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VRR exportiert Fahrpläne für Google und OpenData

Die Fahrpläne des gesamten VRR-Raums werden zukünftig für OpenData-Projekte und Google genutzt werden können. Seit längerem wird schon am Export der Daten gearbeitet. Die Verkehrsunternehmen tragen diesen zentral beim VRR zusammen. Die Schwierigkeiten scheinen nicht mehr bei Inkonsistenzen der Daten zu liegen, sondern bei einigen Besonderheiten.

Die General Transit Feed Specification (GTFS) bildet Haltestellen und Abfahrtzeiten ab. Mit neueren Produkten gibt es Probleme (vgl. VRR-Drs. Z/IX/2018/0403): Anrufsammeltaxis und Rufbusse. on demand-Angebote passen offenbar nicht in ein Muster starrer Fahrpläne. Das ist gerade ihre Besonderheit. Der VRR arbeitet zusammen mit anderen Verkehrsverbünden an Lösungen.
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Kennzahlen: Apps im VRR-Verbund

Seit April 2017 verfügen die Verkehrsunternehmen des VRR über eine gemeinsame App zur Navigation durch den öffentlichen Nahverkehr und Kauf digitaler Fahrscheine. Die 25 Unternehmen haben diese sogenannte Verbund-App marginal angepasst oder setzen am Ende am gleichen System eines Ticketshops an. Der Start war holprig. Aber inzwischen wachsen die Nutzerzahlen kontinuierlich.

Im jüngsten Bericht schreibt die VRR-Verwaltung:

Die Nutzer empfinden die neue Oberfläche als modern und gelungen, sehen allerdings je nach Nutzungsweise der App noch Optimierungspotenziale. Häufig wird die Performance, also die Geschwindigkeit der App beim Start und während der Nutzung, bemängelt.

Zwischenzeitlich wurden zwei Updates vorgenommen, die Verbesserungen brachten. Ein zwischenzeitlicher Rückgang der Nutzer konnte durch das weitere Wachstum wieder aufgeholt werden.
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RE 11 zu spät, zu kurz oder ganz ausgefallen

3 bis 4,5 Minuten durchschnittlicher Verspätung, 14 % der Züge mit weniger (nur 1) Wagen und 4 % ganz ausgefallene Züge… Die Misere der Deutschen Bahn in Ruhr.

Jetzt ist es amtlich! Der RegionalExpress 11 (RE 11) zwischen Duisburg und Hamm, manchmal auch bis Kassel-Wilhelmshöhe hat arge Probleme. Häufig kommt der RE11 zu spät, er verfügt nicht über alle Wagen oder fällt ganz aus. Im jüngst veröffentlichten „Qualitätsbericht SPNV 2017“ des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) heißt es:

Häufig fuhren die Züge der Linien RE 6 und RE 11 allerdings nicht mit den vertraglich vorgeschriebenen Sitzplatzkapazitäten, weil Fahrzeuge fehlten.
[…]
Der RE 11 ist im Vergleich zum Vorjahr doppelt so spät: Im Schnitt sind es nun über dreieinhalb Minuten.
[…]
Beim RE 11 ist die Lage hingegen grundlegend anders. Hier fehlt bei einer Abweichung in der Zugbildung in der Regel gleich die Hälfte der Sitzplätze, weil der Zug dann nur mit einem ET 425 unterwegs ist, obwohl der VRR eine Doppeltraktion bestellt hat.

Bei anderen Linien, zum Beispiel RE 6, sieht’s nicht besser aus


An dieser Stelle mache ich kenntlich, dass der VRR für das Jahr 2017 unterschiedliche Zahlen zu Verspätungen veröffentlicht hat. Die zur Pressemitteilung am 28.02.2018 veröffentlichten Verspätungszahlen weichen von denen im Qualitätsbericht, der am 08.03.2018 schriftlich vorgelegt wurde ab. Beim RE 11 sind 4,75 Minuten durchschnittliche Verspätung gegenüber knapp unter 3 Minuten.

1.000 neue Fahrradboxen im RRX-Gebiet

„1.000 Fahrradboxen mit elektronischen Schließsystemen und einem Anteil, der online spontan gebucht werden kann, sollen im Gebiet des VRR entstehen. 186 davon allein in Bochum, da es hier viele geeignete Standorte gibt“, berichtet Dirk Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion über Beratungen der letzten Tage in Bochum und Essen. Beschlossen wurde dort ein Förderantrag mit dem Titel VRRadboxen.

Fahrradboxen am S-Bahnhof Wattenscheid-Höntrop werden ausgetauscht

„Bochum verfügt derzeit über bescheidene 32 Boxen. Leider sind sie in einem erbärmlichen Zustand. Die Boxen am S-Bahnhof Höntrop sind total schmutzig, sie werden ersetzt. Die neuen Boxen erhalten ein elektronisches Schließsystem, so dass das Problem verloren gegangener Schlüssel der Vergangenheit angehört“, so Dirk Schmidt weiter.

Auch freut den CDU-Politiker, dass gerade Städte entlang des RRX-Korridors sich beteiligen. Damit bauen sich die Haltepunkte und Bahnhöfe aus, über die zukünftig der Rhein-Ruhr-Express fahren wird.

Parkboxen können spontan per App gebucht werden

Besonders wichtig ist dem CDU-Verkehrspolitiker, dass ein Anteil von 20 % aller Boxen zukünftig über eine VRR-weite App spontan buchbar sein soll. Die „multimodale Knotenpunkte“ werden so attraktiver, da bei einer spontanen Tourenplanung eine Box am angeradelten Bahnhof bei Verfügbarkeit gebucht werden kann.

„Flexibel buchbare Fahrradboxen sind besonders für Radfahrer teurer Räder oder Pedelecs interessant. Die Fahrräder werden elektrisch, das Mieten von Fahrradboxen wird digital“, so Dirk Schmidt abschließend.

DB Reisezentrum Bochum bietet den schlechtesten Service im VRR-Gebiet

„Die Deutsche Bahn bietet im Reisezentrum am Bochumer Hauptbahnhof den schlechtesten Service im gesamten Gebiet des Verkehrsverbunds. Und das trotz Zusagen vor einem Jahr, das Verbesserungen erfolgen würden“, stellt Ratsmitglied Dirk Schmidt (CDU) enttäuscht anlässlich der Vorlage des Qualitätsbericht 2015 des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr fest. Hatte das DB-Reisezentrum im Vorjahr auf einem schlechten Rang 29 gelegen, so ist es inzwischen auf den letzten Platz abgerutscht. „Das mit dem Aufrufsystem hat nicht funktioniert, die durchschnittliche Wartzeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10 Minuten verlängert!“ ergänzt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion.
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VRR will Ticket für Kurzstrecken online und offline anbieten

Das HandyTicket ist ’ne feine Sache. Besonders günstig ist das Lösen von 10er-Tickets. Sie werden einmal bezahlt und dann abgefahren. Praktisch, aber leider war das bisher nicht für die Kurzstrecke möglich. Das soll sich zum Juni 2016 ändern. Nicht nur soll es im VRR das HandyTicket auch für Kurzstrecken geben, sondern auch als 10er-Ticket für 13,60 €. Ideal für Ab-und-zu-Fahrer.

„Für die Kurzstrecke strebt der Verkehrsverbund Rhein Ruhr – VRR – einige benutzerfreundliche Neuerungen an“, berichtet CDU-Ratsmitglied Dirk Schmidt von der Sitzung des VRR-Ausschusses für Tarif und Marketing am Donnerstagvormittag im Essener Rathaus. „Zum einen sollen die Kurzstrecken-Tickets ab Juni auch online gekauft werden könne, was zum Beispiel als HandyTicket bisher nicht möglich war. Zum anderen wird es neben einem Einzelticket und einem 4er-Ticket auch ein 10-er Ticket zum Preis von 13,60 € geben. Das neue 10er-Ticket wird online und offline nur online verfügbar sein“, berichtet der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion.

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Grafitti-Problem an Bochumer Bahnhöfen gestiegen

„Ein Jahr ist verstrichen und das Graffiti-Problem an den Bahnhöfen und Haltepunkten in Bochum ist noch größer geworden“, teilt CDU-Ratsmitglied Dirk Schmidt zu aktuellen Beratungen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) mit. „Zwar kam es durch DB Netze zu einer Verbesserung am Bahnsteig Bochum-Riemke, aber nicht im Umfeld. Sogar für den Bochumer Hauptbahnhof und den Bahnhof Wattenscheid wird jetzt im Stationsbericht auf ein Graffiti-Problem verwiesen. Das beeinträchtigt die Qualität des Nahverkehrs für die Nutzer“, stellt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion fest.

Im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur sowie in mehreren Bezirksvertretungen hat die CDU Maßnahmen gegen Graffiti auf Flächen der Stadt Bochum gefordert. Dirk Schmidt: „Leider haben SPD und Grüne unsere Anträge abgelehnt. Angekündigte Projekte sind bisher nicht realisiert, im Haushalt ist kein Geld vorgesehen. Dabei bietet der VRR ein Förderprogramm zur Reinigung kommunaler Flächen an.“
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Ab 2016 sind Fahrplan-Daten des VRR auf Google verfügbar

„Auf Google sollen auch in Deutschland zukünftig alle Fahrplandaten verfügbar sein. Dann kann nicht nur auf Google Maps nach den Fahrzeiten von Haltestellen geschaut werden, sondern auch ein Fahrstrecke von A nach B mit allen eingespeisten Verkehrsträgern – und das sind dann nicht nur Bus oder Bahn, sondern auch Fernbusse und Taxis – halt all jene, deren Dienste Google bekannt sind. Allerdings müssen die Fahrplandaten des ÖPNV Google und anderen Anbietern dafür aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Damit hat sich jetzt der Mobilitätsausschuss der Stadt Bochum beschäftigt“, erläutert Ratsmitglied Dirk Schmidt im Nachgang zu den Beratungen in der letzten Woche.

Zugestimmt haben alle Parteien einem Antrag der Piraten, der die BoGeStra zur Kooperation auffordert. Allerdings wurden die Piraten von Vertretern der CDU und der SPD auch darauf hingewiesen, dass die Vorarbeiten beim VRR hierzu längst laufen. „Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat mittlerweile mit Google einen Vertrag geschlossen über die Bereitstellung der Fahrplandaten. Derzeit arbeitet der VRR mit den einzelnen Verkehrsunternehmen an juristischen und technischen Lösungen. Der Nutzen der Zusammenarbeit liegt dabei bei allen Partnern. Da Google nur qualitativ hochwertige, widerspruchsfreie Datensätze akzeptiert und auch Fehler in den Daten analysiert, haben einige Unternehmen Fehler in den eigenen Fahrplandaten bereinigen können. Programmiert werden muss noch eine Schnittstelle, die die Daten des VRR automatisch in das von Google verwendete Datenformat umwandelt und übermittelt. In Sinne von open data stehen die Daten auch anderen zur Verfügung“, berichtet Dirk Schmidt aus Hintergrundgesprächen beim VRR. Die Daten einiger Unternehmen könnten noch in diesem Jahr auf Google zur Verfügung stehen, das komplette VRR-Gebiet jedoch erst im Frühjahr oder Sommer 2016.
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S-Bahn: Bochum profitiert am meisten vom 15-Minuten-Takt

Es wird noch vier Jahren dauern, aber dann kommt eine der größten Veränderungen seit den 1970er Jahren auf den Nahverkehr im Ruhrgebiet zu. Die zentrale S-Bahn-Linie S1 von Dortmund über Bochum und Essen nach Duisburg wird in den Hauptverkehrszeiten mit 4 statt bisher 3 Zügen je Stunde bedient.

„Die Bochumer Bürger werden am meisten von der Taktverdichtung profitieren. Das liegt an der Mittellage zwischen Essen und Dortmund. Die S1 wird hier ab 2019 zu den Stoßzeiten alle 15 Minuten fahren. Dadurch sollen die vollen Zügen entlastet werden. Ich verbinde damit die Hoffnung auf mehr Komfort für die Fahrgäste“, erklärt Ratsmitglied Dirk Schmidt (CDU). Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion verweist darauf, dass die Taktung dann auch dem zukünftigen Rhein-Ruhr-Express entpricht.

„Natürlich gibt es auch Verlierer bei einer solch großen Veränderung“, erläutert der Wattenscheider. „Liebgewonnene Fahrplangewohnheiten müssen verändert werden. Auch wird es Anpassungsbedarf bei den Verkehrsunternehmen geben. Allerdings erhalten diese einen Zuschuss, für den der VRR als Aufraggeber des S-Bahn-Vekehrs eine verstärktes Angebot zu den Bahnhöfen erwartet. Auch geht die Hälfte der erwarteten Mehreinnahmen von insgesamt 6 Mio. € an die Verkehrsunternhemen“, so Dirk Schmidt weiter.

Die Taktverdichtung auf der S-Bahn-Linie S1 ist ein Teil eines Pakets. Dazu gehört auch die Reaktivierung der Hertener Bahn, die von Recklinghausen über Essen nach Wuppertal verkehren soll.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr ist einer der Träger der VRR Anstalt Öffentlichen Rechts und als Zweckverband der Kreise und kreisfreien Städte Aufgabenträger für den Nahverkehr. Er ist eine Tarifgemeinschaft und regelt den überörtlichen Schienenverkehr, so die S-Bahnen. In seinen Gremien sitzen Vertreter aller Kreistag und der Räte der kreisfreien Städte.

Graffiti und Müll – Bahnhof Bochum-Hamme braucht Pflege

Von der Dorstener Straße aus ist der Bahnhof Bochum-Hamme fast unscheinbar. Hier befindet sich einer der beiden Zugänge zu dem einen Bahnsteig, an dem der Zug zwischen Bochum und Herne hält. Es ist keine schöne Ecke hier in Hamme. Das Brückenlager der Unterführung und die Schallschutzwände am Gleis sind mit Graffiti beschmiert. Grünflächen im Zugangsbereich müssten von Müll befreit werden und die ungenutzten Fahrradständer wären auch mal zu säubern. Ein Anstrich täte der Umhausung für die Fahrräder gut. Offenbar wurde sich lange nicht mehr um den Zugangsbereich gekümmert. Das Wartehäuschen auf dem Bahnsteig wurde jedoch von Graffiti befreit.

Gerade die Stadtverwaltung ist gefordert, die Umgebung der Zugänge, der Brückenlager und Stellplätze zu säubern.
Der Zustand der Bochum S-Bahn-Haltepunkte belegt erhebliche Versäumnisse seitens der Stadtverwaltung. Geld für die Graffiti-Beseitigung wurde nicht mehr in die Hand genommen. Allerdings könnte auch die Deutsche Bahn hier und da tätig werden. Im Konzern sind die Zuständigkeiten geteilt. Während DB Station&Service sich zum Beispiel ums Wartehäuschen kümmert, sieht es bei den Schallschutzwänden in der Umgebung schlimm aus.

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VRR-Förderprogramm für saubere Bahnhöfe

Viele Bahnhöfe im VRR-Gebiet leiden unter Graffiti. Zu diesem Schluss führt der aktuelle Stationsbericht des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). Betroffen sind weniger die von der DB Station&Service betreuten Bahnsteige, sondern auch Zugänge mit Flächen in kommunaler und privater Verantwortung. Viel Städten fehlt schlicht das Geld, um dreckige Flächen und beschmierte Wände wieder herzurichten. Mit einem Förderprogramm will der VRR nun helfen. Ein entsprechender Antrag wurde vom VRR-Ausschuss für Verkehr und Planung am Donnerstag (12.03.2015) in Essen einstimmig beschlossen.

Die Beratungen des Stationsbericht führten zu weiteren Aspekten der Sicherheit und von Anlagen, die zu prüfen seien. Die in den VRR entsandten Kommunalpolitikern zeigten sich besorgt über Bestrebungen innerhalb des Konzerns der Deutschen Bahn, Lautsprecheranlagen an Bahnsteigen abzubauen.

Besonders befassten sich die Politiker mit den geteilten Zuständigkeiten für den Zustand von Bahnhöfen. Ein Bahnhof besteht regelmäßig aus Gebäuden und Flächen verschiedener Eigentümer. Insbesondere jetzt als aufgrund von Graffiti in schlechtem Zustand befindlich bewertete Flächen der Zugangsbereiche sind dabei regelmäßig in Besitz Kommunen. Denen fehlt es oft an den nötigen Finanzmitteln. Teilweise sind abver auch die Zuständigkeiten in der Verteilung zwischen Bahn, Kommune und privaten Dritten nicht klar. Hier will der VRR nun ein Förderprogramm auflegen.
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Hohe Servicedefizite am Bochumer Hauptbahnhof

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat vergangene Woche den jährlich erscheinenden Qualitätsbericht zum Schienenverkehr vorgelegt. Der VRR vegleicht darin die Entwicklung der Qualität der von Eisenbahnverkehrsunternehmen erbrachten Leistungen, zum Beispiel von Deutsche Bahn Regio und Abellio. Kundenbefragungen und Testkäufer bewerten auch Wartezeiten und Fachkompetenz in den 32 DB-Vertriebsstellen. Der Hauptbahnhof in Bochum hat sich dabei von Platz 12 auf Platz 29 verschlechtert. Nur 68 % der erfolgten Beratungsgespräche lieferten hier beim Test im Herbst 2014 korrekte Antworten.

„Grob betrachtet erhalten die Bochumer Bürger nur unterdurchschnittliche Leistungen von der Deutschen Bahn“, fast Dirk Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion Bochum, die auf Bochum bezogenen Ergebnisse zusammen. „Allein für den Service auf der RB 40 von Essen nach Hagen wurde ein überdurchshnittlicher Service festgestellt. Diese Linie wird von Abellio betrieben.“ Hingegen hielten an Bochum Hbf mit RE 1, RE 11 und S 1 gerade Linien, die zum Beispiel mit Sauberkeit Funktionalität der Toiletten und Punktlichkeit Probleme hätten.

„Der Bochumer Hauptbahnhof wird vom VRR zur Kategorie A mit großen und bedeutsamen Bahnhöfen gezählt. Die ermittelten Werte zeigen hierfür nicht angemessenen Rückgang der Servicequalität. Alarmierend ist, dass fast ein Drittel aller Antworten in Beratungsgesprächen vom VRR als falsch bewertete wurden. Hier ist die Deutsche Bahn gefordert schnellstens etwas zu tun. Das Vorbild sollte Hagen sein. Hier waren alles Beratungsgespräche zu 100% richtig.“

Abschließend verweist Dirk Schmidt aber noch auf etwas Positives. Laut kürzlich veröffentlichtem Stationsbericht hat der Hauptbahnhof in Bochum kein Graffiti-Problem.
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