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Verkaufsoffener Sonntag zu WAT 601 gefordert

Zu dem im letzten Jahr aus der Taufe gehobenen Fest „WAT 600“ aus Anlass des 600-jährigen Jubiläums der Verleihung der Rechte an der Freiheit Wattenscheid soll auch in diesem Jahr ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden. Mit einem Ergänzungsantrag greift die CDU-Fraktion die Idee der Bezirksvertretung sowie der Werbegemeinschaft Wattenscheid auf, das Fest in diesem Jahr neu aufzulegen und mit einem verkaufsoffenen Sonntag zu unterstützen.

CDU-Ratsmitglied Dirk Schmidt: „Die enorme Beteiligung der Bevölkerung und der Wattenscheider Vereine hat dazu geführt, dass das an sich als einmalige Veranstaltung geplante Fest nun jährlich fortgeführt werden soll. Damit wollen wir die ehren-amtlich tätigen Organisatoren unterstützen und deutlich machen, dass ein verkaufsoffener Sonntag am 3. Juni 2018 eine gute Ergänzung des Veranstaltungsformates ist.“

Im Vorgriff auf das von der Landesregierung angekündigte „Entfesselungspaket I“ will die CDU-Fraktion mit dem Antrag deutlich machen, dass sie sich auch einen verkaufsoffenen Sonntag im Rahmen des traditionellen 630. Bochumer Maiabendfestes wünscht. Durch die Änderung des Ladenöffnungsgesetzes soll der bisherige Anlaufbezug entfallen und die Sachgründe so gefasst werden, dass Märkte und Feste eben einen solchen Sachgrund darstellen.
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Höntrop: SPD lehnt selbst Planungskosten für neues Bad ab

Noch nicht einmal das Geld für die Planung eines neuen Hallenbads in Höntrop will die SPD bereitstellen. Das stellte sich bei den Beratungen des Haushalt 2018 und 2019 heraus. Ein Angebot seitens der CDU dazu schlugen die Sozialdemokraten aus. Im Vorfeld der Sitzung des Sportausschusses am Freitag (22.09.2017) hatte die CDU angeregt, etwas Gemeinsames zu machen. Die CDU-Fraktion hat im Sportausschuss dann für Planungsarbeiten und einen Bau Geld beantragt. Für den Bau bis zu 24 Millionen Euro.

Ohne Geld wird das Bad in Höntrop absehbar nicht wieder öffnen

Das vom sportpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Hans Henneke, unterbreitete Gesprächsangebot für einen gemeinsamen Antrag wurde ausgeschlagen. Der von der CDU im Alleingang gestellte Antrag bekam keine Mehrheit. SPD und Grüne votierten dagegen. Eigene Anträge, zum Beispiel überhaupt für die Planungen irgendeines Bades, hat Rot-Grün nicht vorgelegt. Zusagen, ein neues Bad bzw. das Bad in Höntrop wieder bis 2021 in Betrieb zu nehmen, sind so nicht haltbar.

Natürlich sind die derzeit von der Verwaltung veranschlagten Bruttokosten – 24 Mio. € – immens. Zu klären ist, wie groß ein Ersatzbau zu sein hat. Auch welche Fördermittel zur Verfügung stehen. Aber das erfordert alles Planung.

Dauerhafte Schließung droht

Dazu Hans Henneke in einer Pressemitteilung der CDU-Ratsfraktion: „Wir hoffen, durch einzelne Förderprogramme einen Teil der Belastung für die Stadt reduzieren zu können. Wenn nicht bei diesen Etatberatungen Geld in den Haushalt eingestellt wird, kann vor 2020 noch nicht einmal mit Planungen begonnen werden. Das könnte für ein Wattenscheider Hallenbad das dauerhafte Aus bedeuten!“

Bemerkenswert ist, dass all die Verlautbarungen seitens der SPD im Frühjahr diesen Jahres keinen Wert mehr besitzen. Aber das stört die Genossen offensichtlich selber gar nicht mehr.

Grüne machen sich weiter für Bad in der Südfeldmark stark

  • Die Grüne Ratsfraktion in Bochum fordert in ihrer Freitag veröffentlichten Halbzeitbilanz den Bau eines Hallenbads in Höntrop.
  • Grüne Kommunalpolitiker setzten sich am Freitagnachmittag für einen Neubau in der Südfeldmark in Wattenscheid ein.
  • Zuvor hatten Wattenscheider Grüne die SPD für ein Nein im Rat am 13. Juli 2017 – zum Neubau eines Bads in Höntrop und einen Prüfauftrag für die Südfeldmark verantwortlich gemacht.
  • „Die Grünen haben immer noch keine klare Position bezogen für ein neues Hallenfreibad am Standort in Höntrop. Hatten sie sich in den Sommerferien noch mit der SPD um die Schuld für die Ablehnung eines Antrags für den Neubau im Stadtrat gestritten, treiben die Grünen jetzt am gleichen Tag sich widersprechende Positionen voran“, berichtet Dirk Schmidt, Ratsmitglied und Vorsitzender der CDU Wattenscheid. Er hatte am Freitagnachmittag an einer Sitzung des Sportausschusses teilgenommen, der im Restaurant Fuchs bei der Tennisgemeinschaft Bochum 1949 e.V (Ostfeldmark 11) tagte.

    Am selben Tag hat die Grüne-Ratsfraktion zuvor ihre Halbszeitbilanz veröffentlicht. Dort heißt es:

    „Das Hallenfreibad Höntrop wollen wir gemeinsam mit der SPD erhalten. Das notwendige Geld muss dafür vom Rat bereitgestellt werden, damit dieser Baustein kommunaler Grundversorgung erhalten werden kann, und um den Schwimmunterricht nicht zu gefährden.“ (Seite 54)

    Dazu Dirk Schmidt: „Keine 5 Stunden später gilt das schon nicht mehr. Im Sportausschuss griffen das Grüne Ratsmitglied Züleyha Demir und der langjährige Fraktionsvorsitzende Wolfgang Cordes den Sportdezernenten an. Er habe die Gewinnung von Fördergeldern für ein neues Hallenbad in der Südfeldmark – am Standort des Freibads – nicht vorangetrieben. Chancen seien vertan worden.“ Stadtrat Townsend legte darauf hin die Gründe dar, weshalb diese Entscheidung in den Sommerferien mit Beteiligung des Ältestenrates so gefallen sei.

    Grüner Schlingerkurs

    „Die CDU hat sich in der Ratssitzung im Juli klar zum Standort Höntrop bekannt. Wenn dann aber der Rat gegen unsere Stimmen entschieden hat, ergebnisoffen beide Standorte in Wattenscheid zu prüfen, dann passt es nicht ins Bild, umgehend für einen Standort einen Förderantrag zu stellen. Und es passt nicht dazu, sich in der Öffentlichkeit anders zu positionieren als in den Gremien im Rat, so auch im Sportausschuss. Die Grünen sollen mal endlich ihre Position klären“, so Dirk Schmidt abschließend.

Turm von Zeche Holland soll im Herbst 2017 saniert werden – Und dann?

  • Im Herbst sollen die Arbeiten zur Sanierung des verbliebenen Fördergerüsts auf Zeche Holland in Wattenscheid endlich losgehen.
  • Die Sanierungsarbeiten nur für den Turm sollen 2,2 Mio. €. Davon sind 430.000 € von der Stadt Bochum der Wirtschaftsföderungsgesellschaft aufzubringen.
  • Die übrigen knapp 1,7 Mio € kommen aus der Städtebauförderung des Bundes und des Landes.
  • Unklar ist weiterhin, welche Nutzung das Gelände unter dem Turm erhalten soll.

Einsam ragt das Fördergerüst von Zeche Holland in den Wattenscheider Himmel bei Blick gen Westen. Und auf dem Zechengelände ist es rund um den Turm hinter den verbliebenen Gebäeuden, die einst den Ursprung der großen Anlange mit mehreren Türmen bildeten. Denn unklar ist weiterhin, was eigentlich mit dem Turm und dem Gelände direkt unter im geschehen soll.

Aufschwung nimmmt die Aufmerksamkeit in diesen Tag in Wattenscheid, da die Nachricht von der Stadtverwaltung kommt, es solle endlich losgehen. Losgehen, das heißt, der Turm soll saniert werden. Die Folgen schlechter Stahlqualität und von Korrosion, auf Deutsch: Rost, sollen beseitigt werden. Dann ist der Turm standfest. Bis dahin wird einige Monate gearbeitet werden müssen.

Nachfolgenutzung für Gelände unterm Turm von Zeche Holland fehlt

2,2 Mio. € werden Sicherungsmaßnahmen und Schönheitsoperation kösten. Alles samt Steuergelder, die das Wattenscheider Wahrzeichen erhalten. Das darf aber nicht darüber hinwegtäsuchen, dass das Geld erst dann gut investiert ist, wenn auch klar ist, wie die Nutzung des Geländes aussieht:

  • Eine öffentliche Nutzung, die Folgekosten für den Unterhalt verursacht? Gerade mit derartigen kosumtiven Gelderverbräcuhen hat der Haushalt der Stadt Bochu zu kämpfen?
  • Ein Nutzung als Gewerbflächen? Das war schon mal angedacht mit dem Betriebsgebäude, dass den unteren Teil des Fördergerüst umhüllt. Die damalige Konezption ist gescheitert.
  • Nutzung als Wohnareal? Wohnen unterm Turm?

Und damit ist das eine bescheidene Nachricht: Ja, der Turm wird bleiben. Aber es weiterhin nicht klar, was passieren soll. Investoren und Konzepte sind rar.

Hoffentlich muss das Hoffen auf einen Beginn der Zukunft des Turms nicht ein weiteres Mal verschoben werden.

Mehr zum Turm von Zeche Holland …

WAZ Wattenscheid, 25.7.2017: Hollandturm-Sanierung ab Herbst geplant

Anstehender Bericht auf Sat1 NRW

Programm für WAT600 … läuft

Programmheft als PDF-Dokument zum Download

Der Start der 600-Jahr-Feier der Freiheit Wattenscheid ist am 28. Juni 2017 gut angelaufen. Zwar hatte es beim Ökumenischen Gottesdienst auf dem Alten Markt noch geregnet, aber dann klarte es mehr und mehr auf. Nach dem Eröffnungskonzert, Interviews mit Wattenscheider „Köpfen“ und dem Grußwort des (auch Wattenscheider) Oberbürgermeisters ging’s dann los. Eine tolle Las Vegas-Show verspricht viel für die nächsten Tage.

Und das Fest war trotz nachmittäglichen Regens bestens besucht. Der Alte Markt war voll. Zum Wochenende wird sich das noch steigern, wenn die bereits aufgestellten Pavillionzelte mit Kulturschaffenden, Vereinen und am verkaufsoffenen Sonntag bespielt werden.

Es lohn sich, dieses Wochenende nach Wattenscheid zu kommen. Mehr denn je!

Programmheft für die 600-Jahr-Feier
Programmheft für die 600-Jahr-Feier

ANTIFA – Graffiti schmierende Religionsgemeinschaft ohne Relevanz

Von dem, was sich ANTIFA nennt, halte ich wenig. Nicht dass mir der Ansatz einer politischen Bekämpfung von faschistischer Politik nicht gefiele. Der hatte auch historisch seine Berechtigung. Allerdings hat die wahrgenommene Arbeit der ANTIFA heute nichts mehr damit zu tun. Sie gleicht einer Glaubensgemeinschaft. Eine Auseinandersetzung mit faschistischen Positionen und mit Personen außerhalb der eigenen antifaschistischen “Sektengruppe” ist oft nicht zu erkennen. Was zu sehen ist, sind gesprayte Schmierereien wie im Bild hier.

Standardwerke: ACAB und Anarcho-A

Zu den Standardwerken sogenannter antifaschistischer Graffiti gehört nicht nur das Anarcho-A – ein A in einem runden Kreis, sondern auch ACAB. Das steht für “all cops are bastards” oder deutsch: Alle Bullen sind Bastarde. Damit sind natürlich Polizisten, also Vertreter unseres Staates gemeint.
Und das ist dann meiner Wahrnehmung nach oft das einzige, was ich bei diesen “Antifaschisten” sehe: eine Ablehnung nicht des Faschismus, sondern des Staates. Dadurch sind sie selber ein Problem. Als Sekte sind so von sich überzeugt, dass sie für sich alles dürfen, auch Graffiti schmieren.

Dokumentierte Belanglosigkeit der ANTIFA

Jetzt haben Sie die Vorhalle im Wattenscheider Bahnhof für eine Demo beschmiert. Es wird zu einer Demonstration am 31. April in Bochum aufgerufen. Den Tag kann ich in meinem Kalender nicht finden. Er liegt irgendwo zwischen heute und morgen. Aber das Graffiti wird mich – und sicher viele andere – über den Tag hinaus ärgern. Tröstet Euch, es sagt auch etwas über den Geisteszustand dieser ANTIFA. Und dieser erklärt, die gesellschaftliche Belanglosigkeit.


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Spendet mir jemand Farbe für das Überstreichen von einigen ACAB-Graffiti? Da könnte ich mir schon vorstellen, einen Tag oder mehr auf Pinsel-Arbeit zu verwenden. Es verschandelt ja nur noch unsere Städte, was da sinnlos überall hingeschmiert wird.

Wände, Garagentore etc. sind herzlich willkommen.

#1 von 150: Was passiert genau am Bahnhof Wattenscheid?

Der Bahnhof Wattenscheid ist einer von 150. „#1von 150“ ist eine Kampagne der Deutschen Bahn und der Verkehrsverbünde in Nordrhein-Westfalen. Sie informieren über Maßnahmen der Sanierung und Modernisierung von Bahnhöfen. Sowohl Verkehrsverbünde, als auch der Bahn-Konzern geben Geld hierfür. Teilweise stammt das Geld auch aus dem Bundeshaushalt. Die Seite soll für Bürger sichtbar machen, was bereits passiert ist und was in Kürze noch passieren soll.

In Bochum sind die Bahnhöfe in Dahlhausen und in Wattenscheid enthalten. Am Bahnhof in Dahlhausen ist bereits viel passiert. In Wattenscheid stehen die Arbeiten noch aus. Diese waren auch nicht zeitgleich mit den Maßnahmen in Dahlhausen beschlossen worden, sondern sind nachgerückt. Der Bahnhof wurde später in das Programm namens MOF3 aufgenommen. MOF steht für Modernisierungsoffensive. Das laufenden Programm ist das dritte Programm dieser Art.

Barrierefrei werden heißt Aufzug einbauen

Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:

  • Verlängerung Bahnsteig
  • Wetterschutz
  • Beleuchtung
  • Beschallung
  • Neubau Bahnsteig
  • Aufzug

Der Einbau eines neuen Aufzugs wird zum Beispiel vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gefördert. Damit soll der Bahnhof barrierefrei werden. Um allerdings ohne Stufen zum Bahnsteig zu kommen, müssen noch ein paar Rampen erstellt werden. Im Eingangsbereich des Bahnhofsgebäude sind Stufen vorhanden.

Die Maßnahmen machen den Bahnhof Wattenscheid fit für den Rhein-Ruhr-Express (RRX), der hier halten wird.

Arbeiten am Bahnsteig, nicht am Bahnhofsgebäude

Ein Irrtum besteht meist. Die Maßnahmen betreffen nur den Bahnsteig. Das Bahnhofsgebäude ist nur indirekt betroffen. Der Aufzug wird im Tunnel zu den Bahnsteigen gebaut werden, der vom Bahnhofsgebäude nach hinten heraus führt. Notwendige Rampen werden vor dem Bahnhofsgebäude entstehen. Auch am Bahnhofsgebäude und im Bahnhofsumfeld muss es Verbesserungen geben. Folglich werden die Bürgerinnen und Bürger dennoch nicht zufrieden sein, wenn die Arbeiten an den Gleisen erfolgt sind. Zurecht.

Und was ist mit dem Gebäude? Es soll ein Problem mit Feuchtigkeit geben. Folglich ist das Mauerwerk marode. Die Bahnhofskneipe Charivari wurde freigezogen, angeblich um den Bahnhof besser verkaufen zu können. Die Stadtverwaltung hat abgelehnt, den Bahnhof zu kaufen. Den politischen Gremien wurde die Entscheidung jedoch nicht vorgelegt.

Kein Käufer in Sicht?

Ich kannte nur einen weiteren potentiellen Käufer, von dem auch die Bahn ausging. Allerdings wollte bzw. konnte der gar nicht. Im Gegensatz zum Wattenscheider SPD-Vorsitzenden Serdar Yüksel MdL vor einem Jahr (vgl. WAZ 13.01.2015) sehe ich die vielen Interessenten nicht, die am Bahnhofsgebäude interessiert sind. Ich vermute, dass der Kaufpreis zu hoch angesetzt ist.
Bleibt dann am Ende doch nur die Stadt als Käufer?

2017 passiert am Bahnhof erst einmal nichts. Auch nach den inzwischen für 2018 vorgesehenen Maßnahmen wird weiterhin Handlungsbedarf am Bahnhofsgebäude und im Umfeld bestehen. Ab 2019 soll dann nichtsdestotrotz der RRX am Bahnhof Wattenscheid halten. Vielleicht bietet sich hierdurch eine weitere Chance.

Endspurt: 5.584 € fehlen noch für Wolfgang Wendlands Internet-Imbiss

Kassierer-Sänger Wolfgang Wendland sammelt derzeit Geld für seinen satirischen Internet-Imbiss. Per Crowdfunding hat er die Hälfte des Projektbudgets inzwischen zusammen. Zur Realisierung müssen in der Endphase noch Zusagen in Höhe von weiteren 5.000 € zusammenkommen. „127 Spender für meinen Imbiss sind sehr erfreulich“, resümiert der Alt-Punk. „Aber das Geld
Bekommen wir ja nur, wenn die Gesamtsumme erreicht ist“, stellt der Wattenscheider fest. Schwierig sei zu vermitteln, dass der professionelle Schnitt seiner Show Geld kostet. Geld, das im Gegensatz zu einer Kücheneinrichtung nicht zu sehen sei.

Prominente Unterstützung aus der Punk-Szene

Prominente Hilfe hat der liebevoll „Wölfi“ genannte Sänger inzwischen erhalten. Aus der Punk-Szene kamen die Band „Die Dorks“ und mit Alex „Slime“ Schwers der Veranstalter des Festivals ‚Punk im Pott‚. Auf YouTube gibt es online einen improvisierten Vorgeschmack wie seine Internetsendung aussehen könnte.

Das Konzept der Show sieht vor, dass ein Gast zusammen mit Wolfgang Wendland für einen Prominenten kocht. „Die Bekochten sollen aus allen möglichen Bereichen kommen, aber auch die Gäste. Da kann mal ein Musiker für einen Politiker kochen, oder ein Fußballspieler für einen TV-Moderator. Über die Zustellung des Rezeptes werde ich mich am Ende selber kümmern“, erläutert Wolfgang Wendland seine Show.

Internet-Imbiss: Crowdfunding auf startnext.de

Die Gesamtsumme von 9.999 € will Wolfgang Wendland bis zum 15. Januar zusammenbekommen. Spenden beginnen bei einem Euro. Auf der Crowdfunding-Seite startnext.de bietet der Künstler auch attraktive Dankeschöns an. Neben der obligatorischen Kaffeetasse kann ein Singsang-Telegramm bestellt werden. Wolfgang Wendland singt dann zu Wunsch des Spenders oder eine Auserwählten ein Ständchen. Ebenfalls kann ein eigener Besuch im Internetimbiss gebucht werden – mit Selfie-Garantie.

Multitalent Wendland

Wolfgang „Wölfi“ Wendland, Jahrgang 1962, ist ein deutscher Musiker, Filmemacher, Schauspieler, Politiker und Satiriker aus Wattenscheid. Der Sänger der Punkband „Die Kassierer“ reichte zuletzt einen nicht akzeptierten Song zum deutschen Wettbewerb des „European Song Contest“ an. Im Theater Dortmund ist mit den Kassierern in der Punk-Operette „Häuptling Abendwind“ zu sehen.

Politisch kandidierte der aus Lünen stammende ehemalige Kanzlerkandidat einer Pogo-Partei zuletzt als Oberbürgermeister. Einige Jahre war er selber Kommunalpolitiker in Wattenscheid: als Unabhängiger gewählt über die Liste der Linkspartei. Zu Silvester wurde er jüngst Mitglied der Partei „Die Partei“, die vom ehemaligen Chefredakteur des Satire-Magazins Titanic Martin Sonneborn inszeniert wird.

Berichte

Ruhrbarone.de: Wolfgang Wendland startet Internet-Imbiss (16.11.2016)

WAZ Wattenscheid: „Wölfi“ haut „Berühmtheiten“ in die Pfanne (Timo Gilke, 26.11.2016)

Lokalkompass.de: Wendlands Imbiss im Netz (Lauke Baston, 29.11.2016)

CDU Bochum stellt Kandidaten zur Landtagswahl 2017 auf

Dirk Schmidt, Hauptautor dieses Blogs, wird für die CDU zur Landtagswahl am 14. Mai 2017 kandidieren. Die Versammlung der CDU-Mitglieder im Landtagswahlkreis 109 „Bochum III-Herne II“ hat ihn heute dazu mit 90 % der Stimmen aufgestellt. Der Wahlkreis besteht aus Wattenscheid ohne Wattenscheid-Eppendorf, Teilen des Bochumer Stadtbezirks Mitte (Hamme, Hordel, Hofstede, Griesenbruch) und Herne-Eickel. Es ist die dritte Kandidatur von Dirk Schmidt, der seit Februar Vorsitzender der CDU Wattenscheid ist.

Christian Haardt, Regina van Dinther, Dirk Schmidt
Landtagskandidaten der CDU in Bochum: Christian Haardt, Regina van Dinther und Dirk Schmidt

Regina van Dinther, Christian Haardt und Dirk Schmidt

Die Versammlungen im Messezentrum der Firma Josef Dewender, inweit der A40 in Bochum-Hamme, wählten Christian Haardt als Kandidaten für den Landtagswahlkreis im Bochumer Süden und Regina van Dinther für den Wahlkreis im Bochumer Norden und Osten.

Und diese Zeilen hat Dirk Schmidt hier in den Blog geschrieben, damit das allen Lesern klar ist. Als Politikwissenschaftler habe ich die Einstellung, dass diese sich wie auch Autoren und Journalisten sich durchaus zeitgleich politisch, publizistisch und wissenschaftlich betätigen dürfen. Sie sollten das nur kenntlich macheen.

600 Jahre Wattenscheid: Orga-Komitee stellt Rahmenkonzept vor

Vom 6. bis 9. Juli 2017 wird Wattenscheid sein Jubiläumsfest feiern. 600 Jahre ist es dann her, dass Graf Adolf von der Mark Wattenscheid die stadtähnlichen Rechte einer Freiheit verlieh. Man war nicht mehr Dorf, sondern schon statt. Aus einer Initiative des Wattenscheider Heimat- und Bürgervereins ist ein Organisationskomitee hevorgegangen, dass die 600-Jahr-Feier inhaltlich gestaltet. Organisatorisch und rechtlich wird das Komitee von der Werbegemeinschaft Wattenscheid und dem Wattenscheider Verkehrsverein unterstützt, die über hinreichend Erfahrung bei der Organisation von Großveranstaltungen verfügen. Auf einer Pressekonferenz im Rathaus Wattenscheid wurde heute das Rahmenkonzept vorgestellt und eine Logo-Wettbewerb angekündigt.

Wie das Fest gefeiert werden soll ….