Archiv der Kategorie: Bochum

Petition: Schluss mit Tempo 30 auf der Herner Straße

In nur 4 Tagen von Montag bis Freitag kamen bereits 10 % aller Unterschriften zusammen. Werden sollen es mal 1.200, die sich gegen Tempo 30 auf der Herner Straße in Bochum aussprechen.

Das Tempo 30 ist von der Stadtverwaltung zur Verhinderung eines (Diesel-)Fahrverbots verhängt worden. Es trifft auf breite Ablehnung bei den Bürgern. Die Wirkung ist umstritten. Bei geringerer Geschwindigkeit wird mehr Benzin verbraucht und ist auch der Stickstoff-Ausstoß höher.

Hilfreich ist aber die Verdrängung des Verkehr. Der staut sich dann nicht nur auf der Herner Straße, sondern trägt die Probleme in benachbarte Quartiere, durch die Schleichwege gesucht werden.

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VRR: Keine Förderung des Wendens der 306/316 an der Stadtgrenze

Nach monatelanger Debatte hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) am Donnerstag sich gegen eine Förderung des Baus einer Gleiswechselanlage an der Stadtgrenze von Bochum zu Herne ausgesprochen. Hier soll nach Vorstellungen der Stadt Herne zukünftig ein Taktsprung erfolgen. Während in Bochum die Linien 306 und 316 das Bochumer Teilstück alle 7 ½ Minuten bedienen, soll dies in Herne nur alle 15 Minuten erfolgen. Für diese Einsparung müsste die Bahnen an der Stadtgrenze wenden.

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Anwohnerparken P9 Schauspielhaus

In vielen Häuserblöcken in der Bochumer Innenstadt gibt es mehr Fahrzeuge als Parkplätze. Auch außerhalb des Gleisdreiecks im Ehrenfeld ist das so. Und da wundere ich mich, weshalb das Parkhaus P9 nie überfüllt ist. Als ich am Dienstag dort parkte gab es mindestens eine Vorstellung im Schauspielhaus. Der Theatertarif für 4 € kam zum Einsatz, auch wenn ich selber gar nicht ins Theater wollte. Einen Parkplatz habe ich den Straßen rundherum vergeblich gesucht.

Bereits auf der zweiten Parkebene ist es recht leer. Ich parke auf der Dritten, wo all die verhüllten Oldtimer stehen. Aber auch eine Porsche steht sich die Reifen platt. Laut Kennzeichen darf er nur von April bis Oktober im öffentlichen Straßenraum bewegt werden.

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Grünes Artefakt: Neugestaltung Grummer Teiche

Es mag sein, dass die Grummer Teich in Bochum ein naturnaher Park sind. Von extensiver Pflege spricht mancher, wenn möglichst für die Pflege einer Grünanlage ausgeben wird. Auf einer Informationsveranstaltung verwies ein Bürger darauf, dass die Teiche früher einmal alle 10 Jahre gereinigt worden seien. Ist das das Problem? Mangelnde Pflege?

Glaube ich einem Ökologen, der auf dieser Veranstaltung vortrug, dann ist der Grummer Bach ökologisch minderwertig. Wie minderwertig ist aber umstritten mit den Bürgern. Die finden sehr wohl Nistplätze für den Eisvogel und Wasserflöhe. Der Ökologe will den Bach „ökologisch aufwerten“, auch ästhetisch könne einiges verbessert werden.

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Lohring-Brücke muss als nächstes saniert werden – War lange bekannt

Ärgerlich. Die Brücke am Lohring wird jetzt auch mal abgepollert, damit keine Lkw darüber fahren können. Das ist notwendig, weil die Brücke nicht mehr hinreichend an Gewicht tragen kann. Der Fachmann spricht von ablasten.

Ärgerlich. Denn die Notwendigkeit einer Erneuerung der Brücke ist seit Jahren bekannt.

Ärgerlich. Denn SPD und Grüne hatten immer wieder Geld für eine rechtzeitige Planung abgelehnt. Erst jetzt kommen die Dinge ins Rollen. Nur so richtig halt auf der Brücke nicht.

https://youtu.be/ySKxRuXK5Ac

306: Im 7,5-Minuten-Takt nach Eickel, mindestens

Statt an der Stadtgrenze sollen in Zukunft weiterhin alle Straßenbahnen auf der bisherigen Linie 306 weiter fahren – zumindest nach Eickel, wenn nicht nach Wanne-Eickel Hbf.

„Erstaunt habe ich im Verwaltungsrat des VRR einen Förderantrag der BoGeStra zur Kenntnis genommen, mit dem ein Gleiswechsel an der Stadtgrenze zwischen Bochum-Hofstede und Herne-Wanne-Eickel ermöglicht werden soll“, berichtet CDU-Ratsmitglied Dirk Schmidt. „Dieser Antrag wurde vom Verwaltungsrat mit den Stimmen aller Fraktionen zunächst einmal zurückgestellt. Entschieden werden soll er jetzt in der Dezembersitzung des VRR. Die BoGeStra soll als Antragsteller erst einmal weitere Fakten liefern und die Verwaltung des VRR diese prüfen“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Bochum weiter.

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Schwimmbrücke soll doch im April’19 öffnen – keine Winteröffnung

Die Schwimmbrücke in Dahlhausen soll nun doch bereits im 2019 im Rahmen einer neuen Lösung für den motorisierten Verkehr geöffnet werden. Das erklärte eine Vertreterin des Tiefbauamtes der Stadt Bochum dem Bochumer Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur in seiner Sitzung am Dienstag dieser Woche. Anträge von FDP und CDU hatten sich dadurch erledigt. Laut Verwaltung sei es ein Fehler in der Beschlussvorlage, dass dort Sommer 2019 stünde. Es wäre immer April/Mai gemeint gewesen.

Bürgerinitiative legte neues Verkehrskonzept vor

Allerdings hatte die CDU-Ratsfraktion auch beantragt, eine Öffnung in den Wintermonaten bis zum Baubeginn im Frühjahr zumindest zu prüfen. Basis dafür konnte das von der Bürgerinitiative „Pontonbrücke“ vorgelegt „Verkehrskonzept Phase 2“ sein. Dies stellt eine Weiterentwicklung des Verkehrsversuchs im letzten Winter dar, der ohne Unfall abgelaufen sei.

Allerdings wurde auch klar, dass die Verwaltung bis zur nächsten Ausschusssitzung im November kein Prüfergebnis vorlegen könnte. SPD und Grüne lehnten den Vorschlag von CDU und Bürgerinitiative geschlossen ab.

Schilda – Tempo 20 am Rathaus Bochum

Über Veränderungen an der Hans-Böckler-Straße direkt am Bochumer Rathaus wird seit Monaten diskutiert. Ziel ist mehr Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger, zum Beispiel beim Kreuzen der Straße.

Zuletzt schien es auch einen gewissen Konsens zu geben, so dass neue Lösungen gesucht werden. Ich hatte fast schon aufgegeben, so dass an einer Sperrung von Teilen der Straße nichts vorbei käme. Aber dann gab es doch noch eine Idee.

Jetzt sehe ich die Umsetzung. Ist das nicht eine Verschwendung? Nach Ende der Tempo 20-Zone ist Tempo 20 vorgeschrieben. Schilda … im wahrsten Sinne des Wortes.

Bild: Guido Endemann

Schwimmbrücke wird im Frühjahr 2019 wieder geöffnet

Die Brücke wird wieder geöffnet werden! Eine neue Lösung wurde zusammen von den Städte Bochum, Essen und Hattingen gefunden.

Hier ein paar Stichpunkte zur neuen Lösung:

  • Es wird eine neues Verkehrsregelung geben mit einer neuen Ampelanlagen geben.
  • Der Fahrradverkehr wird Vorrangverkehr.
  • Es wird eine technische Einrichtungen gegen Rotlichtverstöße geben.
  • An allen Wochentagen werden Verkehrshelfer eingesetzt. Die Maßnahme soll nach 2 Jahren evaluiert werden.
  • Die Lösung wird sofort umgesetzt, es gibt keine weiteren Fahrversuch.

Im März/April 2019 soll die Freigabe für den Verkehr erfolgen. An den Kosten beteiligen sich die Nachbarstädte. Auf die Stadt Bochum kommen einmalige Kosten in Höhe von 150.000 € zu, nachfolgend anteilige Unterhaltungskosten bzw. Betriebskosten von 20.000 € pro Jahr.

Heute – am 4. Juli 2018 – fand das Treffen der OB aus Bochum und Essen, sowie dem BM aus Hattingen statt. Dem Hauptausschuss der Stadt Bochum, der am Nachmittag im Rathaus Bochum tagt, berichtete OB Thomas Eiskirch am Nachmittag mündlich von den Ergebnissen.

Weitere Beiträge hierzu.

Steven Sloan hört 2021 auf

Bei den Bochumer Symphonikern wird in drei Jahren ein neuer Dirigent gesucht. Generalmusikdirektor Steven Sloan hat gegenüber dem Kulturausschuss der Stadt Bochum heute geäußert, dass er 2021 gedenkt aufzuhören. Er ist dann 28 Jahre – seit 1994 – in Bochum tätig und 63 Jahre alt.

Ein ruhiger, vorzeitiger Ruhestand dürfte es nicht werden. Sloan hat angekündigt in Bochum bleiben zu wollen. Die deutsche Staatsangehörigkeit hat er vor Jahren angenommen. 2009 wurde ihm der Titel ‚Bürger des Ruhrgebiets‘ verliehen. Er war einer der künstlerischen Direktoren der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010
Im Raum steht, dass der Stadtrat ihn zum Ehrendirigenten der Bochumer Symphoniker ernenne wird. Was das genau heißt, wird sich zeigen.

Einen der größten Erfolge abseits künstlerischer Erfolge dürfte der Bau des Anneliese Brost Musikforums Ruhr am 27. Oktober 2016 gewesen sein. Erstmals haben die Bochumer Symphoniker eine eigene Spielstätte. Das Foto entstand nach dem Eröffnungskonzert.

Der Abschied lässt in 2021 eine größere Feier erwarten.

Wenn ich sehe, wie per SMS / WhatsApp das mehrfach als Nachricht eintrudelt, dann belegt das die Bedeutung von Sloan für Bochum. Da dürfte eine Ehrung bald Formsache werden. Wirklich bewegend. Ich erinner mich noch an ‚Welcome Mr. Sloan‘

Einsichten: Bürger schauten sich die Akten zur erneuten Sperrung der Schwimmbrücke an

Am Mittwoch, den 13. Juni 2018 hatte Ratsmitglied Dirk Schmidt (CDU) erneut zu einem Bürgergespräch zur Pontonbrücke eingeladen. In der vollbesetzten Gaststätte Heinrichsbauer berichteten Bürgerinnen und Bürger über ihre Erkenntnisse aus der Akteneinsichtnahme, die sie in den letzten Wochen bei der Stadt Bochum hatten. Ihr Interesse galt den Gründen für die plötzlich erneute Sperrung und die Kommunikation hierzu, zum Beispiel mit der Polizei. Die Vorträge der Bürger aus den Akten wurden in großer Runde diskutiert.

„Interessante Einsichten wurden dabei aufgedeckt. Das hätte ich als ehrenamtlich tätiger Kommunalpolitiker nicht alleine zusammentragen können. Mit den Grundlagen der Entscheidung werden wir uns noch mal befassen müssen. Für das weitere Vorgehen haben die Bürgerinnen und Bürger Arbeitsgruppen gebildet“, berichtet Ratsmitglied Dirk Schmidt.

Eine Arbeitsgruppe wird einen Antrag vorbereiten, eine andere Petitionen verfassen. Eine weitere Gruppe organisiert für den Spätsommer ein Brückenfest. „Allen Teilnehmern war klar, dass Öffentlichkeitsarbeit weiterhin notwendig ist, damit die Brücke wieder geöffnet wird. Einige Teilnehmer befürchten, dass der nächste Lösungsvorschlag so teuer geplant wird, dass er nicht realisiert werden kann. Dem soll entgegengewirkt werden“, so Dirk Schmidt weiter.

Die Schwimmbrücke in Dahlhausen ist seit dem 16.02.2018 erneut dauerhaft für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Laut Mitarbeitern der Verwaltung seien Rotlichtverstöße von Autofahrern und insbesondere Radfahrern dafür ursächlich.