Barrieren vor der Brücke mit Bahnübergang

Endgültige Sperrung der Schwimmbrücke in Dahlhausen

Plötzlich und unerwartet erfolgte die Sperrung der Schwimmbrücke in Dahlhausen. Nach einer Email an die politischen Geschäftsstellen – nicht die Ratsmitglieder direkt – kam es direkt zu einer Pressekonferenz, In dieser wurde die Sperrung der Schwimmbrücke verkündet. Eine ordnungsbehördliche Verfügung. Diese muss auch gerichtsfest sein. Da wird die Verwaltung ganze Arbeit geleistet haben. Hier gibt es die Präsentation der Pressekonferenz.

Die Begründung für die Sperrung soll die Missachtung der Verkehrsregeln durch alle Verkehrsteilnehmern – inklusive Fahrradfahrer – sein. Medienvertreter berichten von der Pressekonferenz, die Verstöße seien immens und gefährlich.

Bedürfnis für die Verbindung bleibt bestehen

Die Sperrung wird das Problem nicht beseitigen, dass ein starkes Bedürfnis für diese Verkehrsbeziehung über die Ruhr hinweg besteht. Daher wird das Thema „Schwimmbrücke“ nicht verschwinden. Es wird anders diskutiert werden.
Dabei darf nicht vergessen, dass die jetzt gemessene Fahrzeugfrequenz geringer ist als vor der langen Sperrung. Der Verkehr hat sich andere Wege gesucht. Zu dem muss auch die Länge der Umwege einbezogen werden. Die Petition von 2016 hat den Bedarf belegt.

Die Berichterstattung wird zunächst aus der reinen Meldung bestehen. Dann lassen die folgenden Tage Hintergrundberichte erwarten. Diese sollen hier gesammelt werden.

Ein Gedanke zu „Endgültige Sperrung der Schwimmbrücke in Dahlhausen“

  1. Das nicht alle Straßenverkehrsteilnehmer sich zu allen Zeiten an Regeln halten ist allgemein bekannt, daher gibt es Überwachungsmaßnahmen die in aller Regel zu Konsequenzen für die Missachter führen u.a. bei Rotlichtverstößen auch Fahrverbot. Ein deutlicher Hinweis auf eine Videoüberwachung an betroffener Stelle hätte zudem sicherlich viele Verkehrsteilnehmer vom Verstoß abgehalten, das ist übrigens auch der vordringliche Sinn von festen installierten Geschwindigkeitskontrollen und Rotlichtüberwachungseinrichtungen – nicht wie häufig angekommen, die Kassen von klammen Kommunen aufzubessern.
    Der konsequente Einsatz einer automatischer Rotlichüberwachungseinrichtung und die konsequente Durchsetzung der Ahndung solcher Verstöße hätte sicherlich innerhalb kürzester Zeit zu einer deutlichen Minderung von Verstößen an besagter Stelle geführt.

    NEIN – ich werden den Verdacht nicht los, dass mit allen Mitteln versucht wird die Brücke für den PKW – verkehr auf Dauer geschlossen zu halten.

    Wer ein Interesse daran hat?
    Nun ja, ein Blick auf den Hügel direkt oberhalb der Brücke auf Bochumer Seite verrät vielleicht, dass es sich bei dem Gebäude dort nicht um Sozialwohnungen handelt!
    Und warum innerhalb von weniger als 2 Jahren die Lewacker Straße erneuert wurde und die Gleise der S-Bahn auf Silentgleise umgerüstet wurden, obwohl die Zahl der Anwohner dort doch eher niedrig ist – auch das erschließt sich mir nicht!
    – NUN JA – egal
    Ich hoffe auf eine Sperrung sämtlicher Teilabschnitte von Autobahnen, auf denen es trotz Tempolimit tgl. zu mehr als 27 Geschwindigkeitsüberschreitungen kommt. 🙂

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