Archiv der Kategorie: Wattenscheid

Programm für WAT600 … läuft

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Der Start der 600-Jahr-Feier der Freiheit Wattenscheid ist am 28. Juni 2017 gut angelaufen. Zwar hatte es beim Ökumenischen Gottesdienst auf dem Alten Markt noch geregnet, aber dann klarte es mehr und mehr auf. Nach dem Eröffnungskonzert, Interviews mit Wattenscheider „Köpfen“ und dem Grußwort des (auch Wattenscheider) Oberbürgermeisters ging’s dann los. Eine tolle Las Vegas-Show verspricht viel für die nächsten Tage.

Und das Fest war trotz nachmittäglichen Regens bestens besucht. Der Alte Markt war voll. Zum Wochenende wird sich das noch steigern, wenn die bereits aufgestellten Pavillionzelte mit Kulturschaffenden, Vereinen und am verkaufsoffenen Sonntag bespielt werden.

Es lohn sich, dieses Wochenende nach Wattenscheid zu kommen. Mehr denn je!

Programmheft für die 600-Jahr-Feier
Programmheft für die 600-Jahr-Feier

Stadtrat: CDU beantragt 15 Mio. € für neues Hallenfreibad in Höntrop

Die CDU-Ratsfraktion will für den Neubau eines Hallenfreibades in Wattenscheid-Höntrop 15 Millionen Euro bereitstellen lassen. Die Bochumer Bäder GmbH soll das Geld erhalten, über dessen Gründung der Bochumer Stadtrat in der nächsten Sitzung am 13. Juli 2017 entscheiden soll.

Bisher kein Geld für Höntrop in Bochumer Bäder GmbH

„Beim Verfassen der Unterlagen zur Gründung der Bochumer Bäder GmbH hat die Verwaltung offenbar vergessen, die Kosten für den Wiederaufbau in Höntrop zu berücksichtigen. Der Gesellschaft die Verantwortung für das geschlossene Hallenfreibad zu übertragen, dann aber kein Geld bereit zu stellen gleicht einem Schließungsbeschluss“, so Dirk Schmidt, Vorsitzender der CDU Wattenscheid und stellvertretendes Mitglied des städtischen Sportausschusses. Der CDU-Politiker hofft darauf, auch weitere Fraktionen und Ratsmitglieder für diese Entschluss gewinnen zu können. „Wir brauchen jetzt mehr als Lippenbekenntnisse und müssen uns aus dem Zwang befreien, zwingend ein Bad in Bochum schließen zu wollen“, so Dirk Schmidt weiter.

Keine Privatisierung ohne Mitspracherechte

Der Antrag der CDU sieht vor, dass kein Bad in Bochum geschlossen werden. Das Bad in Höntrop soll neu gebaut werden mit einem Kostenrahmen von 15 Mio. €. „Es kann auch nicht sein, dass sich der Rat mit der angestrebten Privatisierung der Bochumer Bäder aus der Verantwortung nimmt. Mit unserem Antrag fordern wird, dass auch bei Fragen zum Bau des Bades und seiner zukünftigen Erschließung die Ratsgremien mitwirken“, so Dirk Schmidt abschließend.

ANTIFA – Graffiti schmierende Religionsgemeinschaft ohne Relevanz

Von dem, was sich ANTIFA nennt, halte ich wenig. Nicht dass mir der Ansatz einer politischen Bekämpfung von faschistischer Politik nicht gefiele. Der hatte auch historisch seine Berechtigung. Allerdings hat die wahrgenommene Arbeit der ANTIFA heute nichts mehr damit zu tun. Sie gleicht einer Glaubensgemeinschaft. Eine Auseinandersetzung mit faschistischen Positionen und mit Personen außerhalb der eigenen antifaschistischen “Sektengruppe” ist oft nicht zu erkennen. Was zu sehen ist, sind gesprayte Schmierereien wie im Bild hier.

Standardwerke: ACAB und Anarcho-A

Zu den Standardwerken sogenannter antifaschistischer Graffiti gehört nicht nur das Anarcho-A – ein A in einem runden Kreis, sondern auch ACAB. Das steht für “all cops are bastards” oder deutsch: Alle Bullen sind Bastarde. Damit sind natürlich Polizisten, also Vertreter unseres Staates gemeint.
Und das ist dann meiner Wahrnehmung nach oft das einzige, was ich bei diesen “Antifaschisten” sehe: eine Ablehnung nicht des Faschismus, sondern des Staates. Dadurch sind sie selber ein Problem. Als Sekte sind so von sich überzeugt, dass sie für sich alles dürfen, auch Graffiti schmieren.

Dokumentierte Belanglosigkeit der ANTIFA

Jetzt haben Sie die Vorhalle im Wattenscheider Bahnhof für eine Demo beschmiert. Es wird zu einer Demonstration am 31. April in Bochum aufgerufen. Den Tag kann ich in meinem Kalender nicht finden. Er liegt irgendwo zwischen heute und morgen. Aber das Graffiti wird mich – und sicher viele andere – über den Tag hinaus ärgern. Tröstet Euch, es sagt auch etwas über den Geisteszustand dieser ANTIFA. Und dieser erklärt, die gesellschaftliche Belanglosigkeit.


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Spendet mir jemand Farbe für das Überstreichen von einigen ACAB-Graffiti? Da könnte ich mir schon vorstellen, einen Tag oder mehr auf Pinsel-Arbeit zu verwenden. Es verschandelt ja nur noch unsere Städte, was da sinnlos überall hingeschmiert wird.

Wände, Garagentore etc. sind herzlich willkommen.

Flüchtlingshelfer in Eppendorf, Höntrop und Westenfeld finden zusammen

Die Flüchtlinge von der Ruhrstraße in Bochum-Eppendorf und aus den Zelten des Sportplatzes „Auf dem Esch“ sind Ende Januar umgezogen. Gemeinsam bewohnen sie jetzt die Container der Flüchtlingsunterkunft an der Höntroper Straße in Wattenscheid-Höntrop.

Insgesamt 65 Flüchtlinge sind dort jetzt untergebracht, erklärten Sozialarbeiter auf einer Zusammenkunft von Gruppen und Ehrenamtlichen, die sich bisher um die Flüchtlinge in den Stadtteilen Wattenscheid-Eppendorf, -Höntrop und -Westenfeld gekümmert haben. Nur 2 der 5 Container-Gebäude sind in Betrieb.

Unterkünften waren nie vollständig belegt

Die DRK-Unterkunft „Auf dem Esch“ ist für 366 Flüchtlinge errichtet worden. Sie war nie mit mehr als 78 Flüchtlingen belegt. Nur zwei der 6 Zelte mit Bewohnern waren belegt. Nachdem Familien in Wohnungen untergebracht worden sind, sind vor allem alleinstehende junge Männer verblieben. Die Zahl war auf etwas über 40 gesunken, von denen nicht immer alle anwesend waren.

Eine für die Immanuel-Kant-Straße in Westenfeld vorgesehene Notunterkunft, ist nie errichtet worden.

Überproportional viele Helfer

Damit sind jetzt deutlich weniger Füchtlinge im Süden von Wattenscheid untergebracht, als vor 1 Jahr erwartet worden war – zumindest hinsichtlich der Notunterkünfte. Fast schon paradox erscheint das Hilfsangebot. Allein die Anwesenden des Treffens lieferten eine Quote von 2 Helfern auf 3 Flüchtlinge in der Notunterkunft. Die Flüchtlingshelfer wenden sich aber gerade auch an Flüchtlinge, die inzwischen in Wohnungen untergekommen sind.

Werden alle Angebote noch benötigt?

Und so stellte sich für die vielen Helfer die Frage, ob alle Angebote – insbesondere Sprachkurse und -trainings – noch benötigt werden. Die Kapazitäten reichen bereits für Tandem-Unterricht, wo eine persönliche Betreuung eines oder zweier Flüchtlinge erfolgt. Es zeigte sich schnell, dass erst einmal abgewartet werden muss, welche der zahlreichen Angebote noch wahrgenommen werden. Die Angebote aber zentral zu sammeln, war ein Ziel der Vertreter der drei Gruppen.

Untereinander wurden Kontaktdaten ausgetauscht. Es überrascht, dass man sich untereinander nur vereinzelt kannte. Das wurde verbessert.

#1 von 150: Was passiert genau am Bahnhof Wattenscheid?

Der Bahnhof Wattenscheid ist einer von 150. „#1von 150“ ist eine Kampagne der Deutschen Bahn und der Verkehrsverbünde in Nordrhein-Westfalen. Sie informieren über Maßnahmen der Sanierung und Modernisierung von Bahnhöfen. Sowohl Verkehrsverbünde, als auch der Bahn-Konzern geben Geld hierfür. Teilweise stammt das Geld auch aus dem Bundeshaushalt. Die Seite soll für Bürger sichtbar machen, was bereits passiert ist und was in Kürze noch passieren soll.

In Bochum sind die Bahnhöfe in Dahlhausen und in Wattenscheid enthalten. Am Bahnhof in Dahlhausen ist bereits viel passiert. In Wattenscheid stehen die Arbeiten noch aus. Diese waren auch nicht zeitgleich mit den Maßnahmen in Dahlhausen beschlossen worden, sondern sind nachgerückt. Der Bahnhof wurde später in das Programm namens MOF3 aufgenommen. MOF steht für Modernisierungsoffensive. Das laufenden Programm ist das dritte Programm dieser Art.

Barrierefrei werden heißt Aufzug einbauen

Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:

  • Verlängerung Bahnsteig
  • Wetterschutz
  • Beleuchtung
  • Beschallung
  • Neubau Bahnsteig
  • Aufzug

Der Einbau eines neuen Aufzugs wird zum Beispiel vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gefördert. Damit soll der Bahnhof barrierefrei werden. Um allerdings ohne Stufen zum Bahnsteig zu kommen, müssen noch ein paar Rampen erstellt werden. Im Eingangsbereich des Bahnhofsgebäude sind Stufen vorhanden.

Die Maßnahmen machen den Bahnhof Wattenscheid fit für den Rhein-Ruhr-Express (RRX), der hier halten wird.

Arbeiten am Bahnsteig, nicht am Bahnhofsgebäude

Ein Irrtum besteht meist. Die Maßnahmen betreffen nur den Bahnsteig. Das Bahnhofsgebäude ist nur indirekt betroffen. Der Aufzug wird im Tunnel zu den Bahnsteigen gebaut werden, der vom Bahnhofsgebäude nach hinten heraus führt. Notwendige Rampen werden vor dem Bahnhofsgebäude entstehen. Auch am Bahnhofsgebäude und im Bahnhofsumfeld muss es Verbesserungen geben. Folglich werden die Bürgerinnen und Bürger dennoch nicht zufrieden sein, wenn die Arbeiten an den Gleisen erfolgt sind. Zurecht.

Und was ist mit dem Gebäude? Es soll ein Problem mit Feuchtigkeit geben. Folglich ist das Mauerwerk marode. Die Bahnhofskneipe Charivari wurde freigezogen, angeblich um den Bahnhof besser verkaufen zu können. Die Stadtverwaltung hat abgelehnt, den Bahnhof zu kaufen. Den politischen Gremien wurde die Entscheidung jedoch nicht vorgelegt.

Kein Käufer in Sicht?

Ich kannte nur einen weiteren potentiellen Käufer, von dem auch die Bahn ausging. Allerdings wollte bzw. konnte der gar nicht. Im Gegensatz zum Wattenscheider SPD-Vorsitzenden Serdar Yüksel MdL vor einem Jahr (vgl. WAZ 13.01.2015) sehe ich die vielen Interessenten nicht, die am Bahnhofsgebäude interessiert sind. Ich vermute, dass der Kaufpreis zu hoch angesetzt ist.
Bleibt dann am Ende doch nur die Stadt als Käufer?

2017 passiert am Bahnhof erst einmal nichts. Auch nach den inzwischen für 2018 vorgesehenen Maßnahmen wird weiterhin Handlungsbedarf am Bahnhofsgebäude und im Umfeld bestehen. Ab 2019 soll dann nichtsdestotrotz der RRX am Bahnhof Wattenscheid halten. Vielleicht bietet sich hierdurch eine weitere Chance.

Endspurt: 5.584 € fehlen noch für Wolfgang Wendlands Internet-Imbiss

Kassierer-Sänger Wolfgang Wendland sammelt derzeit Geld für seinen satirischen Internet-Imbiss. Per Crowdfunding hat er die Hälfte des Projektbudgets inzwischen zusammen. Zur Realisierung müssen in der Endphase noch Zusagen in Höhe von weiteren 5.000 € zusammenkommen. „127 Spender für meinen Imbiss sind sehr erfreulich“, resümiert der Alt-Punk. „Aber das Geld
Bekommen wir ja nur, wenn die Gesamtsumme erreicht ist“, stellt der Wattenscheider fest. Schwierig sei zu vermitteln, dass der professionelle Schnitt seiner Show Geld kostet. Geld, das im Gegensatz zu einer Kücheneinrichtung nicht zu sehen sei.

Prominente Unterstützung aus der Punk-Szene

Prominente Hilfe hat der liebevoll „Wölfi“ genannte Sänger inzwischen erhalten. Aus der Punk-Szene kamen die Band „Die Dorks“ und mit Alex „Slime“ Schwers der Veranstalter des Festivals ‚Punk im Pott‚. Auf YouTube gibt es online einen improvisierten Vorgeschmack wie seine Internetsendung aussehen könnte.

Das Konzept der Show sieht vor, dass ein Gast zusammen mit Wolfgang Wendland für einen Prominenten kocht. „Die Bekochten sollen aus allen möglichen Bereichen kommen, aber auch die Gäste. Da kann mal ein Musiker für einen Politiker kochen, oder ein Fußballspieler für einen TV-Moderator. Über die Zustellung des Rezeptes werde ich mich am Ende selber kümmern“, erläutert Wolfgang Wendland seine Show.

Internet-Imbiss: Crowdfunding auf startnext.de

Die Gesamtsumme von 9.999 € will Wolfgang Wendland bis zum 15. Januar zusammenbekommen. Spenden beginnen bei einem Euro. Auf der Crowdfunding-Seite startnext.de bietet der Künstler auch attraktive Dankeschöns an. Neben der obligatorischen Kaffeetasse kann ein Singsang-Telegramm bestellt werden. Wolfgang Wendland singt dann zu Wunsch des Spenders oder eine Auserwählten ein Ständchen. Ebenfalls kann ein eigener Besuch im Internetimbiss gebucht werden – mit Selfie-Garantie.

Multitalent Wendland

Wolfgang „Wölfi“ Wendland, Jahrgang 1962, ist ein deutscher Musiker, Filmemacher, Schauspieler, Politiker und Satiriker aus Wattenscheid. Der Sänger der Punkband „Die Kassierer“ reichte zuletzt einen nicht akzeptierten Song zum deutschen Wettbewerb des „European Song Contest“ an. Im Theater Dortmund ist mit den Kassierern in der Punk-Operette „Häuptling Abendwind“ zu sehen.

Politisch kandidierte der aus Lünen stammende ehemalige Kanzlerkandidat einer Pogo-Partei zuletzt als Oberbürgermeister. Einige Jahre war er selber Kommunalpolitiker in Wattenscheid: als Unabhängiger gewählt über die Liste der Linkspartei. Zu Silvester wurde er jüngst Mitglied der Partei „Die Partei“, die vom ehemaligen Chefredakteur des Satire-Magazins Titanic Martin Sonneborn inszeniert wird.

Berichte

Ruhrbarone.de: Wolfgang Wendland startet Internet-Imbiss (16.11.2016)

WAZ Wattenscheid: „Wölfi“ haut „Berühmtheiten“ in die Pfanne (Timo Gilke, 26.11.2016)

Lokalkompass.de: Wendlands Imbiss im Netz (Lauke Baston, 29.11.2016)

600 Jahre Wattenscheid: Orga-Komitee stellt Rahmenkonzept vor

Vom 6. bis 9. Juli 2017 wird Wattenscheid sein Jubiläumsfest feiern. 600 Jahre ist es dann her, dass Graf Adolf von der Mark Wattenscheid die stadtähnlichen Rechte einer Freiheit verlieh. Man war nicht mehr Dorf, sondern schon statt. Aus einer Initiative des Wattenscheider Heimat- und Bürgervereins ist ein Organisationskomitee hevorgegangen, dass die 600-Jahr-Feier inhaltlich gestaltet. Organisatorisch und rechtlich wird das Komitee von der Werbegemeinschaft Wattenscheid und dem Wattenscheider Verkehrsverein unterstützt, die über hinreichend Erfahrung bei der Organisation von Großveranstaltungen verfügen. Auf einer Pressekonferenz im Rathaus Wattenscheid wurde heute das Rahmenkonzept vorgestellt und eine Logo-Wettbewerb angekündigt.

Wie das Fest gefeiert werden soll ….

Hallenbad Wattenscheid-Höntrop geschlossen: Bis auf weiteres oder für immer?

Seit einem Brand am Dienstagabend ist das Hallenfreibad in Wattenscheid-Höntrop bis auf weiteres geschlossen. Beschädigungen an der Elektrik, der Chlorgasanlage, den Zu- und Ableitungen des Bades sind der Grund für die Anordnung des Sport- und Bäderamtes der Stadt Bochum. Gebrannt hat es laut Pressemitteilung der Stadtverwaltung in einer benachbarten Garage.

Was heißt ‚bis auf weiteres“? Die Gefahr ist groß, dass das „für immer“ heißt. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich Bürger in Bochum an den Zustand eines geschlossenen Bades gewöhnen. So geschehen beim Nordbad, siehe hier zur Erinnerung: Im Dornröschenschlag (WAZ 22.06.2007) Dann kann Jahre später die dauerhafte Schließung inklusive Abriss viel einfacher beschlossen werden. Der „technische“ Defekt nimmt den Verantwortlichen die politisch unangenehme Entscheidung für eine Schließung ab. Das Schicksal des Bades wird sich also kurzfristig entscheiden, sobald klar ist, wie schwer die Schäden sind und welche Kosten sie für wen verursachen.
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Loren aus Holz am Kunstzentrum WAT

Drei Loren aus Holz haben mich nachdenklich gestimmt. Diese werden anlässlich einer Ausstellung des Kunstzentrums Wattenscheid an der Lohrheidestraße gezeigt. Am Samstagnachmittag wurde die Ausstellung von 40 Werken eröffne. Die drei Holzloren sind Teil der 79. Ausstellung des Kunst- und Galeriehauses des IBKK Kunstzentrums.

Loren aus Holz
Loren aus Holz, vor dem Kunstzentrum WAT

Was so nachdenklich macht? Das Kunstzentrum steht auf der ehemaligen Zeche Holland, nutzt dessen Gebäude. Die mit starker Ruhrgebiets-Symbolik behafteten Loren wurden von Peter Dembon und Annette Lingeman-Schubert im 5./5. Semester Bildhauerei geschaffen. Sie sind aus Holz und stellen nach meiner Erkenntnis einer zeitliche Reihenfolge dar. Aber ihre Ladung habe ich mal ausgeblendet. Da stehen auf einer ehemaligen Zeche drei hölzerne Loren.

Mit hölzernen Loren hat es eigentlich mal angefangen, sogar mit hölzernen Schienen. Auf diesen wurden beispielsweise im Lottental die Kohle einst hinunter zur Ruhr gezogen. Holz ist also das ursprüngliche Material für die Loren, die auch Hunde genannt wurden. Und über die darstellende Kunst, Bilderhauerei in Holz – nicht Stein – kommen hölzerne Loren wieder zurück. Nur anders. Der Kreis schließt sich. Strukturwandel.

Ein paar schlichte Gedanke zur Ausstellungseröffnung.

Die Werke haben mir diesmal sehr gefallen. Sie waren für mich gegenständlicher und zitierten mir bekannte Dinge. Peter Lustigs Löwenzahn wurden verarbeitete, Züge, Wolken, demografischer Wandel u. v m.

+++ Keine Rosenmontagszüge in WAT-Höntrop, BO-Linden, E-Kupferdreh +++

Die Rosenmontagszüge in Wattenscheid-Höntrop und Bochum-Linden wurden am Montagmogen aufgrund der Unwetterwarnung abgesagt. Bereits gestern wurde der Zug in Essen Kupferdreh abgesagt, der am 13. März 2013 um 11:11 Uhr nachgeholt werden soll. Grund für die Unwetterwarnung sind Sturmböen bis zur Stärke 9 oder 10. Der Zug in Essen-Rüttenscheid entfällt.

Für das Gänsereiten gibt es alternative Planungen. Es soll ggf. in Hallen verlegt werden.

Angaben ohne Gewähr.

Wattsche Helau! Das war der Wattenscheider Karnevalsumzug 2016

Am Tulpensonntag fand wie in jedem geraden Jahr wieder der Wattenscheider Karnevalsumzug statt. 106 Gruppen in vier Abteilungen waren bei Festausschuss angemeldet worden. Diese sollten ab 14 Uhr Richtung Rathaus und August-Bebel-Platz ziehen. Aufgrund technischer Schwierigkeiten kam es jedoch zu einer deutlichen Verspätung. So musst vor dem Rathaus zunächst weiter geschunkelt und getanzt werden. Doch da gab es auch technische Probleme. Die Festplatte des DJs mit den Karnevalsliedern war defekt. Aber nach einigen Partyliedern ließ sich ein Mobiltelefon mit Köll’schen Karnevalsliedern anschließen.

Das Video zeigt in 3 Minuten zunächst die Stimmung auf der Friedrich-Ebert-Straße und dann einige Wagen aus dem Zug.