Schlagwort-Archive: Verkehr

Schilda – Tempo 20 am Rathaus Bochum

Über Veränderungen an der Hans-Böckler-Straße direkt am Bochumer Rathaus wird seit Monaten diskutiert. Ziel ist mehr Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger, zum Beispiel beim Kreuzen der Straße.

Zuletzt schien es auch einen gewissen Konsens zu geben, so dass neue Lösungen gesucht werden. Ich hatte fast schon aufgegeben, so dass an einer Sperrung von Teilen der Straße nichts vorbei käme. Aber dann gab es doch noch eine Idee.

Jetzt sehe ich die Umsetzung. Ist das nicht eine Verschwendung? Nach Ende der Tempo 20-Zone ist Tempo 20 vorgeschrieben. Schilda … im wahrsten Sinne des Wortes.

Bild: Guido Endemann

Leitbild Mobiltität: Der Bürger will zur Arbeit, nicht von A nach B!

Die Stadtverwaltung Bochum hat ein Leitbild für Mobilität entwickelt. So etwas wird heute benötigt, um Verwaltung und Planung steuern zu können. Meint man. Diese Leitbild reduziert die Bochumer Bürgerinnen und Bürger zu Beförderungsfällen. Diese Beförderungsfälle wolle von A nach B. Leider, dürften die Autoren denken. Und deswegen muss das möglichst ohne Belastung für Umwelt und das Stadtbild erfolgen. Das Verkehr ein wichtiges Element einer Stadt ist, kommt nicht vor. Grabesstille passt nicht zum Wort Stadt.

Menschen verfolgen Ziele – Menschen haben persönliche Bedürfnisse

Die Bedürfnisse von Menschen variieren. Sie unterscheiden sich nach Alter, Geschlecht und Beruf. Wer jünger als 18 Jahre ist, der wird seine Strecken nicht allein mit dem Auto bewältigen. Die Nutzung des Autos lässt im Alter nach. Familien mit Kindern haben andere Anforderungen. Weshalb gibt es Familienparkplätze? Frauenparkplätze? Und nicht alle haben ein Auto.

Der zweite Entwurf für ein Leitbild Mobilität ist völlig verhunzt. Erneut. Er erfüllt höchstens die Bedürfnisse derjenigen, die keinen Verkehr wollen. Eine Stadt aber braucht Verkehr. Und eine Stadt braucht Verkehr nicht nur für ihre Bürgerinnen und Bürger, sondern alle, die von außerhalb hierher kommen.

Verkehr und Stadtentwicklung?

Wenn ein Leitbild nicht auf der Ebene der Ziele und Lebenssituationen von Menschen definiert wird, dann doch bitte auf der Ebene der Stadtentwicklung. Bochum ist ein Oberzentrum in der Mitte von Ruhr. Es ist Universitätsstadt und Sitz vieler Verwaltungen. Diese Beschreibung ist nicht vollständig. Aber sie steht in ihrer Kürze schon im Kontrast zum Leitbild, dass die Stadtverwaltung vorgelegt hat.

Hier ein Zitat:

Bochum wird auch 2030 die Mobilität seiner Einwohner sicherstellen – unabhängig von individuellen finanziellen Voraussetzungen. Im Allgemeinen lautet dabei das Grundbedürfnis, von A nach B zu kommen. Es ist also nicht entscheidend, mit welchem Verkehrsmittel die Bochumer ans Ziel kommen, sondern, dass sie in der Lage sind, ihre Ziele in einer angemessenen Zeit, zu bezahlbaren Kosten und insbesondere verkehrssicher erreichen zu können. Alle Bochumer gelangen auch 2030 an ihre Ziele, aber mit weniger Emissionen. (*)

Der Text belegt das Ziel: Die Reduktion von Verkehr. Die Reduktion von Belastungen ist ja wünschenswert, aber wie Verkehr aussehen soll, kommt im Papier zu kurz. So kann Stadt nicht gestaltet werden.

Endgültige Sperrung der Schwimmbrücke in Dahlhausen

Plötzlich und unerwartet erfolgte die Sperrung der Schwimmbrücke in Dahlhausen. Nach einer Email an die politischen Geschäftsstellen – nicht die Ratsmitglieder direkt – kam es direkt zu einer Pressekonferenz, In dieser wurde die Sperrung der Schwimmbrücke verkündet. Eine ordnungsbehördliche Verfügung. Diese muss auch gerichtsfest sein. Da wird die Verwaltung ganze Arbeit geleistet haben. Hier gibt es die Präsentation der Pressekonferenz.

Die Begründung für die Sperrung soll die Missachtung der Verkehrsregeln durch alle Verkehrsteilnehmern – inklusive Fahrradfahrer – sein. Medienvertreter berichten von der Pressekonferenz, die Verstöße seien immens und gefährlich.

Bedürfnis für die Verbindung bleibt bestehen

Die Sperrung wird das Problem nicht beseitigen, dass ein starkes Bedürfnis für diese Verkehrsbeziehung über die Ruhr hinweg besteht. Daher wird das Thema „Schwimmbrücke“ nicht verschwinden. Es wird anders diskutiert werden.
Dabei darf nicht vergessen, dass die jetzt gemessene Fahrzeugfrequenz geringer ist als vor der langen Sperrung. Der Verkehr hat sich andere Wege gesucht. Zu dem muss auch die Länge der Umwege einbezogen werden. Die Petition von 2016 hat den Bedarf belegt.

Die Berichterstattung wird zunächst aus der reinen Meldung bestehen. Dann lassen die folgenden Tage Hintergrundberichte erwarten. Diese sollen hier gesammelt werden.

Schwimmbrücke Dahlhausen: Lösung bis Mitte 2018 möglich

Die Schwimmbrücke in Bochum-Dahlhausen soll wieder geöffnet werden. Dafür hat die Bochumer Stadtverwaltung einen neuen Vorschlag entwickelt. Der Vorschlag hat Vorteile und Nachteile. Und die Dauer der Umsetzung gefällt mir auch nicht.

Dennoch bin ich nach reiflichem Überlegen nach der letzten Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität zum Schluss gekommen, dass dieser Weg sich als der Richtige darstellt. Details wird die Verwaltung erst Ende Mai oder im Juni vorlegen.

Im Video erläutere ich das in 5 Minuten.

4.847 Unterschriften für eine offene Schwimmbrücke

Am Dienstag, den 19. Januar 2016 tagte der Bochumer Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur, um über eine dauerhafte Schließung der Schwimmbrücke in Bochum-Dahlhausen zu beraten. Eine Entscheidung war nicht mehr vorgesehen, denn der Vorschlag der Verwaltung auf Schließung der Brücke war auf eine Mitteilung reduziert worden. Dazu beigetragen hatte eine Aufschrei der Bürgerschaft in Essen- Burgaltendorf, Hattingen-Niederwenigern, Bochum-Linden und Dahlhausen. In etwa sechs Wochen waren 4.847 Unterzeichner für eine Petition gegen die dauerhafte Schließung der Brücke zusammengekommen. Initiator und Ausschussmitglied Dirk Schmidt (CDU) – hier im Bild mit der Ausschussvorsitzenden Martina Schnell (SPD) – übermittelte die Petition dem Ausschuss.

Politiker und Petition
Ausschussvorsitzende Martina Schnell (SPD) werden von Dirk Schmidt (CDU) Kommentare von Unterzeichnern der Petition erläutert
Nach der Verschiebung der Entscheidung soll nach den Sommerferien erneut beraten werden. Bis zu den Ferien sind Bürger aufgerufen, Lösungsvorschläge für die Verkehrsicherheitsprobleme auf den Gleisen zu machen. 20 Vorschläge seinen bereits eingegangen, berichtete Stadtbaurat Dr. Manfred Bradtke. Er setzte einen Kasten Fiege Bier für die beste, geeignete Lösung aus – auf eigene Kosten. Die Vorschläge würden dann von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Polizei geprüft und bewertet. Alle Vorschläge würden dem Ausschuss am Ende mit einem Vorschlag zur Entscheidung übermittelt.
Die Vertreter der Stadtverwaltung sagten auch zu, die Schließungszeiten der Brücke aufgrund im März beginnender Bauarbeiten gering halten zu wollen.
4.847 Unterschriften für eine offene Schwimmbrücke weiterlesen

Bochumer Tutehorn (01.12.2014)

Lokalnachrichten aus Bochum und Wattenscheid

Lautsprecherwagen oben mit Tutehorn–>Tod einer Zweijährigen: Einen Haftbefehl aufgrund des Tatverdachts des Mordes hat die Staatsanwaltschaft Bochum gegen den 39-jährigen Lebensgefährten einer Bochumerin erlassen, die ihr Kind leblos in der Wohnung vorfand. Die Obduktion der Kinderleiche ergab Hinweise auf Fremdverschulden. (POL-BO)

Besucherrekord: 18.000 Besucher sahen die 16 Vorstellungen der Streetakrobatik-Show der Gruppe „Urbanatix“ in der Jahrhunderthalle. Das sind 1.000 mehr als im Vorjahr. 2015 findet „Urbanatix“ vom 13. bis 22. November statt. (IDR)

Kindergartenschließung: Der vom evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen-Wattenscheid zur Schließung vorgesehen Kindergarten in Günnigfeld wird auf Wunsch der Stadtverwaltung auch 2015 betrieben. Erst im kommenden Jahr wird ein Kindergartenbau eines anderen Trägers im Ortsteil fertig und im benachbarten Hordel eine Einrichtung eröffnet, die ersatzweise genutzt werden kann. Günngifelder Eltern protestieren jedoch weiter gegen die Schließung, komme sie Ende 2015 oder 2016. Am Samstag fand eine Protestaktion statt. (DerWesten)

Rollator-Training: So ein Rollator ist nicht immer einfach zu handhaben, weist die Kreispolizeibehörde hin. Ein Training zum Einstiegen in Bus und Bahn und auch eine Sicherheitsprüfung bieten BoGeStra und Polizei am 2.12. zwischen 9 und 13 Uhr auf der Bongardstraße an. (POL-BO)

Verkehrsfachtagung: Wachsende Verkehrsdichte und der demografische Wandel der Region stellen die Metropole Ruhr vor neue Herausforderung. Wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann und der Status als einer der führenden Logistikstandorte Europas erhalten wird, sind Themen der diesjährigen Verkehrsfachtagung Mobilität Ruhr am kommenden Montag, 1. Dezember, im Stadtparkschloss. (WMR, IDR)

Stadtparkgastronomie: Das Stadtparkschlösschen soll wieder ein Veranstaltungszentrum für „ganz normale Leute“ werden. Das ist das Ziel der beiden neuen Pächter, die gleich mal mit einer Ü30-Party loslegten. (DerWesten)

Radwegbau: Am Montag beginnen die Bauarbeiten am 3. Bauabschnitt des Springorum-Radwegs zwischen Franziskusstraße und Neveltalweg. Die 1,6 Mio. € werden zu 25 % vom Regionalverband Ruhr (RVR) und zu 75 % vom Land Nordrhein-Westfalen gertragen. Der vierte und fünfte Bauabschnitt sollen bis April 2016 fertig werden. (IDR)

Arbeitslosenzahlen: „Seit dem Sommer hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt kontinuierlich stabilisiert. In Bochum hat sich die Arbeitslosenquote innerhalb von drei Monaten um ein ganzes Prozent reduziert. Nach den Sommerferien im August betrug sie noch 10,4 Prozent, jetzt liegt sie bei 9,4 Prozent“, fasst Luidger Wolterhoff, Leiter der Agentur für Arbeit Bochum, das Monatsergebnis auf dem Arbeitsmarkt zusammen. In der Region sank die Zahl der Arbeitslosen überdurchschnittlich um 3,7 % oder 9.664 Personen. Der DGB bewertet die Zahlen nicht so optimistisch, da nur 2.621 offene Stellen verzeichnet wurden, es aber knapp 7-mal so viele Arbeitssuchende gäbe. (Arbeitsagentur, DGB,IDR)

Haarstraße: Die Probleme mit der für Fußgänger zu schmalen Haarstraße in Stiepel, auf der der Verkehr in Richtung Uni und Campus der Hochschule für Gesundheit zunimmt, haben jetzt den Rat erreicht. Verschiedene Lösungsansätze gibt es. Die schwierige Auseinandersetzungen auch mit einem Privateigentümer, dem Teile der Straße gehören, befassten den städtischen Verkehrsausschuss, wo in die Rechte der Bezirksvertretung eingegriffen wurde. Jetzt liegt dem Rat ein Antrag der CDU vor. (DerWesten, WAZ Süd, CDU, RIS)

Großbaustelle Hüllerstraße: Zur Lösung der verkehrlichen Problem in Zusammenhang mit den Bauarbeiten an Hüllerstraße, Parkstraße schlägt die CDU eine Einbahnstraßenlösung vor. Die Verwaltung prüft. (DerWesten, CDU)

VfL Bochum: Ohne Gegenwehr verlor der VfL Bochum 3:0 gegen Spitzenreiter Ingolstadt, Aufstiegskandidat in die 1. Bundesliga. (VfL, Sport1)

Baustellenmanagement in Wattenscheid?

Die Stadt Bochum verfügt über ein Baustellenmanagment. Zumindest wird dies von der Stadtverwaltung immer wieder angeführt. Bei einem Vortrag im Rathaus wunderte ich mich schon, denn die Wahrnehmung draußen ist eine andere. Dazu tragen Erlebnisse wie dieses jetzt an der Hüllerstraße und Parkstraße in Wattenscheid-Stadtmitte bei. Hier endete die Umleitung U4 zunächst in einer Sackgasse aufgrund einer weiteren Baustelle, schließlich in der U3. Die Ursache: Kompetenzgerangel und fehlende Abstimmung zwischen Verkehrssicherern. Merke: Das städtische Baustellenmangement stimmt nicht die Verkehrssicherer ab. Was macht es dann?

Vollsperrung Hüller Straße
Umleitung! Beschilderung Marienstraße

Die Anfrage eines Bürger hatte ich hier im Blog bereits dokumentiert:

Liebe Stadt Bochum,
seit ca. eine Woche ist die Hüller Str. in 44866 Bochum Wattenscheid eine Sackgasse, durch Bauarbeiten. Vorher wurde die Hüller Str. als Umleitungsstrecke U3 ausgewiesen, was auch Sinn machte. Nun sind diese U3 Schilder Überflüssig und führen die Autos die u. a. nach Herne fahren dort rein, sie fahren bis zur Sperrung und drehen wieder. Dieser Vorgang geschieht minütlich!
Eventuell lässt sich die Umleitung noch besser ausschildern.Bitte entfernen Sie diese U3 Schilder die z.B. an der Marienstraße 57 und an der Marienstraße vor der Frittenschmiede stehen! Eventuell befinden sich an der Kreuzung Lyrenstraße/Lorheidest./Ückendorfer Str.auch noch Schilder.
Hier ein Link zur Meldung der Stadt Bochum: http://www.bochum.de/C…MDE

Mehrere Interventionen bei der Stadtverwaltung waren notwendig, um dafür zu sorgen, dass die Richtungsschilder nicht nach Herne und Günnigfeld in eine Sackgasse führen. Nach Tagen ist das Problem nicht vollständig behoben, wie die Bilder belegen.

Die Antwort des Tiefbauamtes der Stadt Bochum an Bürger: Kompetenzgerangel und fehlende Abstimmung sind Ursache (nicht das Baustellenmanagement).

Straße kommt es zu den von Ihnen angesprochen Konflikten zwischen der Umleitungsstrecke des Bauvorhabens Aschenbruch und dem Bauvorhaben Hüller Straße. Die beiden Bauvorhaben werden von unterschiedliche Verkehrssicheren betreut. Diese dürfen die Beschilderungen der anderen Firma nicht entfernen bzw. abändern. Da die Umleitung zur Maßnahme Aschenbruch mit der Sperrung der Hüller Straße kollidiert, wurde der für diese Umleitung zuständige Verkehrssicherer bereits aufgefordert, die Umleitung so abzuändern, dass diese nicht mehr in die Hüller Straße führt.

Darüber hinaus wurde der Verkehrssicherer des Bauvorhabens Hüller Straße bereits Anfang der Woche aufgefordert, die Wegweisung auf der stationären Beschilderung so zu entwerten, das auch hiermit noch einmal verdeutlicht wird, das ein Durchfahren der Hüller Straße zurzeit nicht möglich ist.

Marienstraße 61: Nach links geht's weder nach Herne, noch nach Günnigfeld
Marienstraße 61: Nach links geht’s weder nach Herne, noch nach Günnigfeld

Facebook-Gruppe

Die Abonnenten der Facebook-Gruppe ‚Du weiß, dat Du aus Wattenscheid komms, wenn…‘ können den Vorgang hier sehen und verfolgen:
https://www.facebook.com/groups/wattenscheid/permalink/1005488809476601/

NRW-Innenminister überlegt bei Sankt-Martins-Zügen zu sparen

Das Gute vorweg: Die Überlegungen von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) für Martinsumzüge keine Polizeibeamten mehr abzustellen, scheinen außer zu Protesten zu nichts geführt zu haben. In diesem Jahr sind mir keine Klagen in der Gegend bekannt geworden, dass ein Umzug daran scheitern werde. Wie das in 2015 aussieht, wird sich zeigen.

Über derartige Überlegungen wird im Innenministerium offenbar schon eine Weile nachgedacht. Aufgrund zu weniger Polizeibeamter, anstehender Pensionierungen und vielen, vielen Überstunden der Beamten sollen Brauchtums- und Traditionsfeste, wie auch Fußballspiele, weniger durch die Polizei und mehr durch die Veranstalter gesichert werden. Und was die großen Veranstalter trifft, trifft dann auch Kindergärten und Kirchengemeinden. Ins Rollen war die öffentliche Befasung mit dem Thema durch eine Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Kai Abruszat. Dabei ging es zunächst um die Umzüge anlässlich von Schützenfesten, aber das Thema dehnte sich dann aus.

St. Martin und Schützenumzüge

Polizeibeamter regelt Verkehr für St. Martin -Umzug der Evangelischen Kirchengemeinde Höntrop
Polizeibeamter regelt Verkehr für St. Martins-Umzug der Evangelischen Kirchengemeinde Höntrop
Ende September recherchierte zu den St.Martinsumzügen die Rheinische Post, siehe „Pläne für NRW – Minister streicht St. Martin den Polizeischutz“ (27.09.2014). Demnach ist erst einmal der Veranstalter für die Sicherung der Umzüge verantwortlich und hat sich im Grundsatz aus dem öffentlichen Straßenraum herauszuhalten. Schutz durch Beamte soll es nur geben, wenn ein besonderer Bedarf vorhanden sei. Auch wenn Sprecher des Ministeriums auf Medienanfrage (RP, Express, WDR …) dies zunächst erklärten, dann wurde seitens des Ministeriums offsichtlich später zurückgerudert. Proteste und die Berichterstattungen liefen nicht positiv für den Innenminister. Der besondere Bedarf sei beim Schutz von Kindern immer gegeben – jetzt. Der Jäger’90 hat sich mal wieder verflogen.

Es bleibt zu hoffen, dass es wirklich dabei bleibt. Im nächsten Jahr muss bei den Vorbereitungen für die Martinsumzüge mal darauf geachtet werden. Nicht nur dem SPD-Minister scheinen die Martinszüge ein Dorn im Auge zu sein, sondern auch anderen politischen Kräften, die es gerne atheistischer hätten in Form eines „Sonne-Mond-und-Sterne-Festes“. Allerdings haben auch die angeblich so benachteiligten Moslems mit dem Festen vernehmbar keine Probleme.

Links und Quellen

Rheinische Post: „Pläne für NRW – Minister stericht St. Martin den Polizeischutz (27.09.2014)

Antworten der Landesregierung auf Anfrage von Kai Abruszat (FDP), Drucksachen 16/7231 und 16/6374

Bochumer Tutehorn (11.11.2014)

Hieronymus Jobs mit Tutehorn

Marode Brücke: Die seit 2 Jahren vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrte Brücke an der Von-Waldthausen-Straße in Werne wird in 3 Wochen durch ein Provisorium ersetzt. Eine Landesförderung für die 1 Mio. € gibt es nicht, daher auch keinen Neubau, der 4,5 Mio. € kosten würde.

Warnstreik bei Autozuliefer: Zu einem Warnstreik hat die IG Metall beim Autozulieferer Johnson Control Projekt am Dienstag aufgerufen. Gefordert werden bundesweit höhere Löhne für die Branche. Teile des Bochumer Betriebs sollen zum Jahresende schließen, wenn die Fahrzeugproduktion bei Opel beendet ist. Davon sind 123 Mitarbeiter betroffen, 100 beteiligten sich am Warnstreik.

Stellenabbau: Beim Maschinenbauer Eickhoff sollen kanp 10 % der Stellen abgebaut werden. Am freiwilligen Ausstiegsprogramm haben sich nur 100 Mitarbeiter beteiligt. Der Verdacht steht im Raum, dass die notwendigen weiteren 40 Mitarbeiter per psychischem Druck bewegt werden sollen.

Rhein-Ruhr-Express: Die Pläne u. a. zum Bau einer Brücke über die Wittener Straße und zusätzliche Gleise in Langendreer liegen derzeit im Technischen Rathaus aus. Die Maßnahmen dienen der Ertüchtigung der Ruhr-Stammstreckrecke für den Rhein-Ruhr-Express. Einwendungen sind bis zum 23.12. möglich.

Weniger Polizisten: Um auf den Schwund bei der Zahl der Polizeibeamten und zu geringen Neueinstellungen in den Polizeidienst des Landes zu reagieren, plant die Kreispolizeibehörde „offenbar“ die Verlegung der Lindener Wache an einen anderen Standort, mutmaßt die WAZ. Schließung träfe es auch.

Keine Fernwärme: Am kommenden Sonntag ab 10 Uhr werden die Nutzer von Fernwärme in Querenburg auf Heizung und Warmwasser verzichten müssen. Das RWE-Kraftwerk an der Prinz-Regent-Straße wird heruntergefahren, um ein Leck an der Hauptleitung nach Querenburg zu flicken, das kürzlich gefunden wurde.

Verkehrschaos: Die Beschwerden und Berichte rund um Verkehrbeeinträchtigungen rund um die Großbaustelle Parkstraße/Hüllerstraße reißen nicht ab.

Einbrüche: Am letzten Wochenende verzeichnet die Polizei in Bochum sechs Einbrüche: Am Langen Seil, Gahlensche Straße, Am Varenholt, Normannenstraße, Am Kreuzacker und Stockumer Straße. Vier weitere Einbrüche folgten gleich zu Wochenbeginn: Vahrenholzstraße, Oberstraße, Auf dem Knust und einer in Bochum-Hamme.

Verkehrsunfälle: Eine 81-jährige Fußgängerin, die am 27.10.2014 auf der Günnigfelder Straße von einem Auto erfasst worden war, ist im Krankenhaus verstorben. – Eine 80-Jährige mit Rollator stürzte am 8.11.2014 hinter einem Fahrzeug vor dem Supermarkt an der Lyrenstraße. Die Rentnerin kam ins Krankenhaus. Unklar ist, ob es eine Kollision war.

Und zu guter Letzt war da noch der VfL Bochum, der der luxemburgischen Nationalmannschaft in einem Testspiel 2:4 unterlag.

Bochumer Tutehorn (08.11.2014)

Nachrichten aus Bochum und Wattenscheid

Hieronymus Jobs mit TutehornAuto und Bus: Die IHK hat zusammen mit den innerstädtischen Werbe- und Einzelhandelsverbünden eine mehrtägige Befragung zur Nutzung der Verkehrsmittel durch Besucher der Innenstadt durchgeführt. 47 % benutzen das Auto, 31 % Busse und Bahnen, nur 6 % das Fahrrad. Zwecks Arbeit werden Bus und Bahn mehr genutzt, an Samstagen steigt der Anteil der Autonutzer auf 55 %. Die IHK schlussfolgert, dass die City für Auto, Bus und Bahn erreichbar bleiben muss.

Auto ausgebrannt: An der Hollandstraße in Leithe brannte in der Nacht ein Auto aus. Unbekannte Täter hatten es angesteckt. Durch Hitzeeinwirkung wurde zwei weiteren parkende Autos beschädigt.

Schadstoffe in Schule gefunden: Vorsorglich hat die Schulverwaltung das Schulgebäude Lenneplatz 21 in Grumme schließen lassen. Die dort unterichtenden Schulen Alice-Salomon-Berufskolleg und Helene-Lange-Realschule weichen auf andere Standorte auf. Ein alter Linoleumboden könnte Ursache für die erhöhten Werte an Butanol und Propylenglykol sein.

Opel 1: Soll das ehemalige Verwaltungsgebäude des Opel-Werks I in Laer unter Denkmalschutz gestellt werden? Darüber hat die Untere Denkmalbehörde bei der Stadt Bochum nun ein Gutachten zusammen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe erstellen lassen. Demnach sei der Komplex denkmalwürdig. Das Gutachten wurde am Rat vorbei erstellt. Darüber tobt nun ein heftiger politischer Streit.

Opel 2: Am 5. Dezember wird jetzt eine Woche früher als geplant der letzte Opel vom Band im Bochumer Werk laufen.

Einbrüche: Diesmal meldet die Polizei Einbrüche aus den Straßen Wiethofweg, Am Koppstücke, Hellbrüggenweg und An der Steinhalde. Weiterhin kam es in der Nacht zu Freitag zu drei Einbrüche im Schulzentrum Wittekindstraße. Die Polizisten stellten den Täter auf dem Schulhof. Der polizeibekannte Täter führte zwei Taschen mit Diebesbeute – Kameras, Notebooks und Bargeld – mit sich.

Fußball: Der VfL Bochum 1848 ringt dem 1. FC Kaiserslautern bei einem Auswärtsspiel ein Unentschieden mit 2:2 ab. Der VfL ist seit 16 Jahren am Betzenberg ungeschlagen.

Unter der Sperrung der Hordeler Straße leidet ein ganzer Stadtteil und darüber hinaus!

Am 22. Mai 2014 war die Bezirksvertretung Bochum-Mitte aufgefordert, sich doch noch mit der Öffnung der Hordeler Straße nach Herne-Eickel zu befassen. Wie berichtet, hatte die SPD-Fraktion die Entscheidung von der Tagesordnung genommen. Bezirksbürgermeister Dieter Heldt (SPD), der selber die Tagesordnung festgelegt hatte, hatte der CDU sogar die Gegenrede gegen den Geschäftsordnungsantrag verweigert. Die Auseinandersetzung führt am Ende zu dieser weiteren Sitzung. Allerdings erschien außer den Vertretern der CDU und der FDP nur Dieter Heldt um festzustellen, dass die Bezirksvertretung nicht beschlussfähig sei. Die Geschäftsordnung musste erneut herhalten, um eine Entscheidung in der Sache zu verhindern. Nicht unerwartet und ungewöhnlich, wie ein ähnliches Verhalten in Duisburg belegt.

Absperrung der Hordeler Straße am Kreisverkehr nach Herne-Eickel
Absperrung der Hordeler Straße am Kreisverkehr nach Herne-Eickel
„Ich kann kaum verstehen, wie man so tief sinken kann“, bewertet Ratsfrau Angelika Dümenil (CDU) aus Hofstede die Vorgänge. „Das Ganze wird abgetan, denn es sei durchgekaut wie ein Kaugummi. Wenn man für die Sperrung ist, hätte die SPD klare Kante zeigen können und abstimmen können. Das wäre ehrlicher gewesen. Reine Wahlkampftaktik zugunsten weniger Bürger, zu Lasten eines ganze Stadteils und auch des Durchgangsverkehrs“, so die Hofstederin, die nur zwei Straßen entfernt wohnt.

Die Hordeler Straße war bis 2009 eine Durchgangsstraße, die neben der Dorstener Straße die Stadt Bochum mit dem Herner Ortsteil Eickel verband. Im Rahmen des Ausbaus der Straßenbahnlinie 306 sollte ein vor 20 Jahren gefasster Beschluss, die Hordeler Straße für den Durchgangsverkehr abzubinden, umgesetzt werden. Jedoch regte sich gegen dieses Vorhaben Widerstand in der Bevölkerung. Es wird mit Klagen gedroht. Die Bezirksregierung in Arnsberg gab der Stadtverwaltung Bochum den Hinweis, die Hordeler Straße in jedem Fall an den geplanten Kreisverkehr anzuschließen, damit mögliche Klagen den Zugriff auf die Fördermittel nicht behindern können.

Besser Verbindungen? Gilt nicht für den Kreisverkehr mit der abgebundenen Hordeler Straße
Besser Verbindungen? Gilt nicht für den Kreisverkehr mit der abgebundenen Hordeler Straße

Mit dem Ausbau der Herner Straße kam nun ein zusätzliches Problem, der Verdrängungsverkehr von der Herner Straße, der nun zusätzlich die überlasteten Kreuzung Riemker Straße / Dorstener Straße verstopft. Hierzu Angelika Dümenil: „Unter der Sperrung der Hordeler Straße leidet ein ganzer Stadtteil und darüber hinaus!“

James Wille, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung gab sich wenig überrascht über das Platzen der Beratungen: „Die nahende Kommunalwahl mag ein Grund sein, dass man über verunglückte Beschlüsse nicht sprechen will.“ Die CDU-Fraktion will das Thema weiter verfolgen.

110 Millionen Euro für 100 km Radschnellweg Ruhr!

Gar nicht schlecht die Idee, mal eben mit dem Rad schnell in die Nachbarstadt zu fahren – oder morgens regelmäßig zur Arbeit. Hierfür soll parallel zu Bundesautobahn A40 und der Eisenbahnstammstrecke durch die Metropole Ruhr ein Radschnellweg gebaut werden. Zumindest nach Wunsch der Grünen, die den Radschnellweg Ruhr zum Thema machen wollen. Sie sind so überzeugt von der Idee, dass sie die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie nicht abwarten wollen. Bisher gibt es nur grobe Schätzungen, wie viel der Radschnellweg Ruhr mit der Kurzbezeichnung RS 1 kosten soll. Laut grober Kostenschätzung sollen es 110 Millionen Euro werden! Das wirft die Frage auf, auf die Mittel nicht effizienter verwendet werden können.

Radfahrerabsteigen

Bei einer Länge von ca. 100 km zwischen dem Rhein in Duisburg und dem Hauptbahnhof Hamm sind beufen sich die Kosten auf durchschnittlich etwas mehr als 1 Million € je Streckenkilometer. Die Kosten der Abschnitte sind jedoch deutlich unterschiedlich. Im Westen der Metropole – zwischen Duisburg und Essen – stellt sich der Bau als unkompliziert dar. Hier gibt es den Kilometer auch für deutlich unter einer halben Million Euro, da weitgehend der Trasse der aufgegebenen Rheinischen Bahn gefolgt werden. Was die Berechnungen der vorliegenden Konzeptstudie verschweigt, ist das die Terasse vom Regionalverband Ruhr bereits als Radweg ausgebaut wird. Die Berechnung der Vorteile des Radschnellwegs geht davon aus, dass es den Radweg noch gar nicht gibt.

Radschnellweg Ruhr: Grobe Kostenschätzung (2012)

110 Mio. €
DuisburgEssen-Universität20 Mio. €
Essen-UniversitätEssen-Kray13 Mio. €
Essen-KrayBochum-Mitte10 Mio. €
Bochum-MitteDortmund-Mitte33 Mio. €
Dortmund-MitteUnna-Königsborn21 Mio. €
Unna-KönigsbornHamm13 Mio. €
Quelle: RVR-Verwaltung, u. a. http://goo.gl/4eOEmC

Hinter Dortmund durch den dünner besiedelten Kreis Unna nach Hamm stellt es sich nicht als zu schwierig und kostspielig dar. Zwischen Essen und Dortmund, quer durch den verdichteten Siedlungsraum mit Bochum und Gelsenkirchen, da wird’s heikel, was auch eine abschnittsweise Kostenschätzung des RVR-Bereichsleiters Martin Tönnes (Grüne) verrät. Allein zwischen den beiden Bahnhöfen und Bochum und Dortmund soll die Trasse 33 Mio. € kosten. Der Stadt Dortmund ist das zu teuer.

Rhein-Ruhr-Express und Radschnellweg buhlen um die selben Pendler

Kann das Geld nicht sinnvoller ausgegeben werden? So ein Radschnellweg ist toll, soll er doch immerhin 1% aller Autofahrer zum Umsteigen auf das Rad bewegen. Aufgrund der Entwicklung von eBikes und Pedelecs, batterieunterstützer Fahrräder, könnten es sogar ein paar mehr werden. Aber für 100 Mio. € könnten auch einige Kilometer Autobahn gebaut werden oder der Rhein-Ruhr-Express (RRX) vorangetrieben werden. Letzterer ist ein Projekt mit dem täglich 30.000 Pendler von der Autobahn auf die Schiene gelockt werden sollen. Und das auf der gleichen Strecke zwischen Duisburg und Hamm. RRX und Radschnellweg stehen in Konkurrenz zueinander, in Teilen sogar um die Nutzung der Trassen der Rheinischen Bahn.

Machbarkeitsstudien und Kosten kommen jetzt erst nach den Wahlen

Es spricht vieles dafür, die Kostenermittelung der Planungen abzuwarten. Einige Kilometer im Ballungsraum kosten auch mehrere Millionen Euro. Nur Teile des Konzepts zu realisieren könnte Sinn ergeben. Die Machbarkeitsstudie und weitere Unterlagen sollten im Frühjahr vorliegen. Dazu gehört auch ein Konzept zur Finanzierung. Die Städte an der Ruhr werden das nicht bezahlen können. Fördergelder des Landes oder der Europäischen Union werden mindestens benötigt. Unangenehme Themen vor den Kommunalwahlen und der Europawahl am 25.05.2014. Da wundert es nicht, dass die Studie jetzt erst im Sommer erscheinen sollen. Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) wird den Regionalverband Ruhr, der die Studien erstellen lässt, a, 23. besuchen. Am 23. Juni 2014.

Vielleicht zahlt die Europäische Union ja das Projekt aus EFRE-Mitteln. Wenn Radwege nicht mehr im Rahmen der Tourismusförderung gebaut werden können, dann noch mit dem Ziel Kohlendioxid einzusparen. Steuerzahlergelder bleiben es, egal wer über ihre Verwendung entscheidet.

Zurzeit öffentlich vorliegende Quellen

Zwischenbericht Machbarkeitsstudie Radschnellweg Ruhr (RS1) (2013)
Konzeptstudie Radschnellweg Ruhr (2012)
Präsentation des Bereichsleiters Planung des RVR, Martin Tönnes (Grüne)

Artikel zum Thema

Focus: „Radschnellweg Ruhr ab 2014 geplant : Jetzt kommt die erste Autobahn für Radfahrer“ (16.08.2013)
WA: „Dortmund gegen Radschnellweg durch das Ruhrgebiet“ (25.04.2012)
RN: „Hohe Kosten : Rad-Schnellweg soll in Dortmund 37 Millionen kosten
Ruhrbarone: „Radschnellweg Ruhr – brauchen wir ihn wirklich?“ (Arnold Voss, 22.03.2012)

Radschnellweg Ruhr: Abschnitte

vonnachEntf. jetztFahrzeit 15 km/hEntf. RS 1Fahrzeit 20 km/hDiff.
122,8 km493 min101,1 km (-17,7%)304 min38 %
Duisburg, RheinparkDuisburg, Abz. Universität4,9 km20 min4,3 km13 min34 %
Duisburg, Abz. UniversitätMülheim, Hbf10,3 km41 min6,5 km20 min53 %
Mülheim, HbfMühlheim, Abz. Grugaweg6,9 km28 min4,8 km14 min48 %
Mülheim, Abz. GrugawegEssen, Uni6,5 km26 min5,6 km17 min35 %
Essen, UniEssen, Bhf Kray6,3 km25 min5,2 km16 min38 %
Essen, Bhf KrayGelsenkirchen, Rheinelbe6,2 km25 min2,9 km9 min65 %
Gelsenkirchen, RheinelbeBochum, Hbf11,4 km46 min8,7 km26 min43 %
Bochum, HbfDortmund, TU17,5 km70 min15,0 km45 min36 %
Dortmund, TUDortmund,
S-Stadthaus
5,4 km
22 min5,3 km16 min27 %
Dortmund, S-StadthausUnna, S-Königsborn19,1 km76 min16,8 km50 min34 %
Unna, S-KönigsbornBergkamen, Landwegstraße10,9 km44 min10,0 km30 min32 %
Bergkamen, LandwehrstraßeHamm, Hbf17,4 km70 min16,0 km48 min31 %
Quelle: Planersocietät, Konzeptstudie Radschnellweg Ruhr, zitiert nach 'Zwischenbericht Machbarkeitsstudie Radschnellweg Ruhr', RVR-Drs. 12/0943
Achtung! Reisezeit aktuelle Strecke (ohne Rheinische Bahn) mit 15 km/h berechnet, für den Radschnellweg mit 20 km/h