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Semesterticket: VRR und Studenten auf Einigungskurs

Seit Monaten stritten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und die Vertretung der Studierendenschaften (AStA) über die Fortführung des landesweiten Semestertickets für Studenten. Anlass ist eine vom VRR vorgesehene Preiserhöhung, die nicht nur die allgemeine Preissteigerung auffangen soll. Die Studenten sollen einen höheren Finanzierungsbeitrag leisten, um mehr Gerechtigkeit gegenüber anderen Abonnenten, zum Beispiel Auszubildenden, herzustellen. Von Seiten der Studenten wird erwartet, dass mit den vorgesehenen Steigerungen im Jahr 2019 ein Semesterticket dann etwas mehr als 26 € pro Monat kosten soll. Im Vergleich dazu kosten das teuerste YoungTicket der Preisstufe A3 53 €, bei Preisstufe B für benachbarte Städte sind es bereits 78 € und für den gesamten Leistungsumfang des Semestertickets wären es deutlich mehr als 100 €.

Für die Gremiensitzungen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) lag nun ein erstes Einigungsergebnis vor, wobei mit 15 Hochschulen schon Vereinbarungen getroffen worden sein sollen. Strittig sind eigentlich nur noch Kleinigkeiten wie der Umfang der Fahrradmitnahme und der Personenmitnahmen in den Abendstunden und am Wochenende. Sah die Verwaltung des VRR wenig Möglichkeiten, eine Lösung für Erstsemester zu finden, die bereits vor Beginn des Semester sogenannte Vorkurse besuchen, so sahen die Politiker das am Mittwoch im Ausschuss für Tarif und Marketing etwas anders. Diese beauftragten die Verwaltung eine, wenn auch nicht kostenlose, Lösung aufzuzeigen. Mit dieser Lösung wird nicht mehr in diesem Monat und zum Vertragsabschluss über das neue Semesterticket gewartet. Ziel kann aber sein, mit der Beschlussfassung über die Bedingungen des Semestertickets einen Auftrag an die VRR-Verwaltung zu geben, eine Lösung zu kreieren und umzusetzen. Dann wäre auch einem Anliegen der Studenten entgegengekommen.
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Bochumer Tutehorn (09.12.2014)

Lokalnachrichten aus Bochum und Wattenscheid
Thermografie: Noch bis zum 23. Januar 2015 bieten die Stadtwerke Bochum Hausbesitzern unter ihren Kunden einen Thermografiecheck an. Für 140 € werden Infrarotaufnahmen von Häusern gefertigt, um Wärmelecks aufzuspüren. (StwBO)

Open Data: SPD und Grüne fordern die Ausweitung der Open Data-Aktivitäten der Stadt Bochum, das diese in einem OpenData-Portal darbietet. (Grüne, RIS)

Telefonseelsorge: Die von katholischer und evangelischer Kirche getragene Telefonseelsorge hat mit Ludger Storch einen neuen Leiter. Der Diplom-Theologe und -Sozialpädagoge betreut die 70 Ehrenamtlichen. (Ev. Kirche BO)

Von-Waldthausen-Straße: Interessante Bildstrecken wurde zum Einschwenken der provisorischen Ersatz-Brücke an der von-Waldthausen-Straße veröffentlicht. (Lokalkompass)

Aschenbruchstraße: Die UWG-FDP-Ratsfraktion setzt sich mit einer Anfrage für die Vertiefung der Aschenbruchstraße nach Günnigfeld und Gelsenkirchen ein. Die Durchfahrthöhe beträgt nur 3,80 m. (DerWesten)

Katastrophenschutz: Der Bochumer Feuerwehr fehlen bald sechs Fahrzeuge. Für Katastrophenschutzfahrzeuge wird derzeit kein Ersatz gestellt. (WAZ WAT, Ruhrparlament)

Ehrenamt: Freiwillige Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz in Wattenscheid bauen die Zusammenarbeit aus, zum Beispiel mit gemeinsamen Übungen. (WAZ WAT, Lokalkompass)

Kastanien erkrankt: An der Straße Am Herrenacker in Westenfeld müssen jetzt weitere Kastanien gefällt werden, die mit der Pseudomonas-Krankheit befallen sind. Von den 560 Kastanien an Bochumer Straßen sind 125 befallen. (DerWesten, RIS)

VRR-Semesterticket: Studentenparlament der Ruhr-Uni diskutieren mit VRR-Vertreter über das Semesterticket. Freie Fahrt im VRR gibt es ein halbes Jahr lang für 18,36 €/Monat, der VRR schlägt einen neuen Vertrag, bei dem der Preis bis 2019 in mehreren Schritten um insgesamt 3,80 €/Monat angehoben wird. (AStA RUB, VRR-GIS, Facebook-Gruppe, WAZ) Vom 8. bis 12. Dezember laufen derzeit die Wahlen zum neuen Studentenparlament.

Aus den Polizeiberichten: Die Mitte November bei einem Verkehrsunfall schwer verletzte Seniorin, die mit ihrem Rollator unterwegs war, ist leider im Krankenhaus verstorben.

Autobahn-Gold: Viele Berichte helfen bei der Fahndung nach einem Trickbetrüger, der an der Autobahn wertlose Ringe u. a. hinterlässt, um sich angeblich Geld zu borgen. Jetzt hat der Junge eines Autofahrers, der nicht auf den Betrüger hereinfiel, ein Foto vom Täter gefertig. (Pressestelle POL-BO, Lokalkompass, WAZ Bochum)

VfL Bochum: Ein torreiches 3:3 erlebten die Zuschauer beim Heimspiel gegen den 1. FC St. Pauli, den Tabellenletzten der 2. Bundesliga. Reviersport titelt „Neuruers Uhr läuft langsam abund hat wohl recht, denn Radio Bochum meldet seinen Abgang.