Archiv der Kategorie: Verkehr

306: Im 7,5-Minuten-Takt nach Eickel, mindestens

Statt an der Stadtgrenze sollen in Zukunft weiterhin alle Straßenbahnen auf der bisherigen Linie 306 weiter fahren – zumindest nach Eickel, wenn nicht nach Wanne-Eickel Hbf.

„Erstaunt habe ich im Verwaltungsrat des VRR einen Förderantrag der BoGeStra zur Kenntnis genommen, mit dem ein Gleiswechsel an der Stadtgrenze zwischen Bochum-Hofstede und Herne-Wanne-Eickel ermöglicht werden soll“, berichtet CDU-Ratsmitglied Dirk Schmidt. „Dieser Antrag wurde vom Verwaltungsrat mit den Stimmen aller Fraktionen zunächst einmal zurückgestellt. Entschieden werden soll er jetzt in der Dezembersitzung des VRR. Die BoGeStra soll als Antragsteller erst einmal weitere Fakten liefern und die Verwaltung des VRR diese prüfen“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Bochum weiter.

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Schwimmbrücke soll doch im April’19 öffnen – keine Winteröffnung

Die Schwimmbrücke in Dahlhausen soll nun doch bereits im 2019 im Rahmen einer neuen Lösung für den motorisierten Verkehr geöffnet werden. Das erklärte eine Vertreterin des Tiefbauamtes der Stadt Bochum dem Bochumer Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur in seiner Sitzung am Dienstag dieser Woche. Anträge von FDP und CDU hatten sich dadurch erledigt. Laut Verwaltung sei es ein Fehler in der Beschlussvorlage, dass dort Sommer 2019 stünde. Es wäre immer April/Mai gemeint gewesen.

Bürgerinitiative legte neues Verkehrskonzept vor

Allerdings hatte die CDU-Ratsfraktion auch beantragt, eine Öffnung in den Wintermonaten bis zum Baubeginn im Frühjahr zumindest zu prüfen. Basis dafür konnte das von der Bürgerinitiative „Pontonbrücke“ vorgelegt „Verkehrskonzept Phase 2“ sein. Dies stellt eine Weiterentwicklung des Verkehrsversuchs im letzten Winter dar, der ohne Unfall abgelaufen sei.

Allerdings wurde auch klar, dass die Verwaltung bis zur nächsten Ausschusssitzung im November kein Prüfergebnis vorlegen könnte. SPD und Grüne lehnten den Vorschlag von CDU und Bürgerinitiative geschlossen ab.

Schilda – Tempo 20 am Rathaus Bochum

Über Veränderungen an der Hans-Böckler-Straße direkt am Bochumer Rathaus wird seit Monaten diskutiert. Ziel ist mehr Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger, zum Beispiel beim Kreuzen der Straße.

Zuletzt schien es auch einen gewissen Konsens zu geben, so dass neue Lösungen gesucht werden. Ich hatte fast schon aufgegeben, so dass an einer Sperrung von Teilen der Straße nichts vorbei käme. Aber dann gab es doch noch eine Idee.

Jetzt sehe ich die Umsetzung. Ist das nicht eine Verschwendung? Nach Ende der Tempo 20-Zone ist Tempo 20 vorgeschrieben. Schilda … im wahrsten Sinne des Wortes.

Bild: Guido Endemann

Schwimmbrücke wird im Frühjahr 2019 wieder geöffnet

Die Brücke wird wieder geöffnet werden! Eine neue Lösung wurde zusammen von den Städte Bochum, Essen und Hattingen gefunden.

Hier ein paar Stichpunkte zur neuen Lösung:

  • Es wird eine neues Verkehrsregelung geben mit einer neuen Ampelanlagen geben.
  • Der Fahrradverkehr wird Vorrangverkehr.
  • Es wird eine technische Einrichtungen gegen Rotlichtverstöße geben.
  • An allen Wochentagen werden Verkehrshelfer eingesetzt. Die Maßnahme soll nach 2 Jahren evaluiert werden.
  • Die Lösung wird sofort umgesetzt, es gibt keine weiteren Fahrversuch.

Im März/April 2019 soll die Freigabe für den Verkehr erfolgen. An den Kosten beteiligen sich die Nachbarstädte. Auf die Stadt Bochum kommen einmalige Kosten in Höhe von 150.000 € zu, nachfolgend anteilige Unterhaltungskosten bzw. Betriebskosten von 20.000 € pro Jahr.

Heute – am 4. Juli 2018 – fand das Treffen der OB aus Bochum und Essen, sowie dem BM aus Hattingen statt. Dem Hauptausschuss der Stadt Bochum, der am Nachmittag im Rathaus Bochum tagt, berichtete OB Thomas Eiskirch am Nachmittag mündlich von den Ergebnissen.

Weitere Beiträge hierzu.

Einsichten: Bürger schauten sich die Akten zur erneuten Sperrung der Schwimmbrücke an

Am Mittwoch, den 13. Juni 2018 hatte Ratsmitglied Dirk Schmidt (CDU) erneut zu einem Bürgergespräch zur Pontonbrücke eingeladen. In der vollbesetzten Gaststätte Heinrichsbauer berichteten Bürgerinnen und Bürger über ihre Erkenntnisse aus der Akteneinsichtnahme, die sie in den letzten Wochen bei der Stadt Bochum hatten. Ihr Interesse galt den Gründen für die plötzlich erneute Sperrung und die Kommunikation hierzu, zum Beispiel mit der Polizei. Die Vorträge der Bürger aus den Akten wurden in großer Runde diskutiert.

„Interessante Einsichten wurden dabei aufgedeckt. Das hätte ich als ehrenamtlich tätiger Kommunalpolitiker nicht alleine zusammentragen können. Mit den Grundlagen der Entscheidung werden wir uns noch mal befassen müssen. Für das weitere Vorgehen haben die Bürgerinnen und Bürger Arbeitsgruppen gebildet“, berichtet Ratsmitglied Dirk Schmidt.

Eine Arbeitsgruppe wird einen Antrag vorbereiten, eine andere Petitionen verfassen. Eine weitere Gruppe organisiert für den Spätsommer ein Brückenfest. „Allen Teilnehmern war klar, dass Öffentlichkeitsarbeit weiterhin notwendig ist, damit die Brücke wieder geöffnet wird. Einige Teilnehmer befürchten, dass der nächste Lösungsvorschlag so teuer geplant wird, dass er nicht realisiert werden kann. Dem soll entgegengewirkt werden“, so Dirk Schmidt weiter.

Die Schwimmbrücke in Dahlhausen ist seit dem 16.02.2018 erneut dauerhaft für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Laut Mitarbeitern der Verwaltung seien Rotlichtverstöße von Autofahrern und insbesondere Radfahrern dafür ursächlich.

Bochum Hbf: Videoüberwachung und Alkoholverbot

Das hier ist ein Schwiegermutterbeitrag. Seine Botschaft ist: „Ich hab’s doch immer schon gesagt.“ Und er bezieht sich auf die heutige Berichterstattung der WAZ (5.4.2018), dass der Hinterausgang am Hauptbahnhof in Bochum zum Angstraum geworden ist. Und das ist auch nicht neu, dass es Probleme am Hauptbahnhof gibt. Einiges ist schon getan worden. Allerdings gibt es Widerstand von der Stadtverwaltung und von SPD und Grünen.

Dieser Beitrag zeigt die Ansätze der CDU und von SPD-Grünen im Vergleich. Die CDU setzt auf Videoüberwachung, Alkoholverbot und niederschwellige Betreuungsangebote. SPD und Grüne sehen den Hinterausgang als Aufenthaltsraum für alle. Das Problem werde wieder verschwinden. Dazu kommt nächste Woche eine Entscheidung, über ob und wie der Videoüberwachung am Busbahnhof am Vorderausgang. Im Stadtbahnbereich und im Hauptbahnhof wurde genau das bereits von der BoGeStra bzw. der Deutschen Bahn eingerichtet.
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Gescheitert: Obike reduziert Leihräder in München massiv

Die Firma oBike stellt eines der neuen Leihradsystem, die aus dem Boden sprießen. In München hatte der Anbieter mit Sitz in Singapur 6.800 Räder stehen. Und er beklagte erhebliche Probleme mit Vandalismus. Leihräder hingen mal in Bäumen oder lagen in der Isar. Hashtag #sadobike zeigt einige Beispiel auf Twitter.

Hier im Blog hatte ich angesichts der entstehenden Vielfalt vor Problemen mit den stationslosen Leihradsystemen gewarnt. Der Anbieter Byke in Essen begeistert mich, aber es drohen Probleme, wenn zu viele Anbieter zu viele Räder aufstellen. Sagen wir besser: aussetzen. Das ist in München mit einem Ziel von 12.000 Rädern passiert.
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Was Du jetzt für die Öffnung der Schwimmbrücke tun kannst

In diesem Artikel steht, wer gerade über eine Öffnung der Schwimmbrücke berät und beschließt. Dann folgt der Vorschlag eines Schreibens an die Verwaltungen in Bochum, Essen und Hattingen sowie des Ennepe-Ruhr-Kreises. Natürlich an die Leitung, also die Bürgermeister. Anschriften, ggf. Email-Adresse und eine Formulierungshilfe werden angegeben.
Die inhaltlichen Aspekte der Beratungen in den verschiedenen Kommunen und Gremien sind in diesem Artikel zusammengefasst.


  • Musterbrief an Stadt Bochum als PDF, ODT oder DOCX
  • Musterbrief an Stadt Essen, Stadt Hattingen und Ennepe-Ruhr-Kreis als PDF, ODT oder DOCX


Die Sperrung der Schwimmbrücke in Dahlhausen kam überraschend. Sie erfolgte als ordnungsbehördliche Verfügung. Es hat keinen vorherigen Beschluss eines Gremiums gegeben. (Wahl-)Beamte haben hier allein entschieden. Verwaltungen und Politiker beraten derzeit über das weitere Vorgehen; die Verwaltungsspitzen sind selber Politiker mit Titel wie Oberbürgermeister, Bürgermeister oder Landrat.

Hier wird dargestellt, wie Bürgerinnen und Bürger sich an diese Politiker wenden können.
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Schwimmbrücke: Die derzeit wichtigsten Aspekte

Hier der aktuelle Sachstand:

  • Bei einem angekündigten Treffen der Verwaltungsschefs – Bürgermeister – von Bochum, Essen und Hattingen wurden für eine Wiedereröffnung der Schwimmbrücke 4 Lösungsansätze benannt. Diese werden von den Verwaltungen jetzt arbeitsteilig geprüft, siehe Pressemitteilung der Stadt Bochum vom 3.4.2018 Darin sind Vorschläge der Bezirksvertretungen aufgenommen, zum Beispiel eine Rotlichtüberwachung.

    Die drei Bürgermeister haben erklärt, dass sie gemeinsam für diese Verkehrsverbindung verantwortlich seien.

  • Die Stadtverwaltung von Bochum hat die Schließung der Schwimmbrücke angeordnet (16.2.2018, vgl. u.a. hier im Blog). Eine akute Gefahr aufgrund von Verkehrsverstößen bestehe. Die örtliche Bezirksvertretung fordert – SPD, CDU, Grüne, FDP – einen neuen Pilotversuch mit Rotlichtüberwachung und die Prüfung u.a. von Schrankenanlagen und Brückenwärtern. (28.2.2018, vgl. Meldung Radio Bochum)
    Der zuständige Ratsausschuss tagt am 10. April 2018. Unter Konkretisierung des Beschlusses der Bezirksvertretung liegt ein Antragsentwurf der Koalition von SPD und Grünen vor. (siehe WAZ BO 23.3.2018)
  • In Essen hat sich die Bezirksvertretung der Ruhrhalbinsel mit der Pontonbrücke befasst (6.3.2018). Burgaltendorf gehört zu diesem Stadtbezirk VIII. In einer Resolution wird Unverständnis für die Sperrung geäußert. Fehlverstöße von Verkehrsteilnehmern müssten geahndet werden und dürften nicht zur Sperrung der Brücke führen. Dafür sollen neue Lösungen gesucht werden. Dabei wird an die Ober- bzw. Bürgermeister von Bochum, Essen und Hattingen appeliert, sich bei einem Treffen Anfang April (3.4.2018, vgl. WAZ BO 4.4.2018) auf derartiges zu verständigen. (siehe WAZ E 8.3.2018)
  • In Hattingen hat die Verwaltung ihr Erstaunen über die Bochumer Entscheidung dargelegt (siehe WAZ HAT 23.2.2018). Es wirkt wie ein Alleingang ohne die benachbarten Städte.
    Der Rat der Stadt Hattingen appelliert (22.3.2018) mit einer Resolution an die Stadt Bochum. Diese soll Wege finden, das Fehlverhalten einiger Verkehrsteilnehmer zu unterbinden. (siehe WAZ HAT 27.3.2018)

Als Zwischenfazit kann nach all den Schreiben von Bürgern, den Medienberichten und politischen Beratungen festgehalten werden, dass es nicht einfach so bei der Sperrung bleiben wird. Noch ist die Lösung aber nicht da.

Politik für Bus und Bahn – so cool im Video

56 Sekunden für Neuerungen im Nahverkehr. Die braucht es, um das Programm der CDU Bochum dazu darzustellen.

Und diese Ziele zeigt das Video ‚Bessre Öffis‘:

  • Mit der Linie 306 alle 7,5 Minuten zwischen Bochum Hbf und Wanne-Eickel Hbf.
  • Mit der S1 zwischen Dortmund und Essen alle 15 Minuten.
  • Busse und Bahnen ansonsten alle 15 oder alle 30 Minuten.
  • Neue und längere Züge mit mehr Platz, besseren Einstiegsbereichen und einfach bequemer.
  • Digital Anzeigen an Haltstellen.
  • Nachts mehr Züge im Nachtvekehr.

Einfach Bessre Öffis!.
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VRR exportiert Fahrpläne für Google und OpenData

Die Fahrpläne des gesamten VRR-Raums werden zukünftig für OpenData-Projekte und Google genutzt werden können. Seit längerem wird schon am Export der Daten gearbeitet. Die Verkehrsunternehmen tragen diesen zentral beim VRR zusammen. Die Schwierigkeiten scheinen nicht mehr bei Inkonsistenzen der Daten zu liegen, sondern bei einigen Besonderheiten.

Die General Transit Feed Specification (GTFS) bildet Haltestellen und Abfahrtzeiten ab. Mit neueren Produkten gibt es Probleme (vgl. VRR-Drs. Z/IX/2018/0403): Anrufsammeltaxis und Rufbusse. on demand-Angebote passen offenbar nicht in ein Muster starrer Fahrpläne. Das ist gerade ihre Besonderheit. Der VRR arbeitet zusammen mit anderen Verkehrsverbünden an Lösungen.
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