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Höntrop: SPD lehnt selbst Planungskosten für neues Bad ab

Noch nicht einmal das Geld für die Planung eines neuen Hallenbads in Höntrop will die SPD bereitstellen. Das stellte sich bei den Beratungen des Haushalt 2018 und 2019 heraus. Ein Angebot seitens der CDU dazu schlugen die Sozialdemokraten aus. Im Vorfeld der Sitzung des Sportausschusses am Freitag (22.09.2017) hatte die CDU angeregt, etwas Gemeinsames zu machen. Die CDU-Fraktion hat im Sportausschuss dann für Planungsarbeiten und einen Bau Geld beantragt. Für den Bau bis zu 24 Millionen Euro.

Ohne Geld wird das Bad in Höntrop absehbar nicht wieder öffnen

Das vom sportpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Hans Henneke, unterbreitete Gesprächsangebot für einen gemeinsamen Antrag wurde ausgeschlagen. Der von der CDU im Alleingang gestellte Antrag bekam keine Mehrheit. SPD und Grüne votierten dagegen. Eigene Anträge, zum Beispiel überhaupt für die Planungen irgendeines Bades, hat Rot-Grün nicht vorgelegt. Zusagen, ein neues Bad bzw. das Bad in Höntrop wieder bis 2021 in Betrieb zu nehmen, sind so nicht haltbar.

Natürlich sind die derzeit von der Verwaltung veranschlagten Bruttokosten – 24 Mio. € – immens. Zu klären ist, wie groß ein Ersatzbau zu sein hat. Auch welche Fördermittel zur Verfügung stehen. Aber das erfordert alles Planung.

Dauerhafte Schließung droht

Dazu Hans Henneke in einer Pressemitteilung der CDU-Ratsfraktion: „Wir hoffen, durch einzelne Förderprogramme einen Teil der Belastung für die Stadt reduzieren zu können. Wenn nicht bei diesen Etatberatungen Geld in den Haushalt eingestellt wird, kann vor 2020 noch nicht einmal mit Planungen begonnen werden. Das könnte für ein Wattenscheider Hallenbad das dauerhafte Aus bedeuten!“

Bemerkenswert ist, dass all die Verlautbarungen seitens der SPD im Frühjahr diesen Jahres keinen Wert mehr besitzen. Aber das stört die Genossen offensichtlich selber gar nicht mehr.

Grüne machen sich weiter für Bad in der Südfeldmark stark

  • Die Grüne Ratsfraktion in Bochum fordert in ihrer Freitag veröffentlichten Halbzeitbilanz den Bau eines Hallenbads in Höntrop.
  • Grüne Kommunalpolitiker setzten sich am Freitagnachmittag für einen Neubau in der Südfeldmark in Wattenscheid ein.
  • Zuvor hatten Wattenscheider Grüne die SPD für ein Nein im Rat am 13. Juli 2017 – zum Neubau eines Bads in Höntrop und einen Prüfauftrag für die Südfeldmark verantwortlich gemacht.
  • „Die Grünen haben immer noch keine klare Position bezogen für ein neues Hallenfreibad am Standort in Höntrop. Hatten sie sich in den Sommerferien noch mit der SPD um die Schuld für die Ablehnung eines Antrags für den Neubau im Stadtrat gestritten, treiben die Grünen jetzt am gleichen Tag sich widersprechende Positionen voran“, berichtet Dirk Schmidt, Ratsmitglied und Vorsitzender der CDU Wattenscheid. Er hatte am Freitagnachmittag an einer Sitzung des Sportausschusses teilgenommen, der im Restaurant Fuchs bei der Tennisgemeinschaft Bochum 1949 e.V (Ostfeldmark 11) tagte.

    Am selben Tag hat die Grüne-Ratsfraktion zuvor ihre Halbszeitbilanz veröffentlicht. Dort heißt es:

    „Das Hallenfreibad Höntrop wollen wir gemeinsam mit der SPD erhalten. Das notwendige Geld muss dafür vom Rat bereitgestellt werden, damit dieser Baustein kommunaler Grundversorgung erhalten werden kann, und um den Schwimmunterricht nicht zu gefährden.“ (Seite 54)

    Dazu Dirk Schmidt: „Keine 5 Stunden später gilt das schon nicht mehr. Im Sportausschuss griffen das Grüne Ratsmitglied Züleyha Demir und der langjährige Fraktionsvorsitzende Wolfgang Cordes den Sportdezernenten an. Er habe die Gewinnung von Fördergeldern für ein neues Hallenbad in der Südfeldmark – am Standort des Freibads – nicht vorangetrieben. Chancen seien vertan worden.“ Stadtrat Townsend legte darauf hin die Gründe dar, weshalb diese Entscheidung in den Sommerferien mit Beteiligung des Ältestenrates so gefallen sei.

    Grüner Schlingerkurs

    „Die CDU hat sich in der Ratssitzung im Juli klar zum Standort Höntrop bekannt. Wenn dann aber der Rat gegen unsere Stimmen entschieden hat, ergebnisoffen beide Standorte in Wattenscheid zu prüfen, dann passt es nicht ins Bild, umgehend für einen Standort einen Förderantrag zu stellen. Und es passt nicht dazu, sich in der Öffentlichkeit anders zu positionieren als in den Gremien im Rat, so auch im Sportausschuss. Die Grünen sollen mal endlich ihre Position klären“, so Dirk Schmidt abschließend.

Flüchtlingshelfer in Eppendorf, Höntrop und Westenfeld finden zusammen

Die Flüchtlinge von der Ruhrstraße in Bochum-Eppendorf und aus den Zelten des Sportplatzes „Auf dem Esch“ sind Ende Januar umgezogen. Gemeinsam bewohnen sie jetzt die Container der Flüchtlingsunterkunft an der Höntroper Straße in Wattenscheid-Höntrop.

Insgesamt 65 Flüchtlinge sind dort jetzt untergebracht, erklärten Sozialarbeiter auf einer Zusammenkunft von Gruppen und Ehrenamtlichen, die sich bisher um die Flüchtlinge in den Stadtteilen Wattenscheid-Eppendorf, -Höntrop und -Westenfeld gekümmert haben. Nur 2 der 5 Container-Gebäude sind in Betrieb.

Unterkünften waren nie vollständig belegt

Die DRK-Unterkunft „Auf dem Esch“ ist für 366 Flüchtlinge errichtet worden. Sie war nie mit mehr als 78 Flüchtlingen belegt. Nur zwei der 6 Zelte mit Bewohnern waren belegt. Nachdem Familien in Wohnungen untergebracht worden sind, sind vor allem alleinstehende junge Männer verblieben. Die Zahl war auf etwas über 40 gesunken, von denen nicht immer alle anwesend waren.

Eine für die Immanuel-Kant-Straße in Westenfeld vorgesehene Notunterkunft, ist nie errichtet worden.

Überproportional viele Helfer

Damit sind jetzt deutlich weniger Füchtlinge im Süden von Wattenscheid untergebracht, als vor 1 Jahr erwartet worden war – zumindest hinsichtlich der Notunterkünfte. Fast schon paradox erscheint das Hilfsangebot. Allein die Anwesenden des Treffens lieferten eine Quote von 2 Helfern auf 3 Flüchtlinge in der Notunterkunft. Die Flüchtlingshelfer wenden sich aber gerade auch an Flüchtlinge, die inzwischen in Wohnungen untergekommen sind.

Werden alle Angebote noch benötigt?

Und so stellte sich für die vielen Helfer die Frage, ob alle Angebote – insbesondere Sprachkurse und -trainings – noch benötigt werden. Die Kapazitäten reichen bereits für Tandem-Unterricht, wo eine persönliche Betreuung eines oder zweier Flüchtlinge erfolgt. Es zeigte sich schnell, dass erst einmal abgewartet werden muss, welche der zahlreichen Angebote noch wahrgenommen werden. Die Angebote aber zentral zu sammeln, war ein Ziel der Vertreter der drei Gruppen.

Untereinander wurden Kontaktdaten ausgetauscht. Es überrascht, dass man sich untereinander nur vereinzelt kannte. Das wurde verbessert.

Bürgerinformation zu Leichtbauhallen für Flüchtlinge in WAT-Höntrop – Ein Veranstaltungsbericht

Auf dem ehemaligen Rasenplatz der Sportanlage ‚Auf dem Esch‘ zwischen den Stadtteilen Höntrop und Westenfeld haben die Bauarbeiten zur Errichtung von Leichtbauhallen für insgesamt 336 Flüchtlinge begonnen. In einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung informierte die Stadtverwaltung am Montagabend des 25. Januar 2016 über die neu entstehende Einrichtung. Anstoss dazu und den Raum gaben die evangelische und katholische Gemeinde zu Höntrop. Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn moderierte die Veranstaltung zu der geschätzt mehr als 450 Bürger gekommen waren. Einige davon wohnen nicht direkt in der Nähe des Gemeindesaals ‚magda‘, der unweit des Standorts für die Leichtbauhallen liegt. Es war brechend voll. Ein Veranstaltungsbericht zu Antworten und Fragen.

Bürgerinformation: Flüchtlinge in Höntrop
Brechend voll: Der Gemeindesaal Magda

Die Veranstaltung begann mit einer einführenden Erläuterung der Umstände der Flucht, Ankunft und Unterbringung von Flüchtlingen, die Ute Bogucki als Leiterin des städtischen Amtes für Soziales und Wohnen gab. Zu baulichen Aspekten äußerte sich Klaus Radtke von den Zentralen Diensten der Stadtverwaltung. Aus dem Jugendhilfeamt und Schulamt waren keine Vertreter da, die auf Fragen zur Betreuung in Kindertagesstätten und der Versorgung mit Lehrern hätten Antworten geben können.

Bezirksbürgermeister Manfred Molzich (SPD) und Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn wagten dann die Beantwortung von Fragen aus dem Publikum. Die kirchlichen Vertreter managten das gut, denn im Saal war viel Unmut versammelt. Gedrängt wurde auf Fragen, die Höntrop und die neue Einrichtung betreffen. Bundes- und landespolitische Aspekte sollten außen vor bleiben. Einige Bürger verhielten sich jedoch wie Schreihälse, und einer hatten zwei Seiten mit polemischen Fragen mitgebracht. Sie kamen nicht zum Zuge, was vor allem daran lag, dass sie Antworten ignorierten oder sich selber nicht auf weniger Fragen konzentrieren wollten.

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Vorarbeiten zur Bäderschließung in Bochum

Die Stadtverwaltung bereitet Entscheidungen zur Schließung weiterer Bäder in Bochum vor. Ganz vorne auf der Liste sind die Bäder in Höntrop und Linden, aber auch die Aufgabe der Freibäder und Lehrschwimmbecken wird diskutiert. Dass Vieles im Argen liegt, zeigt eine Aufstellung der jährlichen Defizite, siehe Tabelle unten. Mehr als 6 Millionen Euro gibt die Stadtverwaltung für die Defizite allein des Schwimmbetriebs aus. Da wird auch der neue Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) rangehen müssen.

Untersucht wird auch der Neubau eines Bades. Wie das ins Bild passt? Organistorisches Verbesserungen sprechen dafür, aber insbesondere der Umstand, dass ein Neubau meist günstiger da steht als die Renovierung eines Bades. Und so entsteht ein großes Szenario: Die Schließung von zwei bis vier Bädern und die Zusammenfassung der Lehrschwimmbecken am Standort einens neuen großen Bades würde Millionen sparen. Die Hoffnung besteht, durch einen geeigneten Standort mehrere Nutzer zufrieden zu stellen. Das ist nicht immer einfach, wie aktuell eine Diskussion in Dortmund-Wischlingen um das Zusammenlegen eines städtischen Bades und eines Freizeitbades zeigt (siehe RN Dortmund, 1.10.2015) Auch hier wird disktuiert, ob es der Standort des Freizeitbades oder des städtischen Hallenbades wird, an dem das zukünftige erweiterte Bad steht.

Der Standort ist für so eine Lösung, für die auch mit Protesten zu rechnen ist, ein wichtiger Faktor. Wattenscheid könnte am Ende ohne ein einziges Bad dastehen; zurzeit gibt es das Hallenfreibad im Südpark und das Wellenfreibad in der Südfeldmark. Gleiches gilt für den Bochumer Südwesten. Könnte der Standort in Bochum-Linden allein deshalb erhalten bleiben, weil sich der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat als Freund und Förderer dieses Bades zu erkennen gibt?
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S-Bahnhof Wattenscheid-Höntrop hat ein Graffiti-Problem

Der S-Bahnhof Wattenscheid-Höntrop hat ein Graffiti-Problem. Das ist nicht nur dem aktuellen Stationsbericht des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) zu entnehmen. Bereits bei der Fahrt über die Höntroper Straße ist es zu sehen: Großflächige Graffiti an den Brückenlagern, Schmierereien am Bahnhofsgebäude und zugesprühte Bahnhofsschilder. Flächen der DB Station&Service und der Stadt Bochum sind betroffen, aber auch Privater.
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Gleisarbeiten an der S1 in Höntrop im Sommer 2015

Teilweise mit Baulärm, aber auch mit sehr ruhigen Zeit ohne Zuglärm können die Bürger in Wattenscheid-Höntrop im Sommer rechnen. Die Deutsche Bahn will zwischen den Bahnhöfen Bochum und Essen-Steele Ost 20.000 Schwellen und 42.000 Tonnen Schotter austauschen. Es handelt sich um die Strecke für die sich Anwohner derzeit für mehr Lärmschutz einsetzen. Anlass sind zusätzliche Züge nach Inbetriebnahme des Rhein-Ruhr-Expresses auf der anderen Strecken über den Bahnhof Wattenscheid.

Für Reisende aus Höntrop und Bochum-Ehrenfeld werden die Bauarbeiten aber eine echte Belastung. Die zweitweise Sperrung der Strecke wird einen umständlichen Schienenersatzverkehr mit Bussen erforderlich machen. Das wird die Fahrtzeiten auf der Strecke deutlich verlängern. Einige Höntroper können auf andere Linien, insbesondere die Straßenbahn 310 ausweichen.

Der zentral in der Siedlung Höntrop gelegene Bahnhof ist Station für viele Pendler zur Arbeit, aber auch für viel Schüler. Diese wollen zu den nicht weit vom Bahnhof liegenden Schulen oder steigen hier zum Schulzentrum in Westenfeld und den Berufsschulen in Wattenscheid um. Durch die Verlagerung der Bauzeiten in den Sommer werden daher Probleme für diese Pendler reduziert.
Die Bahnlinie, über die die S1 führt, teilt Höntrop in einen Nord- und einen Südteil
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Schwimmbad WAT-Höntrop: Schließen oder Optimieren

Für das Schwimmbad in Wattenscheid- Höntrop wurde schon mal nach privaten Betreibern gesucht. Das nennt sich Interessenbekundungsverfahren (IBV). Die Verwaltung überlegt, eventuell ein zweites IBV anzustrengen, wie sie an den Sportausschuss der Stadt und die Bezirksvertretung Wattenscheid jetzt berichtet, siehe Vorlage Nr. 20142142.

Der Gutachter erwartet jedoch nicht, dass es überhaupt einen privaten Interessenten geben wird. Das lässt sich aus dem nachfolgenden Fazit bei mehrfachem Lesen entschlüsseln:

Es ist zu empfehlen, unter dem Aspekt des politischen und infrastrukturellen Willen sowie Gegebenheiten, die Abwägung in Bezug einer eigenen, unter „optimierten Bedingungen“ gegebenen Umsetzung, eine eigenständige Weiterbetreibung und Aufrechterhaltung des Hallenfreibades Höntrop, oder eine Schließung in Erwägung zu ziehen.

Es bleibt demnach Schließen oder Optimieren. Optimieren bedeutet Investieren, damit das Bad preiswerter betrieben werden kann. Es wird jetzt, wo die Stadt wieder Millionen einsparen muss, Geld benötigt, um langfristig das jährliche Defizit einzuschränken. Schwierig. Das liest sich so:

Nach Auffassung des Unterzeichners sind unter der Umsetzung einer betrieblichen Optimierung, enorme Einsparpotenziale vorhanden. Bei den Betriebskosten könnten ca. 20 – 30 %, bei den Personalkosten noch wesentlich mehr kompensiert werden.

Baden gehen. Vielleicht auch im Schwimmbad.
Baden gehen.

Investieren nötigt, um Personalkosten zu reduzieren

Schließen oder Optimieren bedeutet für die Stadtverwaltung in Bezug auf die Personalkosten ein Problem. Nur bei Betrieb durch einen Dritten könnte dieser Personal übernehmen. Was nützt der Stadtverwaltung zusätzliches Personal, weil es ganz oder teilweise nicht mehr im Schwimmbad benötigt wird? Es reduziert zwar die Personalkosten beim Bad, aber nicht bei der Stadt, denn betriebsbedingte Kündigungen sollen ausgeschlossen sein. Beim Abbau von Stellen liegt die Verwaltung geschätzte 100 Stellen hinter ihrer eigenen Planung. Das ist ein ganzer Batzen an Geld für eine Verwaltung, die chronisch pleite ist.

Mängel im Schwimmbad Höntrop: Wasseraufbereitungsanlage, Lüftungsanlage, Infrastrukturelle Bauliche Maßnahmen, Bauunterhaltungsmaßnahmen, Etc.

Wenn der Batzen nicht beim Schwimmbad am Südpark in Höntrop eingespart werden kann, dann wird die Verwaltung woanders zusätzlich einsparen müssen. Das gilt dann vor allem für die dauerhafte Last der Betriebskosten, aber auch für die vom Gutachter identifzierten notwendigen Maßnahmen: Wasseraufbereitungsanlage, Lüftungsanlage, Infrastrukturelle Bauliche Maßnahmen, Bauunterhaltungsmaßnahmen und „Etc.“ Bei „Bauunterhaltungsmaßnahmen“ wird der Gutachter vermutlich verschlüsseln, dass es schon an der Instandhaltung wie Malerarbeiten fehlt. Da ist manche Hypothek auf die Zukunft aufgenommen worden. Da muss von der Zukunft noch Zeit geborgt werden. Ein Dilemma.

Da bleibt mir dann nur den 20 Leuten für den Förderverein zum Schwimmbad Erfolg zu wünschen. Viel Geld wird benötigt werden, von der Stadt und/oder Förderverein. Das Motto ihrer Demo ist vieldeutig: „Wattenscheid geht baden.“ Ich sehe die Zukunft des Bads pessimistisch.

Das Gutachten ist vom 22. August 2014.

Verbleib der Post in Wattenscheid-Höntrop: Umfrage auch online verfügbar

Umfrage - Aufforderung zur Beteiligung
Umfrage – Aufforderung zur Beteiligung
Angestoßen durch die vielen unterschiedlichen Rückmeldungen zur Schließung von Edeka und insbesondere der Post-Filiale in Höntrop unternehme ich derzeit zusammen mit der CDU eine Bürgerbefragung. Dafür werden in dieser Woche in Höntrop mehr als 2.000 Fragebögen verteilt. Gegenüber der Haltestelle „Höntrop Kirche“ wurde am ein Briefkasten für den Einwurf der ausgefüllten Bögen aufgestellt, ebenso im Vorgarten des Hauses Harenburg 9c. Mit dem Fragebogen soll ermittelt werden, wie stark die Unterstützung für eine Post am Wattenscheider Hellweg in Höntrop ist und welche Dienstleistungen dringend benötigt werden. An der Umfrage kann sich auch online beteiligt werden.

Unter den Reaktionen auf die Presseberichterstattung, in Emails an mich und in Facebook-Diskussionen, finden sich weitere Wünsche, zum Beispiel nach Fachärzten, nach einem Drogeriemarkt und mehrfach einem Netto-Markt. Auch ging eine Email bezüglich potentieller Nachfolgenutzer ein, aber auch eine Nachricht seitens des Betreibers der Immobilie. Dieser führt auch Gespräche hinsichtlich des Erhalt von Bäcker und Post-Filaile. Es tut sich also einiges.

Die Umfrage erfolgt bis zum 17.05.2014 einschließlich. In der Woche danach gibt es an den Briefkästen und online eine Auswertung. Auch hier auf dieser Seite und bei der CDU.

www.post-in-hoentrop.de

Links zur Post in Höntrop und zur Umfrage

CDU Bochum: CDU unternimmt Bürgerbefragung zur Post in Höntrop (04.05.2014)

Lokalkompass Bochum: Bürgerbefragung zur Post in Höntrop (Karsten Herlitz, 06.05.2014)

Lokalkompass Wattenscheid: Edeka und Post in Höntrop schließen (Dirk Schmidt, 28.04.2014)

Edeka und Post in Höntrop schließen

Zum September endet der laufende Mietvertrag der Edeka für den Supermarkt in Höntrop, an der Ecke Wattenscheider Hellweg / Höntroper Straße. Der Mietvertrag wird von der EDEKA Aktiengesellschaft nicht verlängert und die Filiale geschlossen. Davon betroffen ist die Post-Filiale, die in Höntrop neben Brief- und Paketdienstleistungen auch Postbankservice bietet. Auf dem Weg zur Schließung werden auch die Öffnungszeiten verkürzt. Schluss ist ab Mai dann bereits ab 19 Uhr.

Edeka-Supermarkt Wattencsheider Hellweg / Höntroper Straße
Edeka-Supermarkt Wattenscheider Hellweg / Höntroper Straße

Der Supermarkt, in dem auch ein weiterer Bäcker untergebracht ist, findet sich an exponierter Lage in Höntrop und ist der älteste Standort. Ursprünglich war an dieser Stelle ein Coop-Markt. Unweit der Grenze zwischen den Ortsteilen Höntrop und Westenfeld finden sich heute zwei weitere REWE-Supermärkte (vorher Real, Plaza) und der Discounter Aldi. Eine Unterversorgung bei der Nahversorgung ist nicht zu befürchten. Verschiedene Geschäfte nehmen auch Pakete für die Dienstleister UPS, DPD und Hermes an. Die Post-Filiale bietet im Vergleich zu andere Post-Stützpunkten besondere Dienstleistungen. Das Abholen von Paketen gehört nicht mehr dazu, aber fehlen werden auch der Standort von Postfächern und die Postbankdienstleistungen an dieser Stelle, die für viele Bürger gut zu erreichen ist.

Zuviel Konkurrenz, zu wenig Parpkplätze

Dass der Standort Probleme hat, wird bei einem vergleichenden Besuch der Märkte in der Umgebung schnell klar. Neben der Konkurrenzstellung untereinander kommt für den Edeka die unbefriedigende Parkplatzsituation erschwerend hinzu. Das Nahversorgungszentrum entlang des Wattenscheider Hellwegs bietet nur abgelegen vor der Sparkasse einige Parkflächen. Die Supermärkte verfügen alle über eigene Stellflächen, aber die des Edeka-Marktes sind am schwierigsten zu erreichen. Sie finden sich im Hof hinter einer Durchfahrt durch eine backsteinerne Häuserfront. Die Plätze sind hier auch für weitere Ärzte, Rechtsanwälte und andere Dauerparker belegt. Für automobile Kunden ist das wenig attraktiv. Der Markt wird auf Fußgänger angewiesen sein und den sogenannten „Frequenzbringer“ Post. Das wird sich aus Sicht der Konzernzentrale nicht als eine gute Perspektive für den Markt darstellen. Daher das Aus.

Post-Filiale mit Brief-, Paket-, und Bankservice
Post-Filiale mit Brief-, Paket-, und Bankservice

Und die Post?

Seitdem es in Höntrop keine Post mehr gibt hat es bereits eine andere Filial-Lösung gegeben. Das Geschäft (G.) mit der ersten Post-Filiale, die durch einen Subunternehmer betrieben wurde, gibt es inzwischen auch nicht mehr. In Gesprächen mit Betreibern von Ladenlokalen am Wattenscheider Hellweg werden Hinweise gegeben, dass die Deutsche Post nicht so viel an Miete zahlen wolle, dass sich der Betrieb lohne. Erst eine Mischkalkulation, die auch zusätzlich ins Geschäft geholte Kunden miteinbezieht, würde die Bereitstellung von Personal und Flächen für den Postbetrieb rechtfertigen. Das geht weder räumlich, noch wirtschaftlich für alle Einzelhändler und Dienstleister. Dem Vernehmen nach sei die Post jedoch sehr interessiert den Standort zu erhalten. Vor dem Schalter gibt es regelmäßig Schlangen.

Die Zukunft der Post ist kurzfristig das dringendste Problem und Teil der Gespräche auf der Straße und beim Friseur. Das Ausweichen auf Post-Stützpunkte hilft nur wenig. Mittel- bis langfristig wird sich dann die Frage stellen, was als Ersatz für den Edeka kommt. Ein lange anhaltender Leerstand an dieser exponierten Lagen tut dem Einzelhandelsstandort nicht gut.

Du bist Höntrop 2010


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Unter dem Motto „Du bist Höntrop macht Kultur“ fand am Samstag, den 18. September 2010 auf dem Sportplatz in Höntrop (Esch) erneut ein Stadtteilfest verschiedener Akteure, insbesondere der Kindergärten statt. Entstanden war das jährlich zum Weltkindertag stattfindende Fest ursprünglicher aus einer Solidaritätsaktion.

Das Fest wird durch ein kleines Show-Programm, Musik, Imbiss, Attraktionen usw. insbesondere für Kinder gestaltet. Dazu gehört ein großer Flohmarkt mit gebrauchten Kinder- und Spielsachen.

Auf dem Fest entstand dies Video:

In der WAZ Wattenscheid erschien inzwischen ein Bericht „„Du bist Höntrop“ – Große Fangemeinde“ (Lars Karsten, 19.08.2010)

Wahlwerbung: Plakatdiebstahl

In der Zeitung finden sich meist nur Klagen über zu viele Plakate, die die Parteien als Wahlwerbung hängen würden. Geklagt wird, auch dass sie falsch hängen würde – z.B. hier. Berichtet wird dafür nicht über Diebstähle und Zerstörungen von Plakaten. Hier mal was dazu:

Jetzt habe ich mich in den letzten 17 Jahren schon in dem einen oder anderen Bereich m Wahlkampf engagiert. Auch beim Plakatieren. Außer an stadtweite Aktionen, kann ich mich gezielt an die Kommunalwahlkreise Laer, Werne, Querenburg, Steinkuhl und jetzt auch Wattenscheid-Höntrop erinnern. Eines ist mir aber neu: Der Umfang des Diebstahls und der Zerstörungen.

In den ersten Tagen nach dem Aufhängen stellte ich erst einmal fest, dass einige Plakate gezielt gewendet wurden. Ich gehöre nicht zu denen, die sie doppelseitig aufhängen. Dieses Wenden kannte ich noch nicht. Hier und da verschwindet auch mal ein Plakt, neu ist mir jedoch folgendes: Ganze Straßenzüge – Viertel – sind wieder plakatfrei. Es handelt sich insbesondere um Gebiete, die ich als Nachrangig bei der Wählermobilisierung eingeordnet hatte. Daher hingen dort wenige. Diese sind mit wenigen Ausnahmen an einer Straße und deren Einmündungen weg. Auch Plakate anderer Partei finden sich nur an wenigen Stellen. Dabei fällt auf, dass auch die Befestigungen sauber entfernt wurden und Plakate, die oberhalb anderer Befestigungen oder an stark verjüngten Lampen angebracht wurden, dass sie nur mit Leitern entfernt werden können. Daraus schließe ich, das Plakate gezielt entfernt wurden.

Warum findet sich dazu keine Berichterstattung? a) Es gibt keine Lobby fürs Hängen von Plakaten, b) über die Gründe für Wahlwerbung mit Plakaten (Wahlbeteiliung: Achtung! Es ist Wahlzeit!) wird nicht diskutiert, c) es gibt keine Bilder von fehlenden Plakaten und d) der Diebstahl von Plakaten wird  aus verständlichen Gründen nicht verfolgt.

Was also tun? Am besten ein neues Plakat aufhängen und Zerstörungen – mutwillige und durch Wind und Wetter – ausbessern. Einige Plakate hängen auch nicht mehr hoch genug.
Mit 50 Plakaten komme ich also nicht aus, denn die hängen schon nicht mehr.