kein IKEA

IKEA streicht Projekte auf der grünen Wiese

IKEA wird nicht nach Bottrop gehen, also nicht aufs Kraneburger Feld. Das dürfte in Bottrop und im angrenzenden Essen wie eine Bombe einschlagen. IKEA hatte vor zwei Jahren den Weg gestartet, Planungsrecht zu bekommen. Jetzt bricht es ihn selber ab. Anlass ist eine geänderte Strategie.

Demnach will IKEA zwar nicht nach Bottrop, aber weiterhin im Ruhgebiet expandieren. Dazu gehört eine Erneuerung des Marktes in Essen, aber auch der Wunsch nach Bochum oder Herne zu gehen. Bisher waren dort Gelände an der A43 in Betracht gezogen worden, die abseits der Innenstadt lagen.

Aufgrund gestiegener Zahlen von Menschen ohne Auto will IKEA seine Strategie anpassen. Andere Marktmodelle sollen her, die integrierter in Innenstädten liegen. Ich erinnere mich an die Probleme einen IKEA Homepark in Wuppertal zu errichten, was einem Möbelmarkt samt zusätzlichem Einkaufszentrum entsprochen hätte.

IKEA scheiterte immer wieder am Planungsrecht

IKEA scheiterte immer wieder in Nordrhein-Westfalen – und vermutlich weiteren Bundesländern – an planungsrechtlichen Vorgaben. Eine Zersiedelung des Einzelhandels, gerade Märkte auf der grünen Wiese, sind nicht erwünscht. Das Planungsrecht ist ausgelegt, das europäische Modell der Stadt zu erhalten.

Bereits 2014 wurde dazu folgendes berichtet (WAZ 25.04.2014, Sekundärquelle hier im Blog):

Johannes Ferber, Geschäftsführer der Ikea-Verwaltungs-GmbH, erklärte, dass er gemeinsam mit dem Land anstrebe, ein Konzept zu finden, dass nach der Realisierung in Wuppertal die Errichtung von weiteren Möbelhäusern in NRW unter Berücksichtigung der Regelungen des Landesentwicklungsplans und der jeweiligen kommunalen Gegebenheiten ermögliche.

Na dann schauen wir uns mal die Innenstadtlagen in Bochum und Herne an. Das alte Karstadt an der Bahnhofstraße in Herne oder das City-Center? Was gibt es in Bochum? Ist Platz an der Viktoriastraße?

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