VRR: Keine Förderung des Wendens der 306/316 an der Stadtgrenze

Nach monatelanger Debatte hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) am Donnerstag sich gegen eine Förderung des Baus einer Gleiswechselanlage an der Stadtgrenze von Bochum zu Herne ausgesprochen. Hier soll nach Vorstellungen der Stadt Herne zukünftig ein Taktsprung erfolgen. Während in Bochum die Linien 306 und 316 das Bochumer Teilstück alle 7 ½ Minuten bedienen, soll dies in Herne nur alle 15 Minuten erfolgen. Für diese Einsparung müsste die Bahnen an der Stadtgrenze wenden.

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VRR soll sich wieder um regionale Schnellbusse kümmern

Einst hatte der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sich um Schnellbusse in der Region gekümmert. Dabei ging es um Standard und Linienführung. Die Aufgabe war nicht mehr vorangetrieben worden. CDU, Grüne und SPD im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr haben nun die Verwaltung beauftragt, den Bedarf zu prüfen. Den sehen die Parteien, die in den Gremien des VRR vertreten sind. In einem ersten Schritt sollen mögliche Verbindungen identifiziert werden, die in Ausbauplänen benannt werden, aber derzeit nicht als Schienenverbindung o. ä. realisiert werden können.

„Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr verfügt grundsätzlich über die Kompetenz, Buslinien von regionaler Bedeutung einzurichten. Allerdings hat er von dieser Möglichkeit nur wenig bis keinen Gebrauch gemacht“, erläutert Frank Heidenreich (CDU) den Beschluss der VRR-Gremien am letzten Donnerstag. „Zuletzt haben wir beschlossen die Regionalbahn 37 in eine Buslinien umzuwandeln, die auch regional finanziert wird. Dadurch können wir auf der Strecke des liebevoll Entenfang-Expresses genannten Zuges ein besseres und deutlich preiswerteres Busangebot realisieren. An anderer Stellen hoffen wir, vorhandene Bedarfe überhaupt erst einmal abzudecken.“

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VRR intensiviert Befassung mit Digitalisierung

Die politischen Gruppierungen im Verwaltungsrat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR haben sich darauf verständigt, eine Arbeitsgruppe „Digitales“ einzurichten. In enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung soll der Informationsaustausch zwischen Verwaltung und Politik verstetigt werden und eine detailliertere Berichterstattung erreicht werden. Ziel soll unter anderem sein, Denkanstöße zu IT-Projekten und -bedarfen zu geben, und ein frühzeitiges Erkennen einer Befassung in den weiteren Gremien zu ermöglichen.

„Derzeit erarbeitet der VRR einen neuen eTarif, der zukünftig über eine App verwendet werden kann. Dies wirft viele Fragen hinsichtlich des digitalen Gesichts auf, mit dem der VRR als Dienstleister auftrit. Und das nicht nur den Verkehrsunternehmen, sondern auch anderen Nutzern und den Fahrgästen gegenüber. Wir als CDU haben erkannt, dass die Verkehrsdaten des VRR vielfältig genutzt werden können“, erläutert Frank Heidenreich (CDU) den Beschluss von Donnerstag dieser Woche. „Dabei haben wir aus Problemen aus der vorherigen VRR App gelernt, dass wir uns auch politisch viel intensiver um die Digitalisierung befassen müssen. Es geht halt nicht nur um den elektronischen Verkauf von Fahrscheinen und einen Internetauftritt“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU im VRR abschließend.

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Anwohnerparken P9 Schauspielhaus

In vielen Häuserblöcken in der Bochumer Innenstadt gibt es mehr Fahrzeuge als Parkplätze. Auch außerhalb des Gleisdreiecks im Ehrenfeld ist das so. Und da wundere ich mich, weshalb das Parkhaus P9 nie überfüllt ist. Als ich am Dienstag dort parkte gab es mindestens eine Vorstellung im Schauspielhaus. Der Theatertarif für 4 € kam zum Einsatz, auch wenn ich selber gar nicht ins Theater wollte. Einen Parkplatz habe ich den Straßen rundherum vergeblich gesucht.

Bereits auf der zweiten Parkebene ist es recht leer. Ich parke auf der Dritten, wo all die verhüllten Oldtimer stehen. Aber auch eine Porsche steht sich die Reifen platt. Laut Kennzeichen darf er nur von April bis Oktober im öffentlichen Straßenraum bewegt werden.

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Grünes Artefakt: Neugestaltung Grummer Teiche

Es mag sein, dass die Grummer Teich in Bochum ein naturnaher Park sind. Von extensiver Pflege spricht mancher, wenn möglichst für die Pflege einer Grünanlage ausgeben wird. Auf einer Informationsveranstaltung verwies ein Bürger darauf, dass die Teiche früher einmal alle 10 Jahre gereinigt worden seien. Ist das das Problem? Mangelnde Pflege?

Glaube ich einem Ökologen, der auf dieser Veranstaltung vortrug, dann ist der Grummer Bach ökologisch minderwertig. Wie minderwertig ist aber umstritten mit den Bürgern. Die finden sehr wohl Nistplätze für den Eisvogel und Wasserflöhe. Der Ökologe will den Bach „ökologisch aufwerten“, auch ästhetisch könne einiges verbessert werden.

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Lohring-Brücke muss als nächstes saniert werden – War lange bekannt

Ärgerlich. Die Brücke am Lohring wird jetzt auch mal abgepollert, damit keine Lkw darüber fahren können. Das ist notwendig, weil die Brücke nicht mehr hinreichend an Gewicht tragen kann. Der Fachmann spricht von ablasten.

Ärgerlich. Denn die Notwendigkeit einer Erneuerung der Brücke ist seit Jahren bekannt.

Ärgerlich. Denn SPD und Grüne hatten immer wieder Geld für eine rechtzeitige Planung abgelehnt. Erst jetzt kommen die Dinge ins Rollen. Nur so richtig halt auf der Brücke nicht.

https://youtu.be/ySKxRuXK5Ac

306: Im 7,5-Minuten-Takt nach Eickel, mindestens

Statt an der Stadtgrenze sollen in Zukunft weiterhin alle Straßenbahnen auf der bisherigen Linie 306 weiter fahren – zumindest nach Eickel, wenn nicht nach Wanne-Eickel Hbf.

„Erstaunt habe ich im Verwaltungsrat des VRR einen Förderantrag der BoGeStra zur Kenntnis genommen, mit dem ein Gleiswechsel an der Stadtgrenze zwischen Bochum-Hofstede und Herne-Wanne-Eickel ermöglicht werden soll“, berichtet CDU-Ratsmitglied Dirk Schmidt. „Dieser Antrag wurde vom Verwaltungsrat mit den Stimmen aller Fraktionen zunächst einmal zurückgestellt. Entschieden werden soll er jetzt in der Dezembersitzung des VRR. Die BoGeStra soll als Antragsteller erst einmal weitere Fakten liefern und die Verwaltung des VRR diese prüfen“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Bochum weiter.

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Schwimmbrücke soll doch im April’19 öffnen – keine Winteröffnung

Die Schwimmbrücke in Dahlhausen soll nun doch bereits im 2019 im Rahmen einer neuen Lösung für den motorisierten Verkehr geöffnet werden. Das erklärte eine Vertreterin des Tiefbauamtes der Stadt Bochum dem Bochumer Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur in seiner Sitzung am Dienstag dieser Woche. Anträge von FDP und CDU hatten sich dadurch erledigt. Laut Verwaltung sei es ein Fehler in der Beschlussvorlage, dass dort Sommer 2019 stünde. Es wäre immer April/Mai gemeint gewesen.

Bürgerinitiative legte neues Verkehrskonzept vor

Allerdings hatte die CDU-Ratsfraktion auch beantragt, eine Öffnung in den Wintermonaten bis zum Baubeginn im Frühjahr zumindest zu prüfen. Basis dafür konnte das von der Bürgerinitiative „Pontonbrücke“ vorgelegt „Verkehrskonzept Phase 2“ sein. Dies stellt eine Weiterentwicklung des Verkehrsversuchs im letzten Winter dar, der ohne Unfall abgelaufen sei.

Allerdings wurde auch klar, dass die Verwaltung bis zur nächsten Ausschusssitzung im November kein Prüfergebnis vorlegen könnte. SPD und Grüne lehnten den Vorschlag von CDU und Bürgerinitiative geschlossen ab.

Schilda – Tempo 20 am Rathaus Bochum

Über Veränderungen an der Hans-Böckler-Straße direkt am Bochumer Rathaus wird seit Monaten diskutiert. Ziel ist mehr Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger, zum Beispiel beim Kreuzen der Straße.

Zuletzt schien es auch einen gewissen Konsens zu geben, so dass neue Lösungen gesucht werden. Ich hatte fast schon aufgegeben, so dass an einer Sperrung von Teilen der Straße nichts vorbei käme. Aber dann gab es doch noch eine Idee.

Jetzt sehe ich die Umsetzung. Ist das nicht eine Verschwendung? Nach Ende der Tempo 20-Zone ist Tempo 20 vorgeschrieben. Schilda … im wahrsten Sinne des Wortes.

Bild: Guido Endemann

Schwimmbrücke wird im Frühjahr 2019 wieder geöffnet

Die Brücke wird wieder geöffnet werden! Eine neue Lösung wurde zusammen von den Städte Bochum, Essen und Hattingen gefunden.

Hier ein paar Stichpunkte zur neuen Lösung:

  • Es wird eine neues Verkehrsregelung geben mit einer neuen Ampelanlagen geben.
  • Der Fahrradverkehr wird Vorrangverkehr.
  • Es wird eine technische Einrichtungen gegen Rotlichtverstöße geben.
  • An allen Wochentagen werden Verkehrshelfer eingesetzt. Die Maßnahme soll nach 2 Jahren evaluiert werden.
  • Die Lösung wird sofort umgesetzt, es gibt keine weiteren Fahrversuch.

Im März/April 2019 soll die Freigabe für den Verkehr erfolgen. An den Kosten beteiligen sich die Nachbarstädte. Auf die Stadt Bochum kommen einmalige Kosten in Höhe von 150.000 € zu, nachfolgend anteilige Unterhaltungskosten bzw. Betriebskosten von 20.000 € pro Jahr.

Heute – am 4. Juli 2018 – fand das Treffen der OB aus Bochum und Essen, sowie dem BM aus Hattingen statt. Dem Hauptausschuss der Stadt Bochum, der am Nachmittag im Rathaus Bochum tagt, berichtete OB Thomas Eiskirch am Nachmittag mündlich von den Ergebnissen.

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