Archiv der Kategorie: Bochum

IKEA stoppt Expansion auch im Ruhrgebiet

IKEA will nicht mehr auf der grünen Wiese expandieren. So wurde das Projekt in Bottrop gestoppt. Anfang September 2019 folgte die Nachricht, dass der Konzern das Projekt in Herne fallen lässt. Auch das Projekt in Castrop-Rauxel wird nicht weiterverfolgt. Ebenso wie Veränderungen am vorhandenen Standort in Essen. Es gibt kein Projekt im Ruhrgebiet mehr. Mit der Ausnahme von Berlin, haben die Schweden alle Projekte gestoppt, heißt es.

Der Möbelgigant kämpfte immer wieder mit planungsrechtlichen Problemen. Die Märkte verkaufen nicht nur Möbel. Ein Großteil des Umsatzes der Märkte gehört in Innenstädte. Das Planungsrecht gibt vor, was wo verkauft werden darf und wie umfangreich Ausnahmen sind.

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Bermudadreieck bekommt elektrische Poller

Die Brüderstraße im Bochumer Bermudadreieck soll elektrische Poller bekommen. Die Einfahrt in die abends sehe belebte Straße ist bereits seit Monaten in der Zeit von 19 Uhr bis 5 Uhr am kommenden Morgen verboten.

Anlass für die Sperrung waren viele und laute protzige Wagen. Mancher meinte zu wissen, dass sie zu den Shisha-Bars gehörten. Andere sprachen von kriminellen Clans. Hatte nicht Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) auch hier medienwirksam eine Razzia gegen Clankriminalität vornehmen lassen?

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Verkaufsstellen für Fahrkarten in Bochum und Herne bleiben erhalten

„Zum nächsten Fahrplanwechsel übernimmt die Firma Transdev den Verkauf von VRR-Fahrscheinen. Daher wird es einige Veränderungen an den Bahnhöfen in der Region geben.“, berichtet Dirk Schmidt (CDU) nach Gesprächen beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). „Die gute Nachricht ist: Es bleibt an den Bahnhöfen in Bochum, Herne und Wanne-Eickel dabei, dass am Standort sowohl Fahrscheine für den Fernverkehr der Deutschen Bahn als auch VRR-Fahrscheine gekauft werden können. Der neue Betreiber hat sich mit dem VRR geeinigt, auch diese Leistung zu übernehmen. In Bochum macht die Bahn es weiter.“, so Dirk Schmidt.

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Vollsperrung Dorstener Straße stadteinwärts

Zum Sommerende erwarten die Bochumer viele Baustellen. In Bochum-Mitte wird es heftig.

Poststraße, Tenthoffstraße, Wasserstraße und Probleme mit Tempo 30 auf der Herner Straße. Der Straßenverkehr in Bochum-Mitte ist schwierig. Die nächste Beeinträchtigung kommt jetzt direkt nach den Sommerferien: Ab 2. September 2019 wird für zwei Monate die DB-Brücke am Bahnhof Präsident repariert.

Die Folge ist eine Vollsperrung für den Verkehr stadteinwärts. Stadtauswärts dürfen Pkw noch unter dem Baugerüst passieren. Die Bauarbeiten fallen genau in die Zeit zwischen den verkehrsärmeren Schulferien.

Ärgerlich, dass sich im Rathaus bemüht wird, Baustellen zeitlich abzustimmen. Nur hat es hier mal nicht geklappt. Es scheint, dass im Herbst auch noch an der Tenthoffstraße gebuddelt wird.

BoGeStra erhält 104,6 Mio. € für Stadtbahnsanierung

Große Freude macht sich breit nach der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung ‚Kommunale Schiene‘ zwischen Land und 15 Verkehrsunternehmen. Die CDU-geführte Landesregierung kommt ihrem Versprechen nach und verpflichtet sich, eine Milliarde Euro für Erneuerungs­investitionen zu geben. Damit soll das Netz der Straßenbahnen und Stadtbahnen erneuert werden“, erläutert Dirk Schmidt, Mitglied im Verwaltungsrat des VRR und Ratsmitglied in Bochum.

Förderprogram Kommunale Schiene: Erneuerung des Stadt- und Straßenbahnnetzes

Mit der am Montag in Herne vor der Ruhrkonferenz erfolgten Unterzeichnung sind auch die Zahlen konkret, die in den nächsten Jahren fließen werden. Demnach erhält die BoGeStra bis 2031 die Summe von insgesamt 104,6 Mio. €. „Die Städte werden durch diese Hilfe bei der Sanierung gerade maroder Stadtbahnen erheblich entlastet. Die Landesregierung lässt die Kommunen nicht allein.
Für die CDU ist bei diesem Programm aber auch wichtig, dass nicht einfach eine Sanierung bezahlt wird. Wie erwarten von dem Programm auch ein ‚Upgrade‘. Wir erwarten, das alles auf den heutigen Stand der Technik gebracht wird. Die Chancen der Digitalisierung sind zu nutzen“, so Dirk Schmidt weiter.

Erneuerungsbedarf von 2,6 Mrd bei Stadtbahnen, Gleisen, Haltestellen

Im März des Jahres war ein Gutachten des Landesverkehrsministeriums zum Erneuerungsbedarf an Schienen in den Städten des Landes öffentlich geworden. Nach den von der Landesregierung ermittelten Zahlen beträgt der Erneuerungsbedarf bis 2031 insgesamt 2,6 Milliarden Euro. Das Land übernimmt damit jetzt 38 % der Kosten. In der Rahmenvereinbarung heißt es weiterhin dazu, dass das Land „einen zügigen Maßnahmebeginn erwartet.“

U35 – Weiterbau nach Langendreer doch realisierbar

Vor drei Jahren fand die Idee ein Ende: Die Weiterführung der U35 von der Haltestelle Hustadt nach Langendreer zur Unterstraße. Hier sollte ein Verknüpfung mit weiteren Linien erfolgen, um die Strecke zwischen Ruhr-Universität und Hauptbahnhof zu entlasten. Und um den Stadtteil Langendreer besser gen Uni anzubinden.

Ursächlich war der Rechenfehler eines Ingenierbüros. Die Maßnahme galt als volkswirtschaftlich nicht rentabel.

Tempora mutantur

Allerdings habe sich Annahmen geändert, ändern sich derzeit Programme. Klimaschutz und Umweltschutz beeinflussen neuer Beurteilungen. Man stelle sich vor, Bochum würde den Klimanotstand ausrufen. Was würde dann investiert, um auch nach 2030 einen Beitrag zur Reduktion von emittierten Treibhausgs zu erreichen? Mehr Leute, die den Nahverkehrs nutzen.

Petition: Schluss mit Tempo 30 auf der Herner Straße

In nur 4 Tagen von Montag bis Freitag kamen bereits 10 % aller Unterschriften zusammen. Werden sollen es mal 1.200, die sich gegen Tempo 30 auf der Herner Straße in Bochum aussprechen.

Das Tempo 30 ist von der Stadtverwaltung zur Verhinderung eines (Diesel-)Fahrverbots verhängt worden. Es trifft auf breite Ablehnung bei den Bürgern. Die Wirkung ist umstritten. Bei geringerer Geschwindigkeit wird mehr Benzin verbraucht und ist auch der Stickstoff-Ausstoß höher.

Hilfreich ist aber die Verdrängung des Verkehr. Der staut sich dann nicht nur auf der Herner Straße, sondern trägt die Probleme in benachbarte Quartiere, durch die Schleichwege gesucht werden.

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VRR: Keine Förderung des Wendens der 306/316 an der Stadtgrenze

Nach monatelanger Debatte hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) am Donnerstag sich gegen eine Förderung des Baus einer Gleiswechselanlage an der Stadtgrenze von Bochum zu Herne ausgesprochen. Hier soll nach Vorstellungen der Stadt Herne zukünftig ein Taktsprung erfolgen. Während in Bochum die Linien 306 und 316 das Bochumer Teilstück alle 7 ½ Minuten bedienen, soll dies in Herne nur alle 15 Minuten erfolgen. Für diese Einsparung müsste die Bahnen an der Stadtgrenze wenden.

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Anwohnerparken P9 Schauspielhaus

In vielen Häuserblöcken in der Bochumer Innenstadt gibt es mehr Fahrzeuge als Parkplätze. Auch außerhalb des Gleisdreiecks im Ehrenfeld ist das so. Und da wundere ich mich, weshalb das Parkhaus P9 nie überfüllt ist. Als ich am Dienstag dort parkte gab es mindestens eine Vorstellung im Schauspielhaus. Der Theatertarif für 4 € kam zum Einsatz, auch wenn ich selber gar nicht ins Theater wollte. Einen Parkplatz habe ich den Straßen rundherum vergeblich gesucht.

Bereits auf der zweiten Parkebene ist es recht leer. Ich parke auf der Dritten, wo all die verhüllten Oldtimer stehen. Aber auch eine Porsche steht sich die Reifen platt. Laut Kennzeichen darf er nur von April bis Oktober im öffentlichen Straßenraum bewegt werden.

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Grünes Artefakt: Neugestaltung Grummer Teiche

Es mag sein, dass die Grummer Teich in Bochum ein naturnaher Park sind. Von extensiver Pflege spricht mancher, wenn möglichst für die Pflege einer Grünanlage ausgeben wird. Auf einer Informationsveranstaltung verwies ein Bürger darauf, dass die Teiche früher einmal alle 10 Jahre gereinigt worden seien. Ist das das Problem? Mangelnde Pflege?

Glaube ich einem Ökologen, der auf dieser Veranstaltung vortrug, dann ist der Grummer Bach ökologisch minderwertig. Wie minderwertig ist aber umstritten mit den Bürgern. Die finden sehr wohl Nistplätze für den Eisvogel und Wasserflöhe. Der Ökologe will den Bach „ökologisch aufwerten“, auch ästhetisch könne einiges verbessert werden.

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Lohring-Brücke muss als nächstes saniert werden – War lange bekannt

Ärgerlich. Die Brücke am Lohring wird jetzt auch mal abgepollert, damit keine Lkw darüber fahren können. Das ist notwendig, weil die Brücke nicht mehr hinreichend an Gewicht tragen kann. Der Fachmann spricht von ablasten.

Ärgerlich. Denn die Notwendigkeit einer Erneuerung der Brücke ist seit Jahren bekannt.

Ärgerlich. Denn SPD und Grüne hatten immer wieder Geld für eine rechtzeitige Planung abgelehnt. Erst jetzt kommen die Dinge ins Rollen. Nur so richtig halt auf der Brücke nicht.

https://youtu.be/ySKxRuXK5Ac

306: Im 7,5-Minuten-Takt nach Eickel, mindestens

Statt an der Stadtgrenze sollen in Zukunft weiterhin alle Straßenbahnen auf der bisherigen Linie 306 weiter fahren – zumindest nach Eickel, wenn nicht nach Wanne-Eickel Hbf.

„Erstaunt habe ich im Verwaltungsrat des VRR einen Förderantrag der BoGeStra zur Kenntnis genommen, mit dem ein Gleiswechsel an der Stadtgrenze zwischen Bochum-Hofstede und Herne-Wanne-Eickel ermöglicht werden soll“, berichtet CDU-Ratsmitglied Dirk Schmidt. „Dieser Antrag wurde vom Verwaltungsrat mit den Stimmen aller Fraktionen zunächst einmal zurückgestellt. Entschieden werden soll er jetzt in der Dezembersitzung des VRR. Die BoGeStra soll als Antragsteller erst einmal weitere Fakten liefern und die Verwaltung des VRR diese prüfen“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Bochum weiter.

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