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Grüne machen sich weiter für Bad in der Südfeldmark stark

  • Die Grüne Ratsfraktion in Bochum fordert in ihrer Freitag veröffentlichten Halbzeitbilanz den Bau eines Hallenbads in Höntrop.
  • Grüne Kommunalpolitiker setzten sich am Freitagnachmittag für einen Neubau in der Südfeldmark in Wattenscheid ein.
  • Zuvor hatten Wattenscheider Grüne die SPD für ein Nein im Rat am 13. Juli 2017 – zum Neubau eines Bads in Höntrop und einen Prüfauftrag für die Südfeldmark verantwortlich gemacht.
  • „Die Grünen haben immer noch keine klare Position bezogen für ein neues Hallenfreibad am Standort in Höntrop. Hatten sie sich in den Sommerferien noch mit der SPD um die Schuld für die Ablehnung eines Antrags für den Neubau im Stadtrat gestritten, treiben die Grünen jetzt am gleichen Tag sich widersprechende Positionen voran“, berichtet Dirk Schmidt, Ratsmitglied und Vorsitzender der CDU Wattenscheid. Er hatte am Freitagnachmittag an einer Sitzung des Sportausschusses teilgenommen, der im Restaurant Fuchs bei der Tennisgemeinschaft Bochum 1949 e.V (Ostfeldmark 11) tagte.

    Am selben Tag hat die Grüne-Ratsfraktion zuvor ihre Halbszeitbilanz veröffentlicht. Dort heißt es:

    „Das Hallenfreibad Höntrop wollen wir gemeinsam mit der SPD erhalten. Das notwendige Geld muss dafür vom Rat bereitgestellt werden, damit dieser Baustein kommunaler Grundversorgung erhalten werden kann, und um den Schwimmunterricht nicht zu gefährden.“ (Seite 54)

    Dazu Dirk Schmidt: „Keine 5 Stunden später gilt das schon nicht mehr. Im Sportausschuss griffen das Grüne Ratsmitglied Züleyha Demir und der langjährige Fraktionsvorsitzende Wolfgang Cordes den Sportdezernenten an. Er habe die Gewinnung von Fördergeldern für ein neues Hallenbad in der Südfeldmark – am Standort des Freibads – nicht vorangetrieben. Chancen seien vertan worden.“ Stadtrat Townsend legte darauf hin die Gründe dar, weshalb diese Entscheidung in den Sommerferien mit Beteiligung des Ältestenrates so gefallen sei.

    Grüner Schlingerkurs

    „Die CDU hat sich in der Ratssitzung im Juli klar zum Standort Höntrop bekannt. Wenn dann aber der Rat gegen unsere Stimmen entschieden hat, ergebnisoffen beide Standorte in Wattenscheid zu prüfen, dann passt es nicht ins Bild, umgehend für einen Standort einen Förderantrag zu stellen. Und es passt nicht dazu, sich in der Öffentlichkeit anders zu positionieren als in den Gremien im Rat, so auch im Sportausschuss. Die Grünen sollen mal endlich ihre Position klären“, so Dirk Schmidt abschließend.

Vorarbeiten zur Bäderschließung in Bochum

Die Stadtverwaltung bereitet Entscheidungen zur Schließung weiterer Bäder in Bochum vor. Ganz vorne auf der Liste sind die Bäder in Höntrop und Linden, aber auch die Aufgabe der Freibäder und Lehrschwimmbecken wird diskutiert. Dass Vieles im Argen liegt, zeigt eine Aufstellung der jährlichen Defizite, siehe Tabelle unten. Mehr als 6 Millionen Euro gibt die Stadtverwaltung für die Defizite allein des Schwimmbetriebs aus. Da wird auch der neue Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) rangehen müssen.

Untersucht wird auch der Neubau eines Bades. Wie das ins Bild passt? Organistorisches Verbesserungen sprechen dafür, aber insbesondere der Umstand, dass ein Neubau meist günstiger da steht als die Renovierung eines Bades. Und so entsteht ein großes Szenario: Die Schließung von zwei bis vier Bädern und die Zusammenfassung der Lehrschwimmbecken am Standort einens neuen großen Bades würde Millionen sparen. Die Hoffnung besteht, durch einen geeigneten Standort mehrere Nutzer zufrieden zu stellen. Das ist nicht immer einfach, wie aktuell eine Diskussion in Dortmund-Wischlingen um das Zusammenlegen eines städtischen Bades und eines Freizeitbades zeigt (siehe RN Dortmund, 1.10.2015) Auch hier wird disktuiert, ob es der Standort des Freizeitbades oder des städtischen Hallenbades wird, an dem das zukünftige erweiterte Bad steht.

Der Standort ist für so eine Lösung, für die auch mit Protesten zu rechnen ist, ein wichtiger Faktor. Wattenscheid könnte am Ende ohne ein einziges Bad dastehen; zurzeit gibt es das Hallenfreibad im Südpark und das Wellenfreibad in der Südfeldmark. Gleiches gilt für den Bochumer Südwesten. Könnte der Standort in Bochum-Linden allein deshalb erhalten bleiben, weil sich der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat als Freund und Förderer dieses Bades zu erkennen gibt?
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CDU und UWG sichern Tiergehege im Südpark für 2011

Etwa dreißig Bürgerinnen und Bürger waren am Mittwochabend im evangelischen Gemeindezentrum Preins Feld erschienen, dazu einige Politiker. Recht schnell wurde klar, dass es eigentlich zur Gründung eines Trägervereins für das Tiergehege kommen müsse, der zwar auch Spenden sammeln, vor allem aber die erheblich notwendige ehrenamtliche Arbeit gegenüber der Stadtverwaltung organisieren und sichern müsste. Darin bestärkt wurde ich auch noch durch die Beiträge einer, die ähnliches in Castrop-Rauxel mitinitiiert hatte.
Am Ende der Veranstaltung wurde eine Orgagruppe berufen, die verschiedene Satzungen für einen Verein und Verträge mit der Stadt prüfen solle.

Es wurde in der Versammlung auch klar, dass kein Zeitdruck besteht. Wattenscheids Bürgermeister Hans Balbach (CDU) erklärte, dass die Koalition aus CDU und UWG in der Wattenscheider Bezirksvertretung am kommenden Dienstag als Ersatz für die wegfallenden Mittel des Rates eigene Gelder einsetzen wolle. Damit sei dann die Existenz des Tiergeheges für ein weiteres Jahr gesichert, so dass eine Lösung, wie zum Beispiel ein Trägerverein, gefunden werden könne.

An und zu taucht die Zahl von 25.000 € Kosten pro Jahr auf. Diese Zahl .enthält vermutlich anteilige Personalkosten und vielleicht auch weitere Position. Das ist zu klären.

Die Bezirksvertretung Wattenscheid befasst sich am 02. November damit, in der Sitzung des Umweltausschusses der Stadt Bochum wird zwei Tage später eine Anfrage beraten.

Dazu siehe auch ein Beitrag der WAZ Wattenscheid.

Update
Wie die WAZ berichtet, stellt die Bezirksvertretung Wattenscheid für 2011 die Summe von 12.500 € zur Verfügung. Das würde für die erste Jahreshälfte reichen, sofern die bisherige Summe nicht auch der Finanzierung anderer städtischer Aufgaben dienen sollt.