Archiv der Kategorie: IT

VRR intensiviert Befassung mit Digitalisierung

Die politischen Gruppierungen im Verwaltungsrat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR haben sich darauf verständigt, eine Arbeitsgruppe „Digitales“ einzurichten. In enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung soll der Informationsaustausch zwischen Verwaltung und Politik verstetigt werden und eine detailliertere Berichterstattung erreicht werden. Ziel soll unter anderem sein, Denkanstöße zu IT-Projekten und -bedarfen zu geben, und ein frühzeitiges Erkennen einer Befassung in den weiteren Gremien zu ermöglichen.

„Derzeit erarbeitet der VRR einen neuen eTarif, der zukünftig über eine App verwendet werden kann. Dies wirft viele Fragen hinsichtlich des digitalen Gesichts auf, mit dem der VRR als Dienstleister auftrit. Und das nicht nur den Verkehrsunternehmen, sondern auch anderen Nutzern und den Fahrgästen gegenüber. Wir als CDU haben erkannt, dass die Verkehrsdaten des VRR vielfältig genutzt werden können“, erläutert Frank Heidenreich (CDU) den Beschluss von Donnerstag dieser Woche. „Dabei haben wir aus Problemen aus der vorherigen VRR App gelernt, dass wir uns auch politisch viel intensiver um die Digitalisierung befassen müssen. Es geht halt nicht nur um den elektronischen Verkauf von Fahrscheinen und einen Internetauftritt“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU im VRR abschließend.

VRR intensiviert Befassung mit Digitalisierung weiterlesen

Ruhr-Uni Bochum in Endrunde für ein Internet-Institut

Die Ruhr-Universität hat es in die zweite Runde des Wettbewerbs um ein Deutsches Internet-Institut geschafft. Ihre Konzept, das auch auf das bereits vorhandene Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit (siehe Bild) zurückgreifen kann, hat soweit überzeugt, dass es in einer zweiten Runde mit 4 weiteren Konkurrenten jetzt weiter qualifiziert werden wird. Doch was soll so ein Internet-Institut leisten?

Aufgaben und Initiator eines Internet-Instituts…

Wasabi-Cantenna: Freifunk aus der Dose

Welche Antenne bringt mehr?, oder: Was sind die Leistungscharakteristika unterschiedlicher Antennen für 2,4 Ghz-WLAN? Diesen Fragen gehe ich gerade mit einigen Antennenmodellen und simplen Versuchen nach. Diesmal ist eine Cantenna dran, die ich aus einer Dose für Wasabi-Erdnüsse erstellt habe. Die Dose aus dem asiatischen Supermarkt hatte den richtigen Durchmesser. Außerdem kommt sie mit einem Plastikdeckel zum Wiederverschließen. Mit eine Rechner (Online Cantenna Calculater) habe ich berechnet, das ein 3,1 cm blanker Kupferddraht mit 1,4 Quadaratmillimeter Fläche etwa 6,9 cm entfernt vom Dosenboden entfernt angebracht werden müsste. Ein kurzer Testbericht.

Zum Bau muss gesagt werden, dass die Dose schon zwei Nachteile hat. Zum einen ist ein Teil geriffelt. Dazu wird berichtet, dass das nicht förderlich sei. Zum anderen ist die Dose kürzer, als sie optimal sein könnte. Die meisten Dosen sind jedoch kürzer. Verusch macht klug und so zeigte sich schnell, dass die Cantenna etwas empfindlich ist, was die exakte Positionierung des Antennendraht angeht. Ich hatte ihn versehentlich bei 6,1 cm angebracht. Die Cantenna zeigte eine deutliche Richtwirkung, aber das Ergebnis war stets schlechter als das der mitgelieferten Rundstrahlantenne. Und das selbst bei optimaler Ausrichtung. Ein Hinweis, dass mit einer Antenne auch alles verschlimmert als verbessert werden kann.
Wasabi-Cantenna: Freifunk aus der Dose weiterlesen

Indoor Yagi-Uda-Antenne für 2,4-Ghz-WLAN

Sie geistert durch’s Netz als ‚0-Euro-Antenne‘ und Antenne im Eigenbau: Eine Antenne zum Aufstecken auf herkömmliche, mitgelieferte Omniantennen von Routern, die aus Styropor und Draht gebaut wird. Ich habe die Yagi-Uda-Antenne mit einem Stück Schaumstoff zur Isolierung von Heizungsrohren und abisolierten Elektrokabel aus Kupfer nachgebaut. Hier einige Hinweise zum Bau und ein Vergleich der Leistung mit der Omni-Antenne zwischen zwei Freifunk-Routern.

Yagi-Uda-Antenne bzw. Yagi-Uda-Antenne für WLAN
Yagi-Uda-Antenne auf Schaumstoffröhre, Metallpfeile
Die Zutaten sind einfach zusammengesammelt. Im Baumarkt dürfte ein halber Meter bis ganzer Meter Kabel für 1-2 € zu haben sein, ebenso ein Meterstück von diesen Schaumstoffrohren. Die gängigste Beschreibung verwendet ein Stück Milimeterpapier, das auf ein Stück Styropor (Polystyrol) geklebt wird. Damit lassen sich die Abstände einfach ermitteln und die Antenne wird gerne als ‚Antenne aus Müll‘ bezeichnet. Ich habe die Abstände einfach mit einem Kugelschreiber entlang der Naht des Schaumstoffrohrs aufgetragen. Vorgebohrt wurden die Löcher mangel Dorn mit einem sehr kleinen Torx-Schraubendreher. Mit der runden Röhre war es etwas mühselig, die Drahtstücke später genau senkrecht zu stecken. Der 122 mm entfernte Draht mit 60 mm Länge ist auch minimal schräg zur Achse der übrigen Drähte geraten. Funktioniert hat’s trotzdem.

Indoor Yagi-Uda-Antenne für 2,4-Ghz-WLAN weiterlesen

Outdoor Router WR841N für Balkonbrüstung

Entsprechend Beschreibungen diverser „Freifunker“ habe ich einen TP-Link WR841n (v9.2) in ein Verteildergehäuse 140mm x 140 mm gebaut. Strom erhält der WR841n outdoor über ein passives Power-over-Ethernet (PoE). Einige Erfahrungen.

Offenes Gehäuse mit Platine, Antennen, PoE-Adapter, Netzwerkkabel und Damenbinde
Offenes Gehäuse mit Platine, Antennen, PoE-Adapter, Netzwerkkabel und Damenbinde

WR841n Outdoor - offenr WLAN-Router
„Some assembly required.“
Das Gehäuse stammt aus dem Baumarkt. Die Dimensionen von 140 mm im Quadrat nehmen die Platine des WR841n v9.2 (v10) mit etwa 125 mm Seitenlänge maximal auf. Allerdings gibt es ein Platzproblem mit den Kabel für den Stromanschluss und den RJ45-Stecker des LAN-Kabels. Einige Stecker sind dabei unhandlicher als andere. Die Ecke der Platine des Routers sind sehr übersichtlich mit Leiterbahnen belegt. Mit einem Seitenschneider lässt sich einiges wegschneiden. Um dennoch einfacher arbeiten zu können, haben ich deutlich mehre „Freiraum“ an einer Seite weggeschnitten. Die einzige Leiterbahn habe blank gekratzt und mit einem Draht wieder zusammengelötet.

Für einen Abstand von der Gehäuserückseite sorgen beim Gehäuse vorhandene Verschlüsse, die auf die Löcher kommen, die auch die Schrauben für die Haken aufnehmen. Auch habe ich die klebenden Minifüße des nicht mehr benötigten Gehäuse eingeklebt. Allerdings war der Abstand nicht so sicher. Eine (selbstklebende) Damenbinde habe ich auf die Rückwand geklebt. Sie soll Feuchtigkeit aufnehmen. Die „Flügel“ sind an den Seiten erkennbar.

Die Antennen habe ich aus dem Routergehäuse geschnitten und das bewusst nicht nur knapp. So konnte durch geschicktes Drehen der Antennen in den Kabelmuffen die Platine fest eingeklemmt werden. Auf der Gegenseite halten RJ-45- und Rundstecker die Platine in der Positon.
Outdoor Router WR841N für Balkonbrüstung weiterlesen

WokFi-Antenne mit TP-LINK WN725N

Aus einem Wok-Sieb für 10 € und einem WLAN-Dongle habe ich die bekannte WokFi. Dann habe ich sie getestet. Fazit: Es gibt eine deutliche Signalverstärkung gegenüber dem Dongle ohne Sieb. Um die Antenne mobil einzusetzen gibt es ein paar Tücken. Ein Erfahrungsbericht.

20160110_190552Im Asiatischen Supermarkt habe ich ein Wok-Sieb gekauft. Das Küchengerät hat sicherlich viele unterschiedliche Namen. Ein Blick auf die Bilder dürfte helfen zu wissen, welches Gerät ich meine. Damit können aus metallenen, gußeisernen – nicht mit Teflon beschichteten Woks – die Zutaten wieder herausgefischt werden. Auch kann damit in einem Wok fritiert werden.
Das Sieb kommt mit einer Halterung: dem Holzgriff. Das Gitter ist geflochten und ähnelt in der Form einem Parabolspiegel. Mein Exemplar hatte in der Mitte ein Loch, in das auch genau ein USB-Kabelstecker hineinpasst.

WokFi-Antenne mit TP-LINK WN725N weiterlesen

TP-Link WR841N v10 im Freifunk-Einsatz!

Sie laufen! Meine TP-LINK-Router WR841N v10. Das ist deswegen eine Nachricht wert, weil es sich um die Freifunk-Firmware handelt, die jetzt auf dem Modell der Version 10 läuft. Die vom 7. Dezember 2015 stammende Kompilierung einer Beta-Version von gluon läuft einwandfrei. Die Version 0.8.0.2b einige Tage zuvor lies sich zwar installieren, hatte aber Verbindungsprobleme. Egal. Mit der Beta-Version geht’s äußerst stabil. Seit 10 Tagen Dauerbetrieb der Route FF-BO-WAT-IsenbrockMuehlenteich und FF-BO-WAT-StarHeaven ist okay. Irgendwann wird die Beta-Version die nächste ’normale‘ Version der gluon-Software.

Karte Wattenscheid-Westenfeld mit Freifunk-Routern WR841n v10
Kartenausschnitt Wattenscheid-Westenfeld, (c) MapQuest, Daten von OpenStreetMap, Quelle map.freifunk-bochum.de

Eine Lösung für das drängende Freifunker-Problem ist da.

Also der Trost für Freifunker, denen noch keine Version ihrer passenden Firmware für ihren WR841n v10 vorliegt: Geduld. Warten. Selber ompilieren ist aufgrund geänderter Abhängigkeiten nach meinen Erfahrungen jedoch zurzeit Glückssache.

MacBook Air 7,1: 10 Necessary Steps to Run Ubuntu 15.10 Wily

Switching from a MacBook Air 3,1 to a MacBook Air 7,1 was necessary. I was sure it would include some hardware problems to deal with because I don’t use Mac OS X, I use Linux. But not only minor problems laid ahead. The hard disk of the MacBook Air 7,1 was not recognized by the installation CDROMs of OpenSuSE Leap 41.1 and Ubuntu 15.10. What’s the matter? This text describes my journey to a booting operating system on my new toy. It shall be a guide for people to follow before there is installable distribution that even work on the MacBook Air 7,1 and further Apple notebook with an Apple NVMe controller.

The problem about installing Linux on the up-to-date versions of the MacBook Air and probably some other notebooks from Apple, like the Macbook version 8, is the build in hard disk controller. The Macbook Air 7,1 is still delivered with a solid state disk (SSD). It comes with an NVMe controller but a new one from Apple Inc. itself. The mass storage device registers at the operationg system as one. And that is the problem: it does not register as a NVMe device.

Nowadays Linux kernel comes with an NVMe module but they don’t recognize the Apple one. Fixes are out there and the problem shall be solved by kernel 4.4.0. I tried a 4.3 version and could see the SSD. I wasted a lot of time with a kernel 4.4.0 release candidate 2 (rc2). Despite seeing the devices, partitioning did not work. The kernel module crashed – at worst. The hard disk maintenance program of Mac OS X was able to deal with it. In the end I found out that kernel 4.4.0 rc4 works.
MacBook Air 7,1: 10 Necessary Steps to Run Ubuntu 15.10 Wily weiterlesen

MacBook Air 7,1: Reise zu einem bootenden Ubuntu 15.10

Auf meinem neuen MacBook Air 7,1 schreibe ich diesen Beitrag. Binnen einer Woche habe ich es geschafft, Linux auf ihm zu installieren. Ich habe das Geräte als Nachfolger für mein MacBook Air 3,1 gekauft, weil Geschwindigkeit und Akkuleistung meines 3 bis 4 Jahren alten Geräte nicht mehr überzeugten. Die 128 Gb Festplatte reichen zwar weiterhin. Sie sind als schicke Solid Stade Disk (SSD) verbaut und laufen über den neuen Apple PCI Expresse NVME Controller. Die Festplatten werden von Linux-Kerneln, die sie erkennen als Geräte /dev/nvme0, /dev/nvme0n1 eingebunden. Die Partitionen heißen /dev/nvme0n1p1, /dev/nvme0n1p2 und so weiter … Bis ich da war habe ich eine Woche benötigt, denn es läuft nur mit dem neuesten Linux-Kernel, der noch nicht in der stabilen Endversion vorliegt. Ein Linux-Reisebericht mit dem MacBookAir 7,1.

Die Problembeschreibung ist einfach: Die Installations-CD von OpenSuSE und Ubuntu erkennen den NVMe-Controller nicht. Ich habe mich in Abkehr von der Nutzung meines vorherigen MacBook Air 3,1 für Ubuntu entschieden, weil das die notwendigen Dateien bei mir vorlagen. Zumindest lagen sie zum Teil vor, wie sich dann auf meiner Reise zum lauffähigen System zeigte.
MacBook Air 7,1: Reise zu einem bootenden Ubuntu 15.10 weiterlesen