Nullen und Einsen und VRR

VRR intensiviert Befassung mit Digitalisierung

Die politischen Gruppierungen im Verwaltungsrat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR haben sich darauf verständigt, eine Arbeitsgruppe „Digitales“ einzurichten. In enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung soll der Informationsaustausch zwischen Verwaltung und Politik verstetigt werden und eine detailliertere Berichterstattung erreicht werden. Ziel soll unter anderem sein, Denkanstöße zu IT-Projekten und -bedarfen zu geben, und ein frühzeitiges Erkennen einer Befassung in den weiteren Gremien zu ermöglichen.

„Derzeit erarbeitet der VRR einen neuen eTarif, der zukünftig über eine App verwendet werden kann. Dies wirft viele Fragen hinsichtlich des digitalen Gesichts auf, mit dem der VRR als Dienstleister auftrit. Und das nicht nur den Verkehrsunternehmen, sondern auch anderen Nutzern und den Fahrgästen gegenüber. Wir als CDU haben erkannt, dass die Verkehrsdaten des VRR vielfältig genutzt werden können“, erläutert Frank Heidenreich (CDU) den Beschluss von Donnerstag dieser Woche. „Dabei haben wir aus Problemen aus der vorherigen VRR App gelernt, dass wir uns auch politisch viel intensiver um die Digitalisierung befassen müssen. Es geht halt nicht nur um den elektronischen Verkauf von Fahrscheinen und einen Internetauftritt“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU im VRR abschließend.

Dirk Schmidt (CDU) aus Bochum für Digitalpolitik zuständig

Insgesamt hat die Arbeitsgruppe sechs gewählte politische Mitglieder. Die CDU wird durch Christian Gebel (Dortmund) und Fraktionsgeschäftsführer Dirk Schmidt (Bochum) vertreten. Beide verfügen über Ausbildung und Studium im IT-Bereich, haben in der IT-Branche Berufserfahrung erworben und engagieren sich netzpolitisch: Christian Gebel ist Mitglied der Piraten­partei in Dortmund. Dirk Schmidt ist Mitglied des cnetz, eines den Unionsparteien nahe stehenden Vereins, der sich für eine verantwortungsvolle Digitalpolitik einsetzt, die einen fairen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen schafft.

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