Schlagwort-Archive: Baustelle

Oskar-Hoffmann-Straße: Fahrbahn wegen instabilem Schacht teilgesperrt

Ein Stück der Fahrbahn der Oskar-Hoffmann-Straße wurde am Dienstag gesperrt. Das teilte die Stadtverwaltung dem am gleichen Tag tagenden Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur mit. Die Sperrung war aufgrund von Schäden notwendig. Diese waren an einem unter der Fahrbahn liegenden Fernwärmeschacht entdeckt worden.

Besonders ärgerlich: Die Oskar-Hoffmann-Straße war erst vor zwei Jahren endlich grundlegend saniert worden. Hier und da fehlt noch ein neu zu pflanzender Straßenbaum.

Fahrzeuge können Oskar-Hoffmann-Straße passieren

Eine akute Einsturzgefahr bestehe nicht, aber dennoch sei die Absperrung notwendig geworden. Fahrzeuge in Richtung Hattinger Straße können den abgesperrten Bereich einfach umfahren.

Mitarbeiter des Tiefbauamtes warteten während der laufenden Ausschusssitzung noch auf eine SMS mit weiteren Informationen. Bis zum Sitzungsende traf diese aber nicht ein.

Keinen Karnevalsumzug in Wattenscheid wegen Baustelle?

Die Pläne des Tiefbauamtes der Stadt Bochum im Zusammenhang mit einer Fahrbahnerneuerung und Kanalverlegung im Bereich der Parkstraße zwischen Steinhausstraße und Am Beisenkamp gefährden den „großen“ Karnevalsumzug in Wattenscheid im kommenden Jahr, befürchtet jetzt die CDU-Ratsfraktion.

In der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid gab die Stadtverwaltung an, dass mit der Baumaßnahme im November 2015 begonnen werden soll und nicht garantieren werden könne, dass die Maßnahme bis zum 7. Februar 2016 abgeschlossen sei. Der 7. Februar 2016 ist der Tag des großen Karnevalsumzuges, der
seit Jahrzehnten in Günnigfeld beginnt und über die Parkstraße in Richtung Wattenscheid zieht.

Hüllerstraße hätte Ende 2014 fertig sein sollen

Hans Henneke (CDU), Ratsmitglied und zugleich Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft GüKaGe, vertraut nach den Erfahrungen mit der Baustelle Hüller Straße den Zeitplanungen des Tiefbauamtes nicht mehr. Die Hüller Straße sollte ursprünglich innerhalb von 4 Monaten, bis Ende 2014 fertig gestellt werden.
Davon ist sie jedoch mittlerweile weit entfernt. Ähnliches befürchtet Henneke jetzt bei der Parkstraße. Sollten die Planungen der Verwaltung wirklich umgesetzt und mit den Ausführungen im November 2015 begonnen werden, so ist es erfahrungsgemäß extrem unwahrscheinlich, dass die Parkstraße nach gut zwei Monaten – mitten im Winter und über Weihnachten – einen neuen Kanal und eine neue Fahrbahndecke habe.

Baustelle könnte Aus für den sonntäglichen Karnevalszug bedeuten

Für den kompletten Karnevalsumzug, der seinen in Günnigfeld startet, könnte dies das Aus bedeuten, befürchtet Hans Henneke. Mit Karnevalswagen könne man nicht über eine aufgerissene Straße fahren. Für Henneke wäre das ein nicht auszudenkendes Szenario. „Da wird eine Brauchtumsveranstaltung mit mehreren 10.000 Besuchern in Gefahr gebracht und die Planer aus dem Rathaus stört es selbst auf Nachfrage offensichtlich nicht“, so Hans Henneke.

Der ehemalige Karnvelasprinz fordert alle Freunde des Wattenscheider Karnevals auf, sich
in dieser Frage für den Wattenscheider Karnevalsumzug 2016 einzusetzen.

In Wattenscheid findet auf dem Wattencheider Hellweg jedes Jahr ein Rosenmontagszug statt. Der Zug gilt den neuen Gänsereiterkönigen in Höntrop und Sevinghausen. In jedem gerade Jahr findet am Sonntag ein Karnevalszug von Günnigfeld kommenden durch die Wattenscheider Stadtmitte statt.

Bochumer Tutehorn (24.11.2014)

Lokalnachrichten aus Bochum und Wattenscheid
Hieronymus Jobs mit TutehornKommunales Schuldenbündnis: Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz (SPD), die sich Anfang 2015 zu einer erneuten Kandidatur äußern will (DerWesten), gehört mit zu den Unterzeichnern des Kaiserslauterer Appells an die Bundes- und Landesregierungen (Presseamt). Das Bündnis der Kommunalpolitiker fordert für ihre klammen Kommunen:

Eine Neuordnung der Soziallastenfinanzierung, eine Strategie zur Stärkung
der kommunalen Investitionsfähigkeit und ein Sondertilgungsprogramm
zum Abbau überproportionaler Verschuldung sind zentrale Forderungen,
um Haushaltsausgleich und Schuldenabbau realisieren zu können!

Mehr Studenten: Nach vorläufigen Berechnungen des Landesamtes IT.NRW sind im laufenden Wintersemester 283.408 Studenten an den Hochschulen der Metropole Ruhr eingeschrieben. Im vorausgegangenen Semester waren es 276.166. Allein an der Ruhr-Universität hat sich die Zahl um etwa 1.800 Studenten auf 42.942 erhöht. (IDR, ITNRW)

Luxus Sargbestattung: In einem Vergleich des Bundes der Steuerzahler ist Bochum derzeit die zweitteuerste Stadt bei den Gebühren und Grabflächen für Sargbestattung. (BdSt NRW) Die Gebührentarife stehen im Rathaus in diesen Tagen zur Beschlussfassung an. Die teuerste Stadt des Musterfalls wurden Kerpen mit 6088 Euro:

Selbst Bochum, die Stadt die beim bisherigen Vergleich unter den 23 kreisfreien Städten immer die rote Laterne trug und nun Platz zwei belegt, liegt mit 4160 Euro knapp 2000 Euro unter diesem Betrag. Ganz zu schweigen von Witten, wo die Sargbestattung im Wahlgrab gerade mal 1662 Euro kostet, der niedrigste Betrag unter den verglichenen Städten.

Muslimisches Gräberfeld: Auf dem Hauptfriedhof können sich auch Muslime entsprechend den Vorschriften ihrer Religion begraben lassen. 64 Grabplätze sind hier nicht frei. 90 Prozent der Muslime lassen sich aber weiterhin in ihrem Herkunftsland bestatten. (DerWesten)

Burger King: Zwei der Bochumer Burger King-Filialen sind von der Kündigung durch Burger King an den Franchisenehmer betroffen: An der Dorstener Straße und an der A40, Ausfahrt Dückerweg, ist die Zukunft ungewiss. (DerWesten)

Wattenscheider Vogelpark: Nachdem ein Fuchs mehrere Vögel gerissen hatte, war nur ein Storch verblieben. Der Tierpark Bochum überführt nun eine Störchin, um das Paar wieder zu komplettieren. (DerWesten, Lokalkompass)

Großbaustelle Wattenscheider Hellweg: Nicht nur am Westkreuz und in Wattenscheid-Stadtmitte wird zurzeit viel an Straßen gebaut. Auch die Großbaustelle auf dem Wattenscheider Hellweg in Höntrop läuft weiter. (Lokalkompass)

Polizei Bochum: Unter den Meldungen über Einbrüche und Verkehrsunfälle findet sich auch die Brandstiftung an Müllcontainern in Hofstede und ein Bahnunfall im Gewerbegebiet „Ober Stahlindustrie“, bei der ein Arbeiter schwer verletzt wurde. (POL-BO)

Fußball: VfL Bochum 1848 gewinnt gegen den VfR Aalen 4:0.

Versagen des städtischen Baustellenmanagements an der Hüllerstraße

Unter dem Titel „Eine Provinzposse nimmt ihren Lauf“ bekam ich nachstehende Email an die Oberbürgermeisterin zur Kenntnis via Facebook:

Liebe Stadt Bochum,
seit ca. eine Woche ist die Hüller Str. in 44866 Bochum Wattenscheid eine Sackgasse, durch Bauarbeiten. Vorher wurde die Hüller Str. als Umleitungsstrecke U3 ausgewiesen, was auch Sinn machte. Nun sind diese U3 Schilder Überflüssig und führen die Autos die u. a.
nach Herne fahren dort rein, sie fahren bis zur Sperrung und drehen wieder. Dieser Vorgang geschieht minütlich!

Eventuell lässt sich die Umleitung noch besser ausschildern.Bitte entfernen Sie diese U3 Schilder die z.B. an der Marienstraße 57 und an der Marienstraße vor der Frittenschmiede stehen! Eventuell befinden sich an der Kreuzung Lyrenstraße/Lorheidest./Ückendorfer Str.auch noch Schilder.

Hier ein Link zur Meldung der Stadt Bochum: http://www.bochum.de/C…MDE

Heute, Donnerstagmorgen, hat die Stadtverwaltung dann gehandelt. Zumindest wurden die U3- Schilder an der Hüllerstraße Ecke Marienstraße entfernt, aber der Linksabbiegepfeil an der Ampel weist nach links immer noch Günnigfeld und Herne aus. Da ist dann aber eine wandernde Baustelle und somit Sackgasse.

Die Stadtverwaltung hatte vor einiger Zeit im (damaligen) Ausschuss für Umwelt, Verkehr,Sicherheit und Öffentliche Ordnung ihr Baustellenmanagements vorgestellt. Ich war skeptisch, denn das Vorgestellte korrespondiert nicht mit meinen tagtäglichen Eindruck von den Bochumer Straßen. Und ich bin sicher nicht der einzige, dem das so geht. Als der Kreisverkehr an der Westenfelder Straße neulich erneuerte wurde, erreichten mich viele Klagen. Ich hab die Bürger vertröstet, dass es nur wenige Tage seien und ein politisches Handeln auch Tage dauere. Es wird aber erkennbar, dass die Probleme unkoordinierten Handelns immer wieder auftreten. Das Baustellenmanagements muss mal hinterfragt werden.

Steuerzahlerbund: DFB-Museum, Küppersmühle, Kamerabahn

Am Dienstag (7.10.) veröffentlichte der Bund der Steuerzahler (BdSt) sein jährlich herausgegebenes Schwarzbuch mit 100 Beispielen für Steuerverschwendung. Drei Projekte führt es aus der Metropole Ruhr an: Den verzögerten Bau des DFB-Fußballmuseums am Dortmunder Hauptbahnhof, die gescheiterte Erweiterung des Museum in der Küppersmühle am Duisburger Innenhafen sowie den Bau einer funktionsuntüchtigen Kameraschienenbahn in Duisburg-Wedau.

Ab 2015 in Dortmund: DFB-Fußballmuseum
Baustelle des DFB-Fußballmuseums in Dortmund direkt am Hauptbahnhof

DFB-Fußballmuseum: Insolvenz einer Baufirma

Die Bauunternehmung, die den Rohbau des DFB-Fußballmuseums (Baudokumentation) errichten sollte, ist in Konkurs gegangen. Am Ende konnte der Bau jedoch erstellt werden, aber verspätet. Der Innenausbau kann erst ein halbes Jahr später beginnen. Der Stadt Dortmund entstehen nach eigener Mitteilung keine zusätzlichen Baukosten, aber der BdSt weist darauf hin, dass die Verschiebung der Eröffnung ins 2. Halbjahr 2015 Kosten verursacht. Angegeben werden diese mit 500.000 €, die zur Hälfte beim Gesellschafter Stadt Dortmund anfielen.

Abriss- und Untersuchungskosten für Museumserweiterung Küppersmühle

Das Museum Küppersmühle stellt im Duisburger Innenhafen Moderne Kunst aus. Es hat seine Pforten seit 1999 in einer umgebauten Industriemühle am Duisburger Innenhafen geöffnet und sollte ein Vorzeigeprojekt des Strukturwandels bei Erhalt der Industriekultur sein.
Ein im Umfeld des Kulturhauptstadtprojektes Ruhr.2010 geplanter Erweiterungsbau wurde zum Desaster. Die Baufirma, die einen zu installierenden Baukörper errichten sollte, ging insolvent. Für das Projekt wurden 34 Mio. € aufgewendet unter Beteiligung der städtischen Duisburger Immobiliengesellschaft Gebag. Da der Baukörper unbrauchbar musste das Projekt so aufgegeben werden. Wenigstens der Schrottwert des Metalls sollte verwertet werden.

Der BdSt weist nun darauf hin, dass auch noch diese Verwertung eine weitere Million € verschlungen habe. An dem Projekte wirkte auch der landeseigene Betrieb Bauen- und Liegenschaften mit. Mit diversen Baupleiten beschäftigt sich der Landtag im Rahmen eines Untersuchungsausschusses, auf den der BdSt hinweist. Das Projekt der Küppersmühle wird also zweimal angeführt. Der BdSt prangert an, dass der Untersuchunsgausschuss jährlich eine Million Euro verschlinge, aber keine neuen Erkenntnisse gebracht habe.

Funktionsuntüchtige Kameraschienenbahn für Kanurennen

Wieder im Schwarzbuch befindet sich eine funktionsuntüchtige Kameraschinenebahn in Wedau (Sportpark Duisburg). Diese wurde ursprünglich 2006 gebaut und kostete 1,7 Mio. €. Da die computerbearbeiteten Bilder verwackelt waren, war die Anlage unbrauchbar. Es kam zu mehrfachen Versuchen, das zu beheben. Bereits 2010 prangerte der BdSt diese Vorgehen an. Aber auch in den letzten Jahren gingen die Versuche weiter, die Anlage in Betrieb zu nehmen.

Steuerzahlerbund: Politische Ausrichtung gen FDP?

Der Bund der Steuerzahler (BdST) existiert seit 1949 und hat mehr als 300.000 Mitglieder, die überwiegend aus Mittelständlern und Freiberuflern bestehen sollen. Daher steht der Vorwurf im Raum, dass der BdSt nicht repräsentativ die gesamte Bevölkerung als Steuerzahler vertrete, sondern eher eine FDP-nahe Klientel. Dies wirke sich auf die Art der politischen Forderungen und ausgewählten Beispiel an Steuerverschwendzung aus.