
  • Die Rückgabe ist bequem ‚überall‘ möglich, aber der Kunde ist für den Abstellort am Ende der Fahrt verantwortlich.

Das metropolradruhr hat ernst zu nehmende Konkurrenz bekommen. BYKE hat in Essen jetzt auch Räder aufgestellt. Und dieses Fahrradverleihsystem funktioniert anders: es ist stationslos.

BYKE und Nextbike im Vergleich

Das Modell von nextbike, dem Betreiber von metropolradruhr, besteht aus Stationen, an denen Räder selber ausgeliehen und zurückgegeben werden. Das läuft in Ruhr seit 6 Jahren so. Über die Stationsnummer weiß ein Computersystem, an welcher Station – also wo – das Fahrrad gerade steht. Per Telefon, SMS und dann auch APP werden Zugangscodes für Zahlenschlösser ausgetauscht.

BYKE setzt hingegen hohe Anforderungen an die Technik des Kunden. Es muss schon ein Smartphone sein, denn über die App und die Bluetooth-Verbindung wird das Schloss des Rades geöffnet. Und natürlich benötigt die App eine Internetverbindung, um GPS-Standort zu melden und Buchungsvorgänge zu beginnen. Sind die Voraussetzungen erfüllt, dann klappt das schneller und weniger aufwändig als mit Nextbike. Hier macht sich eine echte Innivation bemerkbar: Den QR-Code scannen und alles läuft.

Solarzellenpanel im Fahrradkorb
Fahrradkorb mit Solarzellen

BYKE: Die Verleihtechnik steckt im Rad und im Smartphone des Kunden

Die Innovation steckt bei Nextbike auch in den Rädern. Die sind extra für das Fahrradverleihsystem ausgelegt. Solarzellen im Fahrradkorb versorgen die Elektronik im Rad mit Strom. Beim metropolradruhr erledigte das das Solarpanel der Station. Kleinigkeiten wie eine Druckfeder mit Skala erleichtern bei BYKE das immer wieder notwendige Einstellen der Sitzhöhe; an allen Räder ist das für mich die Nummer 4.

Der Nachteil bei Byke ist, dass der Kunde für das Abstellen des Rad verantwortlich ist. An einer Radstation weiß ich, dass ich das da darf. Allerdings darf ich so ein Rad im Geschäftsgebiet von Byke auch im öffentlichen Raum überall abstellen, wo ich darf. Das ist dann wieder bequem. Und per App such ich nach einem abgestellten Rad, nicht nach einer Radstation.

Gefahr einer Flutung der Städte mit Rädern verschiedener Anbieter

Man muss es ausprobieren, um es zu verstehen. Mich hat Byke begeistert. Es wird sich zeigen, ob die Kunden das Angebot annehmen. Ich glaube schon. Allerdings sehe ich die Gefahr, das zu viele Anbieter die Städte pötzlich mit konkurrierenden System fluten. In Oberhausen etabliert sich mit LIDL-Bike ein anderes Verleihsystem, das mit dem System der Deutschen Bahn kooperiert.

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Nextbike wird sich anstrengen müssen. Wie ich einem Vortrag im Planungsausschuss des RVR entnehme, passt das Unternehmen sich an. Die Räder von Metropolrad sind günstiger in der Beschaffung geworden und beinhalten GPS. Eine neue APP liegt vor. Konkurrenz belebt das Geschäft über den Preis oder die Leistung. Die dominierende Marktstellung des Marktführers von Nextbike könnte ins Wanken geraten.

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