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Wo in Ruhr 2018 das Osterfeuer brennt

Osterfeuer in Ruhr werden weniger. Grund sind behördliche Auflagen. Zahlreiche Kommunen schreiben seit einigen Jahre eine Anmeldung vor. Von über 100 ist die Zahl in Dortmund inzwischen auf 20 gesunken. Hier wird eine Liste mit >60 Feuern geführt.

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Osterfeuer 2014 an der Stiepeler Dorfkirche

Am Ostersonntag, den 20.April 2014 fand das traditionelle Osterfeuer an der Stiepeler Dorfkirche, auf der Wiese vor dem Friedhof, statt. Die evangelische Kirchengemeinde schreibt zur Vorbereitung:

Wie üblich wird es wieder Bratwürstchen und einen Getränkestand geben. Außerdem wird der Posaunenchor das Osterfeuer musikalisch umrahmen.
Auch in diesem Jahr darf der Baum- und Heckenschnitt aus den Gärten zum Osterfeuer gebracht werden, der allerdings erst ab zwei Wochen vor dem Termin von unseren Friedhofsarbeitern entgegen genommen wird. Gartenabfälle wie Laub und anderes kann nicht aufs Osterfeuer, selbstverständlich auch nicht behandeltes Holz. Damit keine Tiere zu Schaden kommen, wird der aufgeschichtete Stapel einen Tage vor dem Abbrennen umgeschichtet.

Eine gelungene Veranstaltng im schönen Ruhrtal.

Osterfeuer Eppendorfer Heimatverein


Einer der Termine, die ich heute nach dem Verteilen von Ostereiern wahrgenommen habe, war das Osterfeuer des Eppendorfer Heimatmuseum. Der Besucht des geselligen Volksfestes mit einigen 100 Gästen lohnt sich. Ab 17 Uhr gab’s Getränke, Würstchen etc. Gegen 18 Uhr wurde dann das Feuer entzündet. Das Video gibt in 30 sec Eindrücke hiervon wieder.

Es war übrigens Pamelas erstes und zweites Osterfeuer am heutigen Tag, denn wir sind anschließend noch am Osterfeuer auf Zeche Hannover in Hordel vorbeigekommen.

Verein zur Förderung des Brauchtumsfeuers

Lars Lammert und Dirk Schmidt

So schnell wird man Vereinsvorsitzender … 🙂

Am 25. Februar 2010 gründeten 7 anwesende Gründungsmitglieder den Verein zur Förderung des Brauchtumsfeuers. Die das durch SPD und Grüne drohende Verbote der Osterfeuer bzw. die starken Einschränkungen haben uns dazu bewogen. Die Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Bochum steht an.

Das Bild zeigt links Ratsmitglied Lars Lammert der zum 2. Vorsitzenden gewählt wurde und daneben mich als 1. Vorsitzenden. Ziel des Vereins ist die Durchführung und  Organisation eigener Brauchtumsfeuer sowie Hilfestellung für fremde Brauchtumsfeuer. Zu Informationszwecken gibt es bereits eine Internetseite:

http://www.brauchtumsfeuer.de

Als erstes stehen die Osterfeuer im April an…

Osterfeuer ade? – 2010 gerettet

Vorm dem Feuer
(Bild: photocase.de|*lahja* )

Ordnungsbehördliche Verordnung über die Durchführung von Brauchtumsfeuer in der Stadt Bochum“ ist der Titel einer Beschlussvorlage für die Ratssitzung am Donnerstag, dem 25. Februar 2010, mit der SPD und Grüne Osterfeuer und andere Brauchtumsfeuer verbieten wollen. Dies ist von der Verwaltung aber nach Intervention der Bezirksvertretung Wattenscheid (und damit der CDU!) zurückgezogen worden. Jetzt soll die Vorlage erst einmal in den sechs Stadtbezirksvertretungen beraten werden.

Warum die Vorlage das Ende der Osterfeuer und ähnlicher Brauchtumsfeuer bedeutet? Das liegt daran, dass mindesten 25 Meter Abstand in jede Richtung zu halten sind und das Feuer vier Wochen vorher angemeldet wird. Wäre die Satzung also heute – am 25. Februar 2010 – verabschiedet worden, dann müsste ein Feuer am Karsamstag bis zum 6. März angemeldet werden. Ansonsten wäre die frist nicht eingehalten. Gründonnerstag ginge gar nicht, denn er ist in der Satzung nicht vorgesehen. Zudem wäre das Abhalten eines Osterfeuers nur noch Vereinen, Organisationen und Glaubensgemeinschaften gestattet. Dafür dürfte aber ggf. noch ein Verein zu finden sein, der ein öffentliches Osterfeuer veranstaltet.

Die Verordnung gefällt mir nicht, weil sie regelt, was nicht geregelt werden sollte. Okay, selbst wenn ich sage, es sollte in der Bochumer oder Wattenscheider Innenstadt kein Feuer abgehalten werden, dann frag ich mich, ob dem Abbrennen eines Feuers in dicht bebauten Gebieten nicht schon brandschutzrechtliche Bestimmungen entgegenstehen. Es mag ja ärgerlich sein, wenn in einer Schrebergartenanlage jeder an einem anderen Tag sein Feuer abhält, aber auch das dürften die Vereine ja regeln können. Die können sich ja zu einer Gemeinschaftsveranstaltung zusammenfinden. Und zu guter letzt dürften noch nicht einmal Osterfeuer auf Sportplätzen (kein Kunstrasen 🙂 )  die Abstände einhalten.
Und zuletzt stellt sich mir die Frage, wer das überwachen soll. Meines Erachtens hätte dann, wenn es Beschwerden gab oder anderer Unrat verbrannt wurde schon hinreichend eingegriffen werden können. Aber so eine Verhaltensvorschrift für die Bürger ist ja recht einfach, denn dann – so wird Rot-Grün wohl meinen – kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

In der Begründung der Beschlussvorlage ist auch von der Klimarelevant von Feinstaub die Rede. Das halte ich für das falsche Argument. Wenn schon sollte die Bekämpfung von Spitzenwerten bei Feinstaub ein Anlass sein. Aber die Probleme mit Feinstaub treten im städtischen Raum auf, wo bereits jetzt Gründe des Brandschutzes (Gefahrenabwehr) gegen deratige Feuer sprechen.

Und in all dieser Regelungswut geht dann auch noch ein traditionelles Brauchtum unter. Dieses Jahre könnte die letzte Gelegenheit sein…