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VfL: Starker Start, starkes Spiel, dann halt einen Punkten gegen Holstein Kiel

Dem Heimsieg gegen Darmstadt 98 folgte ein Unentschieden gegen den damaligen Spitzenreiter, den 1. FC Nürnberg. Und dann ein Auswärtssiege beim FC Ingolstadt 04. Könnte der VfL Bochum 1848 die Kurve kriegen? Mit der Frage ging ich zum Spiel am Samstagmittag 10.3. Der VfL empfing Holstein Kiel.

Und dann lief es auch. Der VfL Bochum fand immer wieder eine Lücke, einen ungedeckten Mann. Dann lief der Angriff. Zu Anfang passierte das öfter. Die Holsteiner stellten sich darauf ein. Dennoch: Der VfL war überlegen. Und so kam auch das 1:0 für den VfL.

Nach der Pause waren die Gäste aus Kiel verwandelt. Jetzt rollten die Angiffswellen nicht nur in Richtung des Tors der Kieler. Auch in die andere Richtung. Die Mannschaften waren ebenbürtig und griffen immer wieder das Tor des Gegners an. Und so kam nach 15 Minuten in der zweiten Halbzeit der Ausglech.

Aber das Spiel steigerte sich. Die Stimmung im Stadion auch. Wer hier das zweite Tor machen würde, war eine Glücks- und Zeitfrage. Die letzte Viertelstunde war Spannung pur. Am Ende dann 1 Punkt für die Gäste wie die Gastgeber.

In der ersten Halbzeit hatte der VfL die Hoffnung erfüllt, aber in der zweiten Hälfte kam die Realität zurück. Der VfL Bochum 1848 steht einen Punkt vorm Relegationsplatz raus aus der 2. Liga. Krass #Ziel 1 drin bleiben… In der Halbzeit hängt da immer eine Werbung im Tor, die vom Aufstieg spricht. Allerdings können drei Punkt in einem Spiel auch eine merkliche Reise nach oben bedeuten in der Tabelle. Die Vereine liegen mit den Punkt eng zusammen. 35 Punkte ist der Durchschnitt.

Gut gegangen gegen Nürnberg – ginge mehr?

Das Debüt des VfL Bochum 1848 im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg war gut. Zwei Angriffe rollten gleich in den ersten beiden Minuten. Und der Club musste sich daran gewöhnen, dass immer wieder was auf sein Tor zu rollte. Das sah nicht danach aus, dass hier der Tabellenerste gegen den Vierzehnten spielte. Die “Zentrale” der Nürnberger kam nicht zum Zug.

Das hat natürlich den Wunsch nach drei Punkten entstehen lassen. Schade, aber mit der Befürchtung, mit der ich ins Spiel ging, ist ein Unentschieden besser als nichts. Das hätte auch passieren könne. Keine Torchance war wirklich zwingend.

Da ich im Schatten saß, machte mir der eisige Wind bei Minustemperaturen zu schaffen. Ausgehalten. Am 10. März dann gegen Holstein Kiel.

Nimmt der Club dem VfL die Punkte?

Am Sonntag geht’s wieder ins Ruhrstadion. Eigentlich bin ich schon zufrieden, wenn es ein Unentschieden gibt. Die Heimniederlagen gegen den MSV und die Arminia sitzen mir noch in den Knochen. Der Club steht auf Platz 1. Und der VfL bemüht sich, aus dem Abstiegskampf herauszubleiben.

Und da ist dann noch die Häme. Gerade 1 1/2 Jahre ist es her, da brachte der VfL dem Club eine niederlage bei. Nach einem irren Spiel, endete es 4:5 – auswärts für den FCN. Damals hieß es: „wieder keine Punkte für den Club“. Ein Traum, wenn es wieder so käme. Schön, wenn es nicht hieße: keine Punkte für den VfL.

Der 1. FC Nürnberg ist Tabellenführer in der 2. Bundesliga. Er hat 18 Punkte mehr als der VfL Bochum 1848, der auf Platz 14 weilt. Ein Hoffnungsschimmer ist, dass der Kader des VfL nur einen Ausfall zählt. Gelingt es damit das derzeit beste Team im Angriff zu neutralisieren. Abseits des Platz war es um den VfL zuletzt nicht gut bestellt. Das hilft nicht.

Der Club ist der klare Favorit.

Der schnellste Fliegenpilz, oder: Dicke Kommunalpolitikerin will Vorbild sein beim Fahrradfahren

Das Klimabündnis kennt eigentlich keiner. Seine Öffentlichkeitsarbeit ist jedoch bekannter. Dahinter verbirgt sich die Marke Stadtradeln. Unter diesem Begriff – zugleich Motto – begeistert das Klimabündnis Kommunalpolitiker landauf, landab auf das Auto zu verzichten. In einem festgesetzten Zeitraum radeln die Politiker für ein paar Wochen unter großer öffentlicher Beachtung der örtlichen Medien. Vorbildfunktion haben die die sogenannten Stadtradelstars, die für drei Wochen nicht nur ihren Führerschein abgeben sondern nicht nicht einmal weder im Auto noch im Taxi mitfahren dürfen. Ein Interview mit Stephanie Kotalla, Mitglied im Rat der Stadt Bochum und seit knapp einer Woche Stadtradelstar.

Stadtradelstar Stephanie Kotalla  mit Fahrrad und Regencape
Ratsmitglied Stephanie Kotalla im Fliegenpilz-Regencape
Warum Stadtradeln?
Gerade auf kurzer Strecke – also bis ca. 3 km – ist das Fahrrad vergleichbar mit dem Auto. Sogar schneller, weil es meistens einfacher abzustellen ist. Es ist umweltfreundlicher und wesentlich billiger.

Warum aber diese Stadtradel-Aktion, wenn Du bereits das Fahrrad nutzt?
Ich finde die Vorbildfunktion wichtig. Wer mich kennt, weiß ich habe gar kein Auto habe – hatte sogar noch nie eines. Ich will damit auch zeigen, dass man nicht besonders sportlich sein muss, um auf das Auto zu verzichten. Ich bin keine Amazone im Voll-Lycra. Ich finde es auch falsch das Stadtradeln den Hobbyrennfahrern zu überlassen. Das ist nicht der Sinn der Aktion. Das schreckt eher ab.

Du radelst sowieso schon viel - schreckt das nicht wie die Hobbyrennfahrer ab?
Eigentlich fahre ich gar nicht so viel. Hin und zurück vom Bahnhof ins Büro sind 7 km. Das sind ca. 12min für eine Strecke. Dann noch Einkaufen und Besorgungen und schwups sind 50 km in der Woche zusammen, ohne Freizeitfahrten.
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Vorarbeiten zur Bäderschließung in Bochum

Die Stadtverwaltung bereitet Entscheidungen zur Schließung weiterer Bäder in Bochum vor. Ganz vorne auf der Liste sind die Bäder in Höntrop und Linden, aber auch die Aufgabe der Freibäder und Lehrschwimmbecken wird diskutiert. Dass Vieles im Argen liegt, zeigt eine Aufstellung der jährlichen Defizite, siehe Tabelle unten. Mehr als 6 Millionen Euro gibt die Stadtverwaltung für die Defizite allein des Schwimmbetriebs aus. Da wird auch der neue Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) rangehen müssen.

Untersucht wird auch der Neubau eines Bades. Wie das ins Bild passt? Organistorisches Verbesserungen sprechen dafür, aber insbesondere der Umstand, dass ein Neubau meist günstiger da steht als die Renovierung eines Bades. Und so entsteht ein großes Szenario: Die Schließung von zwei bis vier Bädern und die Zusammenfassung der Lehrschwimmbecken am Standort einens neuen großen Bades würde Millionen sparen. Die Hoffnung besteht, durch einen geeigneten Standort mehrere Nutzer zufrieden zu stellen. Das ist nicht immer einfach, wie aktuell eine Diskussion in Dortmund-Wischlingen um das Zusammenlegen eines städtischen Bades und eines Freizeitbades zeigt (siehe RN Dortmund, 1.10.2015) Auch hier wird disktuiert, ob es der Standort des Freizeitbades oder des städtischen Hallenbades wird, an dem das zukünftige erweiterte Bad steht.

Der Standort ist für so eine Lösung, für die auch mit Protesten zu rechnen ist, ein wichtiger Faktor. Wattenscheid könnte am Ende ohne ein einziges Bad dastehen; zurzeit gibt es das Hallenfreibad im Südpark und das Wellenfreibad in der Südfeldmark. Gleiches gilt für den Bochumer Südwesten. Könnte der Standort in Bochum-Linden allein deshalb erhalten bleiben, weil sich der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat als Freund und Förderer dieses Bades zu erkennen gibt?
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A40-Cup: Cheerleader-Wettbewerb am Samstag in Wattenscheid

Zum fünften Mal wird am kommenden Samstag der Cheerleader-Wettbewerb „A40-Cup“ ausgetragen. Ab 13 Uhr treten insgesamt 61 Teams aller drei Alterklassen (PeeWee, Junior, Senior) in verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Im Takt weniger Minuten zeigen die Sportler ihre Einzeldarbietungen, Partner- und Gruppenauftritte mit Tanz und Stunts.

Der A40-Cup-Wettbewerb beginnt mit einem Opener um 13 Uhr. Die Siegerehrungen beginnen ab 18:15 Uhr. Die Preise werden durch die Schirmherrin Europaabgeordnete Dr. Renate Sommer (CDU) verliehen. Der A40-Wanderpokal wird über die beste Wertung aller Wettbewerbe und Altersklassen ermittelt.

Die Turnhalle findet sich neben dem Lohrheidestadion (Lohrheidestraße 82, BO-Wattenscheid)
Eintrittskarten kosten an der Tageskasse 10 €, bei Vorlage eines NRW-Cheerleaderpasses 7 €.