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Osterfeuer 2014 an der Stiepeler Dorfkirche

Am Ostersonntag, den 20.April 2014 fand das traditionelle Osterfeuer an der Stiepeler Dorfkirche, auf der Wiese vor dem Friedhof, statt. Die evangelische Kirchengemeinde schreibt zur Vorbereitung:

Wie üblich wird es wieder Bratwürstchen und einen Getränkestand geben. Außerdem wird der Posaunenchor das Osterfeuer musikalisch umrahmen.
Auch in diesem Jahr darf der Baum- und Heckenschnitt aus den Gärten zum Osterfeuer gebracht werden, der allerdings erst ab zwei Wochen vor dem Termin von unseren Friedhofsarbeitern entgegen genommen wird. Gartenabfälle wie Laub und anderes kann nicht aufs Osterfeuer, selbstverständlich auch nicht behandeltes Holz. Damit keine Tiere zu Schaden kommen, wird der aufgeschichtete Stapel einen Tage vor dem Abbrennen umgeschichtet.

Eine gelungene Veranstaltng im schönen Ruhrtal.

A52: CDU will Lückenschluss in den Bundestag tragen


Nach der Bundestagswahl verfügt die CDU Ruhr über mehr Bundestagsabgeordnete als zu früheren Zeiten. Jeder der 14 Kreisverbände hat mindestens einen Bundestagsabgeordneten aufzuweisen, manche mehr. Und weil dies (16) sogar mehr sind als manch andere Landesgruppe, zum Beispiel der CDU in Rheinland-Pfalz, will die CDU Ruhr diesen Einfluss nutzen, zum Beispiel für den Bau der Bundesautobahn A 52.

In den letzten Monaten quälte sich der um den Bau des Lückenschlusses der A52 zwischen Essen und Gladbeck wieder durch die Gremien in Verbindung mit der Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP). In einer Vorstufe müssen dabei zunächst Projekte für eine nähere Untersuchung angemeldet werden. Was nicht angemeldet und untersucht wird, kann später nicht finanziert werden. Die Anmeldung zum BVWP ist notwendig für den Bau, aber nocht nicht hinreichend. Aber daran wird deutlich, worum es politisch geht: Wird der Bau des Lückenschlusses nicht begutachten, ist er bereits vorzeitig erfolgreich verhindert.

A52: Anmeldung zum BVWP notwendig, aber nicht hinreichend

An der Aufstellung des BVWP wirken die Länder mit und in Nordrhein-Westfalen werden daran die Regionalräte beteiligt. Die Regionalplanungskompetenz für die Metropole Ruhr liegt beim Ruhrparlament, das sich schon früher in einer Resolution für den Bau der A52 aussprach. Und die Metropole hat dementsprechend auch die A52 angemeldet, aber die Landesregierung hat einen Vorschlag nicht übernommen: den Lückenschluss zur A52. Eine frisch erstellte Gegenüberstellung des Regionalverband Ruhr (RVR) zeigt dies in einer Übersicht der Maßnahmen. Dort findet sich zur A52, was die Region wollte und was das Land dann in Berlin gemeldet hat. Zwischen Essen/Gladbeck und Gelsenkirchen-Buer geschieht nichts.

„Voller Tücke in die Brücke eine Lücke“

Das ist schon ein fragwürdiges Vorgehen, alle Maßnahmen zum Bau der A52 anzumelden mit einer Ausnahme. Das könnte schon was für den Bund der Stuerzahler sein, aber es ist einfach nur Politik. Die Landesregierung übergeht die Forderung der Region zugunsten grüner und lokaler Forderungen gegen den Autobahnbau. Allerdings wird sich der Druck für den Bau erhöhen, wenn alles fertig ist, aber genau diese Lücke fehlt.
Um den regionalen Forderungen zumindest verbal entgegenkommen zu können, wurde von Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) noch schnell ein „Maßnahmepaket zur Verbesserung der Verkehrssituation im mittleren Ruhrgebiet“ gestrickt. Das Paket ist wenig konkret und bedarf auch der Unterstützung weiterer Akteure. Es sieht mir mehr nach Teil einer medialen Strategie aus.

Die Entscheidung der Landesregierung ist gefallen. Die A52 wird nicht für den BVWP angemeldet. Aber in Berlin ist die rot-grüne NRW-Landesregierung nicht der einzige Akteur. Und daher wechselt die Auseinandersetzung nun aus der Arena in NRW rüber nach Berlin. Auch die Bundesregierung oder der Bundestag können Maßnahmen zum Bundesverkehrswegeplan anmelden. Nach den Worten des Vorsitzenden der CDU Ruhr, Oliver Wittke MdB, der frisch als Abgeordneter von Düsseldorf nach Berlin wechselte, werden die CDU-Bundestagsabgeordneten genau dieses vorantreiben. Oliver Wittke ist dafür auch der richtige Mann. Mit Verkehrsfragen kennt er sich aus und das speziell dort, wo die A52 herführt. Sein Lebenslauf führt auf, dass er Oberbürgermeister von Gelsenkirchen war und ein Vorgänger von Michael Groschek (SPD) als Landesverkehrsminister. Rot-Grün in Düsseldorf etwas in der Frage der A52 entgegenzusetzen, wird er sich aus seiner Vita, aus der Parteienkonstellation an der Ruhr und in seiner Funktion als Vorsitzender der CDU Ruhr nicht nehmen lassen.

Über die A52 wird jetzt also in Berlin gestritten.

Das Video stammt vom Bezirksparteitag der CDU Ruhr am 18.10.2013 in Lünen.

4 Filme zu Stuttgart 21 und der neuen Bahntrasse nach Ulm

Bei Stuttgart 21 geht es im Kern um zwei Projekte: Den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhof zu einem Durchgangsbahnhof. Dadurch wird eine weitere Stadtentwicklung quasi im Stuttgarter Talkessel ermöglich. Zum anderen werden die Probleme von Kopfbahnhöfen gelösten, denn Hinten ist plötzlich nicht mehr Vorne und Kreuzungen im Gleisvorfeld werden vermieden.

Zum anderen muss man von Stuttgart nach Ulm durch die schwäbische Alb – einem Mittelgebirge. Die derzeitige (historische) Strecke kann nur mit 70 km/h befahren werden. Die Fahrzeit ließe sich bei einem Neubau um die Hälfte reduzieren. Beide Projekte haben erhebliche Verbesserungen für Stuttgart, Ulm und überhaupt den Schienenverkehr in Baden-Württemberg zur Folge.

Wo ist das Problem? Dies Video des SWR zeigt das Problem für die Bahnreisenden auf. Und hier versteht man, warum in Ulm ein SPD-Oberbürgermeister dafür ist. In der Gegend um Stuttgart haben sich kürzlich nochmals 21 Verwaltungschefs für das Projekt ausgesprochen.

Die Lösung: Stuttgart 21 und neue Bahntrasse
httpv://www.youtube.com/watch?v=rbM0RtOXmxI Dies Video stammt vom Projektbüro. Es stellt eine Animation der Fahrt über die neue Bahntrasse mit ihren Anbindungen dar. Zu sehen sind auch die Veränderungen für die Nahverkehrsanbindungen in Ulm und Stuttgart, wie auch der neue Durchgangsbahnhof.

Und hier noch ein Problemaufriss der ARD.

Medien & Kommuninkation
Und zu guter Letzt noch ein Video von NDR, konkret dem Medienmagazin, das die Rolle der Medien – der Zeitungen und des Internets – und von Kommunikation zum Projekt überhaupt zeigt.