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Schwimmbrücke wird im Frühjahr 2019 wieder geöffnet

Die Brücke wird wieder geöffnet werden! Eine neue Lösung wurde zusammen von den Städte Bochum, Essen und Hattingen gefunden.

Hier ein paar Stichpunkte zur neuen Lösung:

  • Es wird eine neues Verkehrsregelung geben mit einer neuen Ampelanlagen geben.
  • Der Fahrradverkehr wird Vorrangverkehr.
  • Es wird eine technische Einrichtungen gegen Rotlichtverstöße geben.
  • An allen Wochentagen werden Verkehrshelfer eingesetzt. Die Maßnahme soll nach 2 Jahren evaluiert werden.
  • Die Lösung wird sofort umgesetzt, es gibt keine weiteren Fahrversuch.

Im März/April 2019 soll die Freigabe für den Verkehr erfolgen. An den Kosten beteiligen sich die Nachbarstädte. Auf die Stadt Bochum kommen einmalige Kosten in Höhe von 150.000 € zu, nachfolgend anteilige Unterhaltungskosten bzw. Betriebskosten von 20.000 € pro Jahr.

Heute – am 4. Juli 2018 – fand das Treffen der OB aus Bochum und Essen, sowie dem BM aus Hattingen statt. Dem Hauptausschuss der Stadt Bochum, der am Nachmittag im Rathaus Bochum tagt, berichtete OB Thomas Eiskirch am Nachmittag mündlich von den Ergebnissen.

Weitere Beiträge hierzu.

Was Du jetzt für die Öffnung der Schwimmbrücke tun kannst

In diesem Artikel steht, wer gerade über eine Öffnung der Schwimmbrücke berät und beschließt. Dann folgt der Vorschlag eines Schreibens an die Verwaltungen in Bochum, Essen und Hattingen sowie des Ennepe-Ruhr-Kreises. Natürlich an die Leitung, also die Bürgermeister. Anschriften, ggf. Email-Adresse und eine Formulierungshilfe werden angegeben.
Die inhaltlichen Aspekte der Beratungen in den verschiedenen Kommunen und Gremien sind in diesem Artikel zusammengefasst.


  • Musterbrief an Stadt Bochum als PDF, ODT oder DOCX
  • Musterbrief an Stadt Essen, Stadt Hattingen und Ennepe-Ruhr-Kreis als PDF, ODT oder DOCX


Die Sperrung der Schwimmbrücke in Dahlhausen kam überraschend. Sie erfolgte als ordnungsbehördliche Verfügung. Es hat keinen vorherigen Beschluss eines Gremiums gegeben. (Wahl-)Beamte haben hier allein entschieden. Verwaltungen und Politiker beraten derzeit über das weitere Vorgehen; die Verwaltungsspitzen sind selber Politiker mit Titel wie Oberbürgermeister, Bürgermeister oder Landrat.

Hier wird dargestellt, wie Bürgerinnen und Bürger sich an diese Politiker wenden können.
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BYKE – Innovative Konkurrenz für metropolradruhr

Neue Systeme zur Ausleihe von Fahrrädern kommen in die Städte:

  • Neben metropolradruhr, gibt es in Essen jetzt BYKE, in Oberhausen LIDL-Bike
  • Die neuen Systeme arbeiten stationslos; die Ausleihtechnik steckt im Rad.
  • BYKE erfordert die Nutzung einer App in einem Smartphone mit Bluetooth. Die Ausleihe und Rückgabe ist sekundenschnell und einfach einfach möglich.
  • Die Rückgabe ist bequem ‚überall‘ möglich, aber der Kunde ist für den Abstellort am Ende der Fahrt verantwortlich.

Das metropolradruhr hat ernst zu nehmende Konkurrenz bekommen. BYKE hat in Essen jetzt auch Räder aufgestellt. Und dieses Fahrradverleihsystem funktioniert anders: es ist stationslos.

BYKE und Nextbike im Vergleich

Das Modell von nextbike, dem Betreiber von metropolradruhr, besteht aus Stationen, an denen Räder selber ausgeliehen und zurückgegeben werden. Das läuft in Ruhr seit 6 Jahren so. Über die Stationsnummer weiß ein Computersystem, an welcher Station – also wo – das Fahrrad gerade steht. Per Telefon, SMS und dann auch APP werden Zugangscodes für Zahlenschlösser ausgetauscht.

BYKE setzt hingegen hohe Anforderungen an die Technik des Kunden. Es muss schon ein Smartphone sein, denn über die App und die Bluetooth-Verbindung wird das Schloss des Rades geöffnet. Und natürlich benötigt die App eine Internetverbindung, um GPS-Standort zu melden und Buchungsvorgänge zu beginnen. Sind die Voraussetzungen erfüllt, dann klappt das schneller und weniger aufwändig als mit Nextbike. Hier macht sich eine echte Innivation bemerkbar: Den QR-Code scannen und alles läuft.
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Endgültige Sperrung der Schwimmbrücke in Dahlhausen

Plötzlich und unerwartet erfolgte die Sperrung der Schwimmbrücke in Dahlhausen. Nach einer Email an die politischen Geschäftsstellen – nicht die Ratsmitglieder direkt – kam es direkt zu einer Pressekonferenz, In dieser wurde die Sperrung der Schwimmbrücke verkündet. Eine ordnungsbehördliche Verfügung. Diese muss auch gerichtsfest sein. Da wird die Verwaltung ganze Arbeit geleistet haben. Hier gibt es die Präsentation der Pressekonferenz.

Die Begründung für die Sperrung soll die Missachtung der Verkehrsregeln durch alle Verkehrsteilnehmern – inklusive Fahrradfahrer – sein. Medienvertreter berichten von der Pressekonferenz, die Verstöße seien immens und gefährlich.

Bedürfnis für die Verbindung bleibt bestehen

Die Sperrung wird das Problem nicht beseitigen, dass ein starkes Bedürfnis für diese Verkehrsbeziehung über die Ruhr hinweg besteht. Daher wird das Thema „Schwimmbrücke“ nicht verschwinden. Es wird anders diskutiert werden.
Dabei darf nicht vergessen, dass die jetzt gemessene Fahrzeugfrequenz geringer ist als vor der langen Sperrung. Der Verkehr hat sich andere Wege gesucht. Zu dem muss auch die Länge der Umwege einbezogen werden. Die Petition von 2016 hat den Bedarf belegt.

Die Berichterstattung wird zunächst aus der reinen Meldung bestehen. Dann lassen die folgenden Tage Hintergrundberichte erwarten. Diese sollen hier gesammelt werden.

Schwimmbrücke Dahlhausen: Lösung bis Mitte 2018 möglich

Die Schwimmbrücke in Bochum-Dahlhausen soll wieder geöffnet werden. Dafür hat die Bochumer Stadtverwaltung einen neuen Vorschlag entwickelt. Der Vorschlag hat Vorteile und Nachteile. Und die Dauer der Umsetzung gefällt mir auch nicht.

Dennoch bin ich nach reiflichem Überlegen nach der letzten Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität zum Schluss gekommen, dass dieser Weg sich als der Richtige darstellt. Details wird die Verwaltung erst Ende Mai oder im Juni vorlegen.

Im Video erläutere ich das in 5 Minuten.

Weitere Details: Lösungsvorschlag für offene Schwimmbrücke

Etwas euphorisch kommt die Zeitungsmeldung der WAZ daher. Im Sommer sollen „Fahrversuche“ für einen neuen Lösungsvorschlag der Bochumer Stadtverwaltung erfolgen. Sollten diese Versuche glücken, dann wäre die Brücke frühestens im 1. oder 2. Quartal 2018 dauerhaft geöffnet. Also toi, toi, toi, das die Fahrversuche glücken und kein Planfeststellungsverfahren notwendig wird.

Erste Unterlagen liegen inzwischen vor, die die jetzt angestrebte Lösung konkretisieren. Aus den Vorschlägen der Bürger wurde ein Vorschlag eines Ingenieurbüros entwickelt. Diesen hat die Stadtverwaltung in Bochum weiterentwickelt.

Einbahnstraße, Lkw-Wendemöglichkeiten, versenkbarer Pöller für Lieferverkehr

Im Einzelnen enthält der Vorschlag folgende Elemente:

  • Die Lewackerstraße wird zur Einbahnstraße von Linden nach Dahlhausen. Verkehr aus Hattingen und Essen müsste nach der Brücke links abbiegen.
  • Keine Fahrzeuge über 3,5 to und keine mit Anhänger. (Die Brücke verträgt bis 12 to)
  • Schaffung von Wendemöglichkeiten für Lkw auf Bochumer Seite.
  • Fahrbahneinbauten und ggf. Höhenbeschränkungen.
  • PIN-Code gesicherter Pöller, um Anlieferverkehr auf der Lewackerstraße zu ermöglichen.

Die Realisierung des Vorschlag erfordert die Zustimmung einiger Anlieger/Eigentümer. Sowas könnte den Zeitplan durcheinander wirbeln. Die Finanzierung wird derzeit geklärt, auch für Testversuche in diesem Sommer.

Wenn alles gut läuft, könnte es im 1. Halbjahr 2018 etwas werden. Das wäre dann noch über ein Jahr hin.

Schwimmbrücke soll wieder geöffnet werden – aber nicht kurzfristig

Die Schwimmbrücke in Dahlhausen soll wieder geöffnet werden. Diesen Vorschlag wird die Stadtverwaltung in Bochum vorlegen, verlautet am 9. Februar 2017 in Bochum. Es zeichnet sich ab, dass ein beauftragtes Ingenieurbüro aus verschiedenen Vorschlägen einen realisierbaren Vorschlag entwickelt hat.

Die Lösung soll aus versenkbaren Sperren, einer Einbahnstraßenregelung auf Bochumer Seite und einer Wendemöglichkeit für schwere Lkw auf Hattinger Seite bestehen. Details will die Stadtverwaltung Vertretern der Nachbarstädte am Donnerstag um 16 Uhr im Rathaus Bochum vorstellen.

Wann die Brücke aufgeht, steht aber noch nicht fest. Gehofft wird auf eine schnelle Lösung. Allerdings ist zu befürchten, dass Verwaltungsabläufe noch eine Schließung für das ganze Jahr 2017 bedeuten.

Diskussionen werden in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Südwest am 22.2. (ab 15:30, Verwaltungsstelle Weitmar, Hattinger Straße 389, BO) erwartet. Danach tagt am 14.3. der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur im Rathaus Bochum.

Zu den Sitzung werden auch schriftliche Details über den neuen Lösungsvorschlag, sowie seine Vorteile und Nachteile vorliegen.

Schwimmbrücke Dahlhausen: Noch ein weiteres Jahr warten?

Die Arbeiten an der Lewackerstraße sind beendet, vier Monate früher als erhofft. Die Straße wurde im Dezember wieder für den Verkehr freigegeben. Die Schwimmbrücke bleibt aber weiterhin für Autos gesperrt.

Die WDR-Lokalzeit Ruhr berichtete am 12. Dezember 2016 zuletzt über die Schwimmbrücke, siehe Video auf YouTube. Erstaunlich ist die Aussage, dass davon ausgegangen werden müsse, dass es noch ein weiteres Jahre braucht. Frühestens dann soll die Brücke frei werden?

Das ist schwer nachvollziehbar. Die Erwartungshaltung war Frühjahr 2017. Das ist der Zeitpunkt, wann auch die Arbeiten an der Lewackerstraße laut Plan beendet worden wären.

Wie sehen die Vorschläge aus?

Rund 30 Vorschläge, wie die Brücke offen gehalten werden kann, sollen der Stadtverwaltung vorliegen – seit dem letzten Sommer. Die zugesagte Veröffentlichung und Bewertung steht bis heute aus. Statt der Stadtverwaltung und der Kreispolizeibehörde soll nun ein Ingenieurbüro die Vorschläge auswerten. Oder es hat sie bereits ausgewertet. Zum Ergebnis ist nichts bekannt.

Derzeit formiert sich eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die Teile der Dokumente der Stadtverwaltung einsehen will.

Weitere Berichte

Lokalkompass Bochum vom 22.12.2016

WAZ Hattingen vom 17.12.2016

WAZ Bochum vom 16.12.2016

Pressemitteilung der CDU-Ratsfraktion vom 15.12.2016

Blog der OnlinePetition

Essen ist Grüne Hauptstadt Europas 2017

Am 1. Januar 2017 habe ich gar nicht daran gedacht: Essen ist seit gestern Europäische Grüne Hauptstadt 2017. Das Programm hatte ich mir noch gar nicht angesehen. Es kam auch recht späte.

Das ist nicht weiter schlimm. Die erste Veranstaltung ist ein Termin für Senioren. Dazu zähle ich mich noch nicht. Die offizielle Eröffnungsfeier ist für den 21. Januar 2017 vorgesehen.

Eine Hymne für die Grüne Hauptstadt?

Bereits veröffentlicht wurde vor Weihnachten ein Song. Danke für den Hinweis an die Ruhrbarone. Den Song kann man nur einmal hören, aber er bleibt dann unvergesslich.

Und jetzt alle:

Wir leben hier im Revier,
So schön grün ist es hier,

Demo für offene Ruhr-Schwimmbrücke in Dahlhausen

Die WDR-Lokalzeit Ruhr berichtet zur Schwimmbrücke in Dahlhausen am 1. April 2016: Anlässlich des Spatenstichs auf der Lewackerstraße direkt vor der Pontonbrücke demonstrierten Bürger und die CDU gegen die Sperrung der Brücke. Es ist ungewiss, ob die Brücke je wieder für die motorisierten Individualverkehr freigegeben wird.

Steag: Bochumer Stadtrat stimmt gegen Kauf ostdeutscher Braunkohlekraftwerke

Einstimmig sprach sich der Rat der Stadt Bochum am Mittwoch (27.01.2015) gegen den Kauf von Braunkohlekraftwerken durch den Energiekonzern Steag aus. Die Essener Steag gehört einem Konsortium von Städten im Ruhrgebiet bzw. den in ihrem Besitz befindlichen örtlichen Stadtwerken. Der Vattenfall-Konzern will sich von mehreren Braunkohlekraftwerke in Ostdeutschland trennen. (siehe z.B. Rheinische Post vom 21.10.2015: „Greenpeace, Steag und die Braunkohle„)

Die Auseinandersetzungen in Bochum um die Beteiligung der Stadt an der Steag und um deren Geschäftsstrategie ist von Anbeginn anders gelagert als in den kommunalen Gremien der benachbarten Städte. So hatte der Rat der Stadt Bochum schon beim Erwerb gefordert, dass ein Umbau des Konzerns erfolge zu einem „grünen“ Stromkonzerns. Der Erwerb von Braunkohlekraftwerke passe nicht in die Forderung nach einem ökologischen Umbau des Konzern. Bei der CDU-Ratsfraktion in Bochum wurden seit jeher auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und kommunalwirtschaftlichen Interessen der Beteiligung der eigenen Stadt kritisch gesehen. Zudem stößt auf Unverständnis, dass sich eine Kommune an Kraftwerken zum Beispiel in der Türkei und Brasilien beteiligen müsse. Diese waren gerade bei der Steag die Geldbringer, während aufgrund der Energiewende Kraftwerke auf Kohlebasis bei allen Energieproduzenten mehr „notleidend“ sind. Die Kursverfalle der börsennortierten Energiekonzerne belegen das, so gerade bei RWE, an dem die Kommunen und Stadtwerke teilweise beteiligt sind.

Verwaltungsgebäude Steag
Verwaltung der Steag in Essen

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