Schlagwort-Archive: Ruhr-Universität

Zeitraffer: Ein Tag der Ruhr-Universität

Und dann bin ich beim Surfen auf dieses Video aus 2015 gestoßen. Es zeigt im Zeitraffer einen Tag an der Ruhr-Universität. Allen die da mal studiert haben, dürfte der Film gefallen. Denn er zeigt viele bekannte Impressionen. Und die sind dann alle in schönen Bildern. Es ist ein Imagefilme der RUB.

Ganz so schön habe ich den Beton dann doch nicht in Erinnerung.

Studying in Germany at Ruhr-Universität Bochum

Es gibt viele Filme über das Studieren und Leben an der Ruhr-Universität. Hier kommt ein weiterer von „Jonas“ – in English, aber auch mit deutschen Texsten. Der Film wendet sich insbesondere an Studenten von Ingenieurwissenschaften.

Es ist immer wieder mal nett, zu sehen, was sich in verschiedenen Bereichen der Hochschulen in unserer Region tut.

Lobby in der SPD: Immer wieder Streit um Denkmalschutz

In Bochum gibt es immer wieder mal Ärger um den Denkmalschutz. Gebäude werden unter Denkmalschutz gestellt, was weitere Entwicklungen hemme. Hier eine Liste mit Beispielen:

Das Problem gibt es auch in anderen Städten. Die WAZ listet das Verwaltungsgebäude von Karstadt in Essen und ein VHS-Gebäude in Mülheim an der Ruhr auf. Allerdings gibt es in Bochum inzwischen einen Konflikt unter den Kommunalpolitikern, nicht nur ob etwas unter Denkmalschutz gehöre, sondern auch wie schnell.

Unter den Ratsmitgliedern gab es dort jüngst noch eine Auseinandersetzung, dass es beim Denkmalschutz nicht schnell genug gehe. Nordbahnhof und Opel-Verwaltungsgebäude sind längst verkauft. Die Investoren wollen die Objekte entwickeln, wissen auch um ihre Denkmalwürdigkeit. Dennoch haben SPD und Grünen einen Antrag durchgesetzt, dass diese Objekte vordringlich von der Verwaltung zu bearbeiten seien. Die Verwaltung machte deutlich, dass dafür andere Anträge anderer Bauherren warten müssten. Dort erfolgen dann bis auf weiteres keine Arbeiten. Die CDU kritisert daher diese Folge, dass andere Bauanträge jetzt warten müssen.

Der Denkmalschutz hat offenbar eine starke Lobby in Teilen des Rates. Mittlerweile werden Fragen erörtert, die gewöhnlicherweise als laufendes Geschäfts der Verwaltung gelten: So die Bearbeitungsreihenfolge von Anträgen und anderen Vorgängen. Will hier jemand Verwaltung spielen, weil er es vermeintlich besser wisse als die Verwaltung?

Denkmalschutz-Lobby in der Bochumer SPD

Auffällig sind einige personelle Verquickungen bei der Bochumer SPD. Die in den vorgenannten WAZ-Artikeln äußern sich Prof. Bernd Faulenbach. Der Historiker war von 2001 bis 2009 Vorsitzender der SPD in Bochum. Dr. Hans Hanke, Vorsitzender der Kortum-Gesellschaft tritt auch hervor. Er ist Mitglied der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bochum.

Der Denkmalschutz der einzelnen Objekte scheint seine Gründe zu haben. Der Nordbahnhof ist die einzige authentische Sammelstelle der Juden-Deportation in Bochum, die Schwimmbrücke ein deutschlandweit einzigartiges technisches Bauwerk, wie auch der Campus der Ruhr-Universtität etc. Dennoch wundert es immer wieder, wie plötzlich und unerwartet der Denkmalschutz vehement „zuschlägt“.

Wie unterschiedliche Meinungen darüber sein können, zeigt ein sehenswerter Bericht des ZDF über den Betonklotz der Ruhr-Universität. Der Bericht legt auch dar, weshalb die Universität gegen den Denkmalschutz und seine (unbekannten) Folgen vorgegangen ist. Die Folgen sind nicht absehbar für die weitere Entwicklung und Finanzen. Im Fundstück auf YouTube kommt auch der Denkmalpfleger des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe zu Wort: Dr. Hans Hanke. Genau der.

Alle Jahre wieder: Buslinie 320 zwischen Witten und Ruhr-Uni soll ausgedünnt werden

Alle Jahre wieder wird im Ennepe-Ruhr-Kreis ein neuer Nahverkehrsplan diskutiert. Im Rhythmus von 5 Jahren soll das erfolgen. Alle Jahre wieder sollen dabei die Kosten reduziert werden. (Beispiel) Alle Jahren wieder streiten sich die Stadt Witten und der Ennepe-Ruhr-Kreis um den Erhalt und das Einstellen von Buslinien. Alle Jahre wieder läuft der Streit um die Linie 320 zwischen Witten und Ruhr-Universität (Beispiel). So auch in diesem Jahr.

Die Buslinie 320 schlängelt sich ein wenig durchs Ruhrtal. Sie führt von Witten nach Witten, kommt aber auch nach Hattingen und Bochum. Und da ist eine Verbindung besonders wichtig. Sie verbindet die Wittener Innenstadt mit der Ruhr-Universität über das sogenannte Lottental. Derzeit erfolgt diese Verbindung im Takt von 3-mal pro Stunden. Der Ennepe-Ruhr-Kreis will mit den neuen Nahverkehrsplan die Verbindung auf einmal je 60 Minuten reduzieren. Das ist schlecht gerade für Bedienstete und Studenten der Ruhr-Universität, die in Witten wohnen oder über Witten einpendeln.

In einer Stellungnahme (Drs. 20162283) an den Bochumer Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur heißt es dazu:

Die Reduzierung des Fahrtenangebots zwischen Witten Hbf/Innenstadt und der Ruhr-Universität von drei auf eine Fahrt/Stunde über Im Lottental wird voraussichtlich zu Engpässen führen. Der EN-Kreis wurde daher aufgefordert, das Fahrtenangebot wenigstens zu den Vorlesungszeiten morgens und nachmittags zu verstärken. Ansonsten würde ein Großteil der aus Witten kommenden Studierenden voraussichtlich über den Bochumer Hbf und mit der heute bereits stark ausgelasteten U35 zur Uni anreisen.

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U35: Stadt Bochum soll Verlängerung auf Vorrat planen

Die U35 nach Langendreer weiterführen – Die Stadtverwaltung treibt Planungen voran, um ggf. Geld von der Bundesregierung bekommen zu können für eine Verlängerung der Stadtbahnlinie von der Ruhr-Universtität in Richtung Unterstraße in Bochum-Langendreer. Über mögliche Linienführungen gab es jetzt einen Bericht im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur der Stadt Bochum. Von der derzeitigen Endstelle könnte es bis zur Unterstraße gehen.

Plan für die Schublade muss erst mal her.

Ruhr-Uni Bochum in Endrunde für ein Internet-Institut

Die Ruhr-Universität hat es in die zweite Runde des Wettbewerbs um ein Deutsches Internet-Institut geschafft. Ihre Konzept, das auch auf das bereits vorhandene Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit (siehe Bild) zurückgreifen kann, hat soweit überzeugt, dass es in einer zweiten Runde mit 4 weiteren Konkurrenten jetzt weiter qualifiziert werden wird. Doch was soll so ein Internet-Institut leisten?

Aufgaben und Initiator eines Internet-Instituts…

Studentenverbindungen: Grüne Hochschulgruppe gewaltig gescheitert

Die großen Zeiten der Linken an der Ruhr-Universität Bochum sind vorbei. Für eine linke Mehrheitsbildung im Studierendenausschuss (AStA) der ersten Hochschule in der Metropole Ruhr reicht es eine Weile schon nicht mehr. Als letztes Refugium scheint die Grüne Hochschulgruppe (GHG) verblieben zu sein. Von den einstigen Protagonisten wie JUSO-Hochschulgruppe und Linke Liste (LiLi) ist außer gelegentlicher Agitation nicht mehr viel geblieben. Zum Uni-Jubiläumsfest Blaupause wollten Linke es noch mal krachen lassen. Unter Führung der GHG wurden dann am Ende 14 Personen aufgeboten, die Störaktionen auf dem Jubiliäumsfest der Ruhr-Uni – der Blaupause am 6. Juni 2015 – initiieren wollten. Es sollte ein Zeichen gegen Studentenverbindungen, diskriminierend begrifflich als Burschenschaften bezeichnet, gesetzt werden. Die Aktion hat aber mehr die Defizite der linksradikal orientierten Grünen offenbart.
Nicht dass ich das bedauere. Der Autor ist selber aktiver Christdemokrat und davon unabhängig Mitglied zweier Studentverbindungen.

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Semesterticket: VRR und Studenten auf Einigungskurs

Seit Monaten stritten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und die Vertretung der Studierendenschaften (AStA) über die Fortführung des landesweiten Semestertickets für Studenten. Anlass ist eine vom VRR vorgesehene Preiserhöhung, die nicht nur die allgemeine Preissteigerung auffangen soll. Die Studenten sollen einen höheren Finanzierungsbeitrag leisten, um mehr Gerechtigkeit gegenüber anderen Abonnenten, zum Beispiel Auszubildenden, herzustellen. Von Seiten der Studenten wird erwartet, dass mit den vorgesehenen Steigerungen im Jahr 2019 ein Semesterticket dann etwas mehr als 26 € pro Monat kosten soll. Im Vergleich dazu kosten das teuerste YoungTicket der Preisstufe A3 53 €, bei Preisstufe B für benachbarte Städte sind es bereits 78 € und für den gesamten Leistungsumfang des Semestertickets wären es deutlich mehr als 100 €.

Für die Gremiensitzungen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) lag nun ein erstes Einigungsergebnis vor, wobei mit 15 Hochschulen schon Vereinbarungen getroffen worden sein sollen. Strittig sind eigentlich nur noch Kleinigkeiten wie der Umfang der Fahrradmitnahme und der Personenmitnahmen in den Abendstunden und am Wochenende. Sah die Verwaltung des VRR wenig Möglichkeiten, eine Lösung für Erstsemester zu finden, die bereits vor Beginn des Semester sogenannte Vorkurse besuchen, so sahen die Politiker das am Mittwoch im Ausschuss für Tarif und Marketing etwas anders. Diese beauftragten die Verwaltung eine, wenn auch nicht kostenlose, Lösung aufzuzeigen. Mit dieser Lösung wird nicht mehr in diesem Monat und zum Vertragsabschluss über das neue Semesterticket gewartet. Ziel kann aber sein, mit der Beschlussfassung über die Bedingungen des Semestertickets einen Auftrag an die VRR-Verwaltung zu geben, eine Lösung zu kreieren und umzusetzen. Dann wäre auch einem Anliegen der Studenten entgegengekommen.
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