Schlagwort-Archive: Wuppertal

IKEA ohne IKEA Homepark, nicht nur in Wuppertal?

IKEA-Möbelhaus ohne IKEA Homepark mit weiteren Einzelhandelshallen
IKEA-Möbelhaus ohne ergänzenden IKEA Homepark mit weiteren Einzelhandelshallen
IKEA hat den Homepark in am Autobahnkreuz in Wuppertal aufgegeben. Das hörte ich schon eine Weile,auch öffentlich, aber jetzt ist es offiziell. IKEA verzichtet auf den Bau eines IKEA-Möbelhauses zusammen mit weiterem großflächigem Einzelhandel (dem IKEA Homepark) auf der grünen Wiese. Dieser Einzelhandel drohte die Innenstädte der Kommunen im Ennepe-Ruhr-Kreis zu schädigen, und nicht nur da. Ein IKEA-Markt hat immer noch einen hohen Anteil sogenannter zentrenrelavanter Waren, aber jetzt ist das Konzept auf den Markt mit einem im Vergleich kleineren Anteil als in einem IKEA Homepark mit ergänzenden Geschäften geschrumpft. Auch verkehrlich werden die Belastungen in der Umgebung geringer erwartet.

Der niederländische IKEA-Konzern, die Stadt Wuppertal und die Landesplanungsbehörde haben sich geeinigt. Letztere hatte weitere Planungen am Homepark sogar untersagt, was die Stadt Wuppertal dann versucht hat zu umgehen. Mit dem kleineren Konzept eines solitären Möbelmarktes in der vermutlich typischen blauen Metallhalle können jetzt alle Akteure als Sieger da stehen.

Anpassung des IKEA-Konzeptes für weitere Standorte

Eine Teil der Berichterstattung lässt mich aufhorchen, so heißt es auf DerWesten (Schwelm):

Johannes Ferber, Geschäftsführer der Ikea-Verwaltungs-GmbH, erklärte, dass er gemeinsam mit dem Land anstrebe, ein Konzept zu finden, dass nach der Realisierung in Wuppertal die Errichtung von weiteren Möbelhäusern in NRW unter Berücksichtigung der Regelungen des Landesentwicklungsplans und der jeweiligen kommunalen Gegebenheiten ermögliche.

IKEA Homepark A 43 / A 1
IKEA Homepark A 43 / A 1
Ich interpretiere den Absatz so, dass IKEA seine Expansion fortsetzen wird. Wie berichtet, ist IKEA auch bei weiteren Städten an der Ruhr vorstellig geworden. Unter anderem an den Regelungen des LEP scheiterten aber alle Pläne, selbst wenn Kommunen sich kooperativ zeigten – im Kampf um den eigenen Kirchturm. Ein IKEA insbesondere mit Homepark-Erweitung passt sehr unwahrscheinlich in existierende Einzelhandelszentren. Es bleibt nur der Bau von Möbelhallen in Randlagen. Aber das wichtige Nebensortiment wie Kerzen, Geschirr, Blumen, Lampen etc. lässt sich da nicht so einfach verkaufen – nur in rechtlich gesteckten Grenze. Dieser Umsatz ist aber wichtig für den Konzern, denn er ist nicht gerade klein. Wer kehrt schon mit leeren Händen von einem Rundgang mit der gelben Tasche durch den blauen Markt wieder?

Anpassung des IKEA-Konzepts: Chance für die Stadtentwicklung?

Die Alternative besteht in einer Anpassung des IKEA-Konzeptes. Da ein Lobbying mit Politgrößen im Kaliber von Friedhelm Ost oder Wolfgang Clement nichts gebracht hat bei der Durchsetzung von Märkten auf der grünen Wiese, ist das logische Konsequenz. Ich denke an das IKEA-Parkhaus in der Essener Innenstadt, dass eine alte Industriehalle integriert. Der IKEA dort ist etwas kleiner geraten. Solche Anpassungen kann ich mir gut vorstellen. Die Innenstadt, die einen IKEA in die Innenstadt holt, wird zu den Siegern gehören. Das gilt noch mehr, wenn es nicht ein blauer Riese wird, sondern ein Gebäude, das auch für die Stadtentwicklung architektonisch etwas zu bieten hat.

Wuppertal bleibt unbelehrbar bei IKEA Homepark

Die Landesregierung, hier die Landesplanungsbehörde in der Staatskanzlei, hat Wuppertal die Planungen für einen IKEA Homepark (Was ist ein IKEA Homepark?) in der Nähe des Wuppertaler Nordkreuzes (A43/A46/A1) erneut untersagt. Dabei hat die Landesplanungsbehörde nicht darauf abgestellt zu prüfen, ob die Stadt Wuppertal hätte formell überhaupt das Planungsvorhaben trotz bereits erfolgter Untersagung hat fortführen dürfen. Es wurde wirklich inhaltlich geprüft. Und der auch auf der Internetseite der Stadt Wuppertal abrufbare Entwurf des Schreibens mit dem der Bau versagt wird, hat es in sich. Er weist zahlreiche Unzulänglichkeiten des Verfahrens und der Beurteilungen der Stadtverwaltung Wuppertal nach. Für mich sieht es nach Rechtsbeugung von Amtswegen aus. Die Stadtverwaltung hat verkündet, dass sie wohl klagen werden. Vermutlich kann sie politisch nicht mehr anders. Ein gerichtliches Aus ist politisch leichter zu verkraften, als eine selbst verschuldetes – wenn auch weises – Einsehen.

Statt eines wortreichen Artikels erscheint hier eine Linkliste:

IKEA: Stadt erwägt Klage„, Westdeutsche Zeitung, 07.10.2013

Ikea – Stadt will gegen Ablehnung klagen„, Rheinische Post, 27.09.2013

Umstrittener „Ikea Homepark“ steht auf der Kippe„, DerWesten, 26.09.2013

Some Assembly Required
Some Assembly Required

IKEA-Homepark: Wuppertaler Planung wieder rechtswidrig?

„Augen zu und durch“ wird man sich bei der Stadtverwaltung Wuppertal gesagt haben. Trotzt einer Untersagung der Fortführung der Planung für einen Homepark in Wuppertal, dort wo sich die Autobahnen A43, A46 und A 1 treffen. Mit einigen Änderungen wurde das Planungsverfahren erneut aufgelegt, dabei wurden die Fristen auf zwei Wochen verkürzt zur Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, also jener die Stellungnahmen abgeben müssen oder dürfen. Das ist an sich schon merkwürdig, denn entweder ist es eine neue Planung oder nicht. Und für was Neues kann ich kaum die Fristen verkürzen, mehr für was Bekanntes.

Die Zeit drängt auf jeden Fall, denn bzgl. des Zeitpunktes ist noch undefiniert, wann genau neue Regelungen zum großflächigen Einzelhandel gelten werden, aber es ist gewiss, dass es bald neue gibt. Und bis dahin gelten die in Aufstellung befindlichen und bereits jetzt bekannten neuen Ziele und Grundsätze der Landesplanung, zumindest als Grundsätze – siehe hierzu auch „IKEA verstärkt Kampf rund ums und im Ruhrgebiet„. Wenn die Wuppertaler um diese Regelung und ihre Folgen herumkommen wollen, so lange sie noch etwas „weicher“ gilt, dann jetzt. Allerdings formiert sich sich Widerstand zu dem Vorhaben:

  • Widerstand, den es gegen das Projekt eh gibt
  • Widerstand, das jetzt mit minimalen Änderungen neu aufzulegen
  • Widerstand, dass die Neuauflage trotz bestehender, nicht zurückgenommener Untersagungsverfügung erfolgt
  • Widerstand, weil die Berechnungen des Umfangs der zentrenrelevanten Verkaufsflächen das Randsortiment des Möbelhauses, des IKEA-Marktes selber, außer acht ließen; also Geschirr, Gläser, Bettbezüge, Kerzen und alles, was es sonst noch schönes bei IKEA gibt.
Some Assembly Required
Some Assembly Required

Widerstand aus dem Regionalverband Ruhr und dem Ennepe-Ruhr-Kreis

Binnen weniger Tage, ja eher Stunden, hat die Fachverwaltung des Regionalverbands Ruhr eine Stellungnahme als Träger öffentlicher Belange verfasst, die innerhalb der Frist von zwei Wochen (am 15.März 2013) verabschiedet wurde. Das ist nicht schlecht, da das Ruhrparlament nur etwa alle drei Monate tagt. Die CDU hatte im Vorfeld darauf gedrängt und der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreis hat sich in der Sitzung erhoben und dem Verband für die Unterstützung gedankt. Das ist alles nicht alltäglich, was da zur Vorlage Nr. 12/0834 geschieht:

  • Zum Umfang der zentrenrelevanten Verkaufsflächen und Warensortimente:

    Bereits in meiner Stellungnahme vom 15.10.2012 hatte ich dargelegt, dass selbst das IKEA-Einrichungszentrum als Bestandteil des Einkaufszentrums über zentrenrelevante Kernsortimente verfügt. Der zentrenrelevante Sortimentsanteil des IKEA-Einrichtungshauses kann nicht als Randsortiment zum Hauptsortiment Möbel eingestuft werden.

  • Zur vorgreifenden Geltung der kommenden neuen Regelungen zum großflächigen Einzelhandel:

    Die vorgesehenen Planinhalte […] widersprechen nach wie vor inhaltlich den in Aufstellung befindlichen Zielen der Raumordnung des vorliegenden Entwurfs des sachlichen Teilplans „großflächiger Einzelhandel“ zum LEP NRW.

  • Zur Planung trotz Verbots durch die Staatskanzlei NRW:

    Die erneute öffentliche Auslegung der 49. Änderung des Flächennutzungsplan – Dreigrenzen – der Stadt Wuppertal mit den vorgesehenen Planinhalten verstößt gegen den sofort vollziehbaren raumordnerischen Untersagungsbescheid der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22.11.2012 und ist daher rechtswidrig.
    […]
    Dass es sich inhaltlich nach wie vor um ein und dieselbe Planung handelt, folgt ohne weiteres aus den Ausführungen zu Planungsnanlass und -ziel in der Beschlussvorlage und dem Entwurf der Planbegründung.
    […]
    Die Fortsetzung des eingeleiteten Planverfahrens mit einer erneuten Beteiligung nach §4a Abs. 3 BauGB, ohne vorherige Erledigung der Regelungswirkung der Untersagungsverfügung, ist daher rechtswidrig.

Petitionsausschuss sieht kaum Chancen für eine Genehmigung des IKEA-Homeparks

Der Petitionsausschuss des Landtags NRW hat sich auch mit dem Vorhaben befasst, dass bereits von der Bezirksregierung Düsseldorf einen Dämpfer bekommen habe. So berichtet der WDR (zuletzt 22.03.2013):

Aus Sicht des Petitionsausschusses liegt der Anteil dieser Waren beim geplanten Park in Wuppertal aber bei mehr als 50 Prozent. Deshalb sei die Genehmigung sehr unwahrscheinlich, so die Haltung des Landtagsausschusses. Der hatte sich mit der Frage der Ansiedlung befasst, weil ein Wuppertaler Anwohner eine Petition eingereicht hatte.

Die Schrankwand scheint dem Kopf der Wuppertaler Stadtverwaltung stand zu halten. Voraussichtlich ist dies hier nicht der letzte Bericht dazu.

IKEA verstärkt Kampf rund ums und im Ruhrgebiet – 1. Erfolg in Wuppertal?

Am 20. Februar 2013 dürfte IKEA Deutschland einen Erfolg feiern: Der Bauausschuss der Stadt Wuppertal wird voraussichtlich und erneut eine Offenlegung eines Planes für den Bau eines IKEA-Marktes unweit des Autobahnknotens von A 1, A 43 und A46 beschließen. Die Frist für Stellungnahmen anderer Träger öffentlicher Belange wird dabei auf zwei Wochen verkürzt, denn es lief erst vor kurzem ein B-Plan-Verfahren, dessen Fortführung durch die Landesplanungsbehörde verboten worden war. Ursächlich hierfür war eine „falsche“ Berechnung und folglich zu gering bewerteter Umfang des zentrenrelevante Warensortiments, dass dort außerhalb von Siedlungszentren – in nicht integrierter Lage – entstehen soll. Der neue Plan – einsehbar im Ratsinformationssystem der Stadt Wuppertal – wird das Sortiment weiter beschränken. Das ist ein Erfolg. Nach Lektüre der Unterlagen halte ich das Vorhaben für genehmigungsfähig. Mein Erwartung ist, dass IKEA und Umfeld an der Stelle dennoch den Zentren der Städte im angrenzenden Ennepe-Ruhr-Kreis schaden wird. Die Chancen, dass zu verhindern, sehe ich pessimistisch.

IKEA in Essen-Zentrum
IKEA in Essen-Zentrum
Der Entwurf des Wuppertaler Bebauungsplans berücksichtigt als „Ziele in Aufstellung“ die von der Landesregierung vorgeschlagenen Vorgaben für die Entwicklung des Großflächigen Einzelhandels (über eine vorgezogenen Sachlichen Teilplan zum Landesentwicklungsplan). Diese haben, da das Gesetz noch nicht beschlossen ist, noch nicht die definitive Wirkung. Dennoch genügt der Wuppertal Entwurf den Anforderungen, denn er setzt eine Grenze für den „Anteil zentren- und nahversorgungsrelevanter Verkaufsflächen von 9,9 % (insgesamt 4.475 qm) bei einer Gesamtverkaufsfläche von 45.050 qm“ vor.“ (S. 4) In Duisburg gab es hier zu bereits eine Diskussion um eine neues Möbelhaus (Siehe RP vom 05.07.2012).

„Ziele in Aufstellung“ sind bereits als abwägbare Grundsätze zu beachten. Derzeit heißt es im LEP-Entwurf dazu (Hervorhebung durch den Autor):

Sondergebiete für Vorhaben i. S. des § 11 Abs. 3 Baunutzungsverordnung mit nicht zentrenrelevantem Kernsortiment dürfen auch außerhalb von zentralen Versorgungsbereichen dargestellt und festgesetzt werden, wenn der Umfang der zentrenrelevanten Randsortimente maximal 10 % der Verkaufsfläche beträgt. Dabei dürfen zentrale Versorgungsbereiche von Gemeinden durch den absoluten Umfang der zentrenrelevanten Randsortimente nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

Bis auf weiteres noch schwache Begrenzung des Flächenumfangs für zentrenrelevanten Einzelhandel

Spannend wird eine eventuelle gerichtlich Auseiandersetzung um den letzten Satz. Denn die Größe von 4.475 qm halte ich schon für eine Beeinträchtigung für „zentrale Versorgungsbereich in Gemeinden„. Ein Hinweis, das ist gibt auch der Entwurf des neuen LEP-Teilplans, aber nur in einem abwägbaren, schwächeren neuen Grundsatz, der nicht wie „Ziele in Aufstellung“ zurzeit zu beachten sei – so unterstelle ich zumindest die Wuppertaler Position. Es heißt dazu:

Der Umfang der zentrenrelevanten Randsortimente eines Sondergebietes für Vorhaben i. S. des § 11 Abs. 3 Baunutzungsverordnung mit nicht zentrenrelevantem Kernsortiment soll 2.500 qm Verkaufsfläche nicht
überschreiten.

Und hier passt der B-Plan-Entwurf aus Wuppertal nicht hinein. Denn es gilt 4.475 qm > 2.500 qm. Aber noch gilt der LEP-Entwurf noch nicht. Es ist halt eine Entwurf. Nach einem Konsultationsverfahren im Land wird zudem der endgültige Entwurf der Landesregierung derzeit erwartet. Vom Flurfunk in Düsseldorf höre ich, dass der erst nach der nächsten Sitzung des zuständigen Landtagsausschusses und damit der Aufstellung des Wuppertal erwartet wird – so etwa Mitte März 2013. Selbst wenn aus dem Grundsatz der Beschränkung auf 2.500 qm (schnellst möglich) ein Ziel würde, wird die Neuregelung hier keine Wirkung entfalten. Es sei denn der Plan kann gerichtlich so verzögert oder zu Fall gebracht werden, dass die Neuregelung bis dahin greifen kann. Das hängt von juristischen Unwägbarkeiten und zeitlichen Abläufen ab. Politisch kann ich den Städten im Ennepe-Ruhr-Kreis daher nur das Prinzip Hoffung empfehlen, d. h., sie sollten klagen in der Hoffnung den Plan zu verzögern,um ggf. am Ende eine weitere Beschränkung des Umfangs des zentrenrelevanten Warensortiments auf 2.500 qm oder weniger zu erreichen . Es geht knapp um eine weitere Reduzierung auf die Hälfte des geplanten Angebots. Auch Vergleiche zwischen 2.500 qm und 4.475 qm sind denkbar. Dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit des Bauprojektes. Es könnte sogar völlig scheitern.

Lobbyarbeit schreitet voran?

In der Zwischenzeit nehme ich war, wie IKEA seine Bemühungen um eine weitere Expansion (hier Hinweise auf der IKEA-Seite) weiter vorantreibt, gerade auch in der Metropole Ruhr. Rückmeldungen habe ich aus Bottrop, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen und Essen. Neben dem Standort eines baulich begrenzten IKEA-Marktes am Rande der Innenstadt, soll jetzt noch ein weiteres Gelände in Essen-Kray angeboten worden sein – hört man. Weitere Gespräche sollen auch die Herren Wolfgang Clement, ehemaliger SPD-Ministerpräsident von NRW, und Friedhelm Ost (CDU) geführt haben. Ich hab darauf schon mal hingewiesen. Ich kann das nicht bestätigen, ebenso wenig, wie mir berichtet wird, dass inzwischen eine Spur dieser Lobbyarbeit nach Bochum führe. Hier geistern die Ideen einer Ansiedlung in Wattenscheid oder am Husemannplatz in der Bochumer Innnestadt umher. Letzeres wäre zumindest ein integrierter Standort in der Mitte eine Stadt. Sollte sich sowas realisieren lassen, dann ist sicher auch seitens IKEA eine Anpassung ihres Marktkonzeptes erforderlich. Eine neue Umfeldgestaltung abweichend von IKEA Homepark und solitärem Markt wäre notwendig. Mal sehen, wer sich zuerst bewegt.

Danke an Heike Haarhaus für die Übersendung des Links zu den Unterlagen des neuen B-Plan-Entwurfs aus Wuppertal.

Landesregierung untersagt IKEA in Wuppertal – Gut so!

In der Staatskanzlei von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ist die Landesplanungs­behörde angesiedelt. Deren Arbeit ist hoch politisch. Dazu gehört neben Kraftwerksbauten wie Datteln IV und einem neuen Landes­entwicklungs­plan gerade auch der großflächige Einzelhandel. Und da fiel in der letzten Woche eine gewichtige Entscheidung: Der Stadt Wuppertal wird untersagt, die derzeitigen Planungen für einen IKEA-Homepark bzw. ein IKEA-Fachmarktzentrum weiter voranzutreiben (siehe Bebauungsplan 1137V – Dreigrenzen). Die Entscheidung ist durchweg richtig.

Schwedenhütte von daniel.schoenen / photocase.de
Problematisch an dem Projekt ist gar nicht der IKEA, der das entstehen soll. Es handelt sich vielmehr um einen IKEA-Homepark. Das Möbelhaus scheint willkommen, aber der schwedische Konzern baut neuerdings mit weiteren Partnern bevorzugt ganze Einkaufs­zentren. So etwas soll in Wuppertal, wo sich die Bundes­auto­bahnen A1 und A43 kreuzen, entstehen. (siehe „Was ist ein IKEA-Homepark?„) Ein Einkaufs­zentrum vor den Türen der Metropole Ruhr und der Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises braucht niemand. Das Zentrum führt nur zum Niedergang der Innenstädte. Wuppertal meint sich auf Kosten seiner Nachbarn bereichern zu können. Für einen Irrglauben halte ich es, dass sich nicht auch die Kundenströme in Wuppertal selber verändern würden.
Diesen Konflikt um die Errichtung eines einzelnen „IKEA“ oder eines Einkaufszentrums mit einem IKEA führt der Konzern derzeit an mehreren Stellen. (siehe „IKEA auf der Suche nach Platz in der Metropole Ruhr„) Vermutlich werden die Kommunen und ihre Verwaltungen gegeneinander ausgespielt. Lobbyisten ziehen durchs Land. Letztlich ist der Konzern mit dem positiv besetzten Image eine – überspitzt gesagt – „Heuschrecke“, die mehr Umsatz erzielen will. Ich gehe gern zu IKEA, aber letztlich wollen und müssen die Geld machen. Das sollen sie auch, aber nach den gleichen Regeln für alle.

Die IKEA Deutschland GmbH & Co. KG schloss das Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 3,65 Milliarden Euro ab. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von fünf Prozent. (Quelle: ikea.com)

Die Landesregierung liegt damit auch voll auf der Linie des Regionalverbands Ruhr. Dessen Ruhrparlament hatte das Vorhaben bereits mit einer Resolution abgelehnt. Im Rahmen des Planungsverfahren folgten verschiedene Stellungnahmen. Die jüngste Stellungnahme (12/716) als „Träger öffentlicher Belange“ wird derzeit beraten und soll am 17. Dezember 2013 beschlossen werden. Darin heißt es:

In der Konsequenz wird die Stadt Wuppertal erneut dringend aufgefordert, dieses Planverfahren einzustellen. Das geplante Einkaufszentrum ist ganz offensichtlich mit der im Regionalplan vorgesehenen Zuweisung zentrenrelevanter Einzelhandelsgroßprojekte zu den Siedlungsschwerpunkten unvereinbar.[…]

Aus diesem Grund hatte der Regionalverband Ruhr (RVR) zusammen mit Städten und IHK’en die Staatskanzlei aufgefordert, die Wuppertaler Planungen zu untersagen. Das wurde jetzt umgesetzt. Auf Verständigung mit den Nachbarn ist in Wuppertal nicht gesetzt worden. Dabei gibt es sogar Stimmen, dass so ein Einkaufszentrum mit einem IKEA als Anker auch den Wuppertaler Innenstädten schade. Historisch bedingt sind das mehrere, denn Wuppertal entstand aus dem Zusammenschluss mehrerer Städte im Tal der Wupper.

Zweierlei Maß der Wuppertaler

Bemerkenswert ist die Begründung sowohl aus der Landesplanungsbehörde zur Ablehnung des Projektes bzw. der Ablehnung der Ablehnung. In Wuppertal wurde versucht mit zweierlei Maß zu messen. Die stadteigene Liste zentrenrelevanter Waren des Einzelhandels wurde strikter gehandhabt als für das angestrebte Projekt eines IKEA-Fachmarktzentrums. Elektroartikel und Textilien waren plötzlich nicht mehr zentrenrelevant. Diesen Verfahrenstrick zur Verringerung der dargestellten Verkaufsfläche hat das Land jetzt zurückgewiesen. Insbesondere die Städte im Ennepe-Ruhr-Kreis, die um ihre Innenstädte fürchteten, wird es freuen.

Schlimm ist natürlich, dass einige CDU-Politiker meinen, dass wäre alles die Schuld der SPD im Ruhrgebiet, zum Beispiel Rainer Spiecker MdL (CDU) in einer Mitteilung. Dem ist entgegen zu halten, dass auch die CDU in der Metropole Ruhr sich gegen dieses großflächige Einzelhandelsprojekt wandten, wie auch an anderer Stelle, selbst in der eigenen Region. Allerdings stoßen auch Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordnete ins selbe Horn und raten zur Klage gegen diese Verfügung des Landes, damit der von ihnen gestellten Landesregierung.
Bemerkenswert realistisch sehen die Angelegenheit die Wuppertaler Grünen. Sie kennen die Differenz zwischen einem IKEA-Möbelhaus und eine IKEA-Fachmarktzentrum (=Homepark) genau. So heißt es in einer Pressemitteilung:

Wuppertal braucht ein Möbelhaus auf einer geeigneten Fläche. Was nicht gebraucht wird, ist ein zusätzliches Fachmarktzentrum, das die Interessen von IKEA über die Interessen der Gesamtstadt stellt. Wir könnten uns ein Möbelhaus z.B. als Nachnutzung auf einer ehemaligen Gewerbe- oder Handelsfläche gut vorstellen

Es ist der gleiche Konflikt wie überall in und rund um’s Ruhrgebiet. Die Herren Clement und Ost werden noch eine Weile Klinken putzen müssen. Vielleicht sieht der IKEA-Konzern aber auch ein, dass das Konzept der Homeparks nicht in die Region passt.

Presseschau zum Thema

Remscheider Generalanzeiger: „IKEA: Wuppertal kündigt Widerstand an“ (von Stfean Melneczuk, 27.11.2012 – auch Westdeutsche Zeitung)

Rheinische Post: „Land stoppt Ikea-Pläne in Oberbarmen – Stadt erwägt Klage (von Marion Meyer, 27.11.2012)

DerWesten.de: Land untersagt IKEA-Planung“ (von Bernd Wold, 27.11.2012)

DerWesten.de: Landesregierung stopp IKEA-Pläne“ (von Klaus Bröking, 26.11.2012)

IKEA auf der Suche nach Platz in der Metropole Ruhr

Stellt man sich die A40 als zentrale Achse durch die Metropole Ruhr vor, dann sind hier zwei IKEA-Märkte aufgereiht: Zum einen Ende hin IKEA im Indupark Dortmund und IKEA in zentraler, innenstädtischer Lage in Essen. Hinzu kommt noch der ebenfalls gut ans Autobahnnetz angebundene Standort in Duisburg am Kreuz A42/A59. Einst gab es noch einen Markt in Dorsten. Etwas ab vom Kern der Metropole gibt es an der A1 einen Standort in Kamen. Das reicht dem IKEA-Konzern nicht. Seine Märkte sind gut ausgelastet. Nachdem die Suche entlang der A43 nicht erfolgreich war, wurde der schwedische Einzel- und Möbelhändler etwas bescheidener. Es wurd ein weiterer Standort entlang der A42 gesucht, es muss auch nicht ein gleich ein ganzes Einkaufszentrum wie das IKEA Scandinavian Centre in Lübeck oder ein Gewerbegebiet „IKEA-Homepark“ mit weiteren Fachmärkten werden.

IKEA-Parkhaus in Essen, Bild: Richard Carr
IKEA-Parkhaus am Berliner Platz, Essen
Zur einstigen Kruppstadt (Weststadt) hin orientiert, direkt hinter dem dort neu entstandenen Einkaufszentrum Limbecker Platz, liegt ein IKEA-Fachmakrt in integrierter Innenstadtlage. Es gibt eine Stadtbahnanbindung über den Berliner Platz, der Teil des Innenstadtrings ist. Es sieht nach mustergültigem Strukturwandel, denn die zweigeschossige, blaue Stahlhalle geht in ein Parkhaus über, das zum inudstriekulturellen Erbe der Region gehört. Darauf der Schriftzug „IKEA“. Hinter dem IKEA findet sich eine Mischung aus Bau- und Möbelmarkt bzw. Möbelmärkten, gegenüber Elektronikhändler und auch ein universitäres Zentrum, nebenan entstehen neue Wohnformen. Der IKEA-Konzern gibt dem Standort des Marktes keine Zukunft. Er sei zu klein für einen Markt samt der begleitenden, meist großflächigen Einzelhändler.

Standorte an der A 43: Bochum und Wuppertal

In Bochum hat IKEA einen Standort nicht weit vom Kreuz A40/A43 gesucht, siehe Pottblog und Möbelage. Allein die Bochumer Kommunalpolitik wollte ihn nicht. Er widerspricht dem Masterplan Einzelhandel der Stadt, denn IKEA macht viel Umsatz – wenn nicht den größten Anteil davon – mit sogenannten zentrenrelevanten Sortimenten. Der schwedische Riese verkauft ja insbesondere Küchenutensilien, Gardinen und Stoffe, Geschirr und Glaswaren, Bilderahmen etc. Der Standort an der A43 zielte auch auf die Kunden aus Recklinghausen, die mal schneller über die Autobahn herausnehme könnten. Ein Standort etwas weiter südlich im Kreuz A1/A43 ist da weniger attraktiv. Hier sehen die Planerwünsche einen IKEA Homepark vor, der neben einem IKEA-Markt weitere Fachmärkte – bildlich als Hallen vorgestellt – vorsieht. Die Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises laufen Sturm gegen den IKEA Homepark, sie befürchten Kaufkraftverluste in ihren städtischen Zentren, wenn so ein Riese vor ihrer Tür entsteht. Der Regionalverband Ruhr (RVR), politische Klammer der Städte der Metropole Ruhr, hat sich mit einer Resolution gegen das Projekt ausgesprochen, das allerdings schon außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs liegt. Die am förmlichen Planverfahren beteiligt Regionalsplanungsbehörde des RVR hat den Wuppertalern mitgeteilt, dass der Bau eines IKEA Homeparks an dieser Stelle nicht zulässig darstellbar sei und rät daher dringend das Bauleitverfahren einzustellen.

Oder an die A43 in Gelsenkirchen

Anders ist die Situation an der A42 in Gelsenkirchen gelagert. Hier hatte die Stadtverwaltung den schwedischen Investor abblitzen lassen. Vergeblich waren offenbar bisher Anfragen in Herne, Castrop-Rauxel und Bottrop. Das anvisierte Gelände in Schalke-Nord ist aufwendig saniert worden, auch unter Verwendung europäischer Fördergelder. Diese Untersagen eine Folgenutzung durch Einzelhandel. Der Protest von Einzelhändlern und Kommunalpolitikern wendet sich bisher nicht gegen eine Ansiedlung fernab des Innenstadtzentrum. Der Einzelhandelsverband begrüßt so ein Vorhaben ausdrücklich. Böse Zungen behaupten, dass es in Gelsenkirchen nichts mehr zu schützen gibt. Im Gegensatz zur Verwaltung wird bei anderen Gelsenkirchener Akteuren, so der CDU-Ratsfraktion, die das Thema in den Stadtrat trägt), eine IKEA-Ansiedlung auch als Chance gesehen. Die rechtfertigt auch eine eventuell Rückzahlung erhaltener Fördergelder, woran der bisher vergeblich suchende schwedische Riese durchaus beteiligt werden könnte. Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass IKEA-Märkte ein positiv besetztes Image haben und sich großer Beliebtheit bei Kunden erfreuen. Die Entwicklung einer lahmenden Innenstadt lässt sich nicht unbedingt dadurch fördern, dass einem potentiellen Konkurrenten Steine an die Füße gebunden werden. So könnte die Stadt Gelsenkirchen die erste Kommune sein, die betreffend der Ablehnung eines IKEA-Marktes in nicht integrierter Einzelhandelslage aus der Reihe tanzt.

IKEA ist durchaus noch am Standort Schalke-Nord interessiert. Gespräche laufen nach einem Bericht der WAZ wieder – zumindest mit Politikern. Irgendwo wird der schwedische Riese, der trotz positiven Images auch nur ein Wirtschaftskonzern ist, Kompromisse machen müssen. Das gilt für die Standorte Gelsenkirchen, Essen wie Wuppertal. Aus Düsseldorf ist zu vernehmen, dass zwei Polit-Opas einst verschiedener parteipolitischer Prägung zwecks Lobbyarbeit zum Thema angeheuert wurden und Gespräche führen. Lobbyarbeit des Konzerns lässt sich erahnen. Bei dem Thema gibt es viel zu gewinnen – oder zu verlieren.

Inflation des Weltkulturerbes – Bewerbung der industriellen Kulturlandschaft an der Ruhr

Weltkulturerbe der UNESCO zu sein, ist eine besondere Auszeichnung. Auch für die Entwicklung des Tourismus ist das hilfreich. Eine Aufnahme in die Liste des kulturellen Erbes der Menschheit verspricht zusätzliche Aufmerksamkeit, mehr Touristen und mehr Einnahmen. Es sind schon us-amerikanische Touristen gesichtet worden, die systematisch die Objekte der Welterbeliste bereisen und sich ihren Besuch mit einem Stempel bestätigen lassen. In der Metropole Ruhr steht mit der Zeche Zollverein ein solches Objekt. Jetzt soll die zugehörige Route der Industriekultur und damit die industriekulturellen Landschaft der Ruhr-Metropole in Gänze aufgenommen werden.

Müngstener Brücke mit Blick auf Haus Müngsten im Brückenpark an der Wupper
Diesmal nicht unter den Bewerbern als UNESCO-Weltkulturerbe: Müngstener Brücke mit Blick auf Haus Müngsten im Brückenpark an der Wupper

Die Idee ist konsequent. Zollverein ist ein Punkt in der räumlichen Struktur der der einst montanindustriell geprägt Städteregion. Allein die großen Ankerpunkte der Route der Industriekultur (RIK) beschreiben schon den Zusammenhang zwischen Punkten: Zeche, Kokerei, Halde, Hafen, Eisenbahn, Stahlwerk. Dem Weg der Kohle zu folgen, ist das Leitmotiv einer Führung durch die Zeche Zollverein. Es ist eine Metapher für einen industriekulturell orientierten Besuch des alten Ruhrgebiets.
Dass die Idee nicht ganz falsch sein kann, belegen Übernahmen des Konzeptes in Polen und der Ukraine, ja als Europäische Route der Industriekultur. Das Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 hat der touristischen Vermarktung Jenseits der Grenzen der Region einen Schub gegeben. Diesen gilt es zu verstetigen. Dabei hilft diese Bewerbung und ggf. die Auszeichnung.

Inflation der Exklusivität
Mit der Bewerbung der Region dürfte nicht gezögert werden. Das gilt für alle, die die Auszeichnung begehren. Die Liste des Weltkulturerbes lebt von ihrer Exklusivität, die Positionen auf der Liste sind ein knappes Gut. Jeder will auf die Liste, um den oben genannten Profit zu haben. Mit jedem weiteren Objekt auf der Liste nimmt der Grenznutzen ab, ja der Nutzen für alle nimmt ab. Die Liste droht, irgendwann nicht mehr Exklusivität zu suggerieren sondern allenfalls Standard. Allein in NRW haben sich 9 Objekte neu zur Aufnahme beworben. Den Vorschlag des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine akademisch besetzte Jury vorentschieden, die Landesregierung das Ergebnis bestätigt. (siehe auch Informationsdienst Ruhr vom 30.06.2012)

Netzwerke sind en vogue
Auch die 2012er Auswahl-Jury hat dies bemerkt. Sie empfiehlt vielen am Ende doch nicht akzeptierten Bewerbern, zum Beispiel zur Müngstener Brücke, sich als Netzwerk mit ähnlichen Objekten und nicht als Solitär zu bewerben. Dahinter steht das Kalkül, wie die Gremien der UNESCO überzeugt werden können. Ein Grund mehr sich als Kulturlandschaft zu bewerben.

Die Enttäuschten und die Neider
Kritik gibt es an dieser Bewerbung. Stefan Laurin lehnt in seinen Ruhrbaronen wie Ulrich Horn’s Post die Zukunft des Ruhrgebiets als Museum ab. Die Kritik geht aber fehl. Nicht die Bewerbung ist falsch, sondern das Fehlen anderer, weiterer Visionen für die Metropole Ruhr. Die touristische Entwicklung der Region ist nur ein kleiner Baustein, kann es auch nur sein. Wer das ablehnt, droht das Kind mit dem Bade auszuschütten. Wenn der große Baustein fehlt, dann ist doch nicht der kleine falsch.
Was dem einen zu wenig ist, ist dem anderen jedoch zu viel. Der CDU-Bundestagesabgeordnete Jürgen Hardt aus Solingen, dort wo im Bergischen Städtedreieck die Müngstener Brücke steht, erklärt enttäuscht: „… zu viel Ruhrgebiet!“ Und es folgt die Leier der CDU-Verbände in ländlich geprägten Regionen, dass eine SPD-geführte Landesregierung einseitig das Ruhrgebiet fördere. Ich wünscht es wäre so, denn oft muss ich u. a. in diesem Blog feststellen, dass das wider Erwarten oder Verlautetem nicht so ist. Wie laut müsste das Rufen eines Jürgen Hardt MdB aus dem Bergischen Land herüberschallen ins Ruhrgebiet, wenn sich die Landesregierung um einen großen Baustein bemühen würde?

Der industriekulturellen Landschaft der Metropole Ruhr sei Erfolg beschieden bei der Bewerbung als Weltkulturerbe. Die Metropole würde es helfen. Den Solingern sei geraten, einmal über den Tellerrand zu blicken. Zur Müngstener Brücke und dem mit Subventionen errichteten Brückenpark unterhalb am Wupperstrand passende Kooperationspartner finden sich nicht erst in Paris.

Ich hab den Brückenpark zuletzt im Mai besucht. Es lohnt sich.